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Sky: Gladbach überholt Dortmund, Leverkusen-Darmstadt und Ingolstadt-Wolfsburg sahen 0,00 Mio.

Sensation ohne Zuschauer: Leverkusens Niederlage gegen Darmstadt sahen bei Sky offiziell 0,00 Mio. Leute
Sensation ohne Zuschauer: Leverkusens Niederlage gegen Darmstadt sahen bei Sky offiziell 0,00 Mio. Leute

Sportlich am Tabellenende, bei der TV-Popularität auf Platz 2. Das was in der vorigen Saison zeitweise für Borussia Dortmund galt, gilt nun für Borussia Mönchengladbach. Nur der FC Bayern erreichte in der bisherigen Saison bei Sky noch mehr Zuschauer. 0,00 Mio. Leute sahen am Wochenende Ingolstadt-Wolfsburg und Leverkusewn-Darmstadt.

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Der 4. Spieltag der Bundesliga-Saison 2015/16 begann am Freitag mit der Partie zwischen Mönchengladbach und dem HSV. Die beiden Publikumsmagneten sorgten bei Sky für eine Zuschauerzahl von 510.000 Fans – Kneipenbesucher wie immer nicht mitgerechnet. An die Zahl der Vorwoche, als Wolfsburg und Schalke 570.000 Leute sahen, kam das Match aber nicht heran.

Am Samstag hingegen sprang die Zuschauermarke wieder über die Million. Nach den unterdurchschnittlichen 860.000 am vergangenen Samstag sahen diesmal 1,18 Mio. die Übertragungen ab 15.30 Uhr. 660.000 der 1,18 Mio., also 56% entschieden sich dabei für die Konferenz, der Rest für eine der Einzeloptionen. Interessant: Die restlichen 520.000 Fans verteilten sich nur auf drei der fünf Partien, zwei blieben fast komplett ohne Zuschauer.

370.000 Leute schalteten den glücklichen Sieg des FC Bayern gegen Augsburg ein, 120.000 die Hannoveraner Niederlage gegen Dortmund und 40.000 den Hertha-Sieg gegen Stuttgart. Weniger als 5.000 Zuschauer, offiziell also 0,00 Mio. errechnete die GfK für die Partien der Werksclubs gegen Aufsteiger. Ingolstadt vs. Wolfsaburg und Leverkusen vs. Darmstadt waren damit die bisher unpopulärsten Bundesliga-Spiele der laufenden Saison.

Am Samstagabend sahen den hohen Frankfurter Sieg gegen Köln dann noch 560.000 Leute bei Sky, am Sonntag erreichte das 15.30-Uhr-Spiel zwischen Hoffenheim und Bremen 530.000 Fans, das 17.30-Uhr-Match zwischen Schalke und Mainz 620.000 Fans.

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In unserer Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauern, in der wir neben den Einzelpartien auch die Konferenz-Gucker einberechnen (mehr zur Methodik weiter unten), führt weiterhin der FC Bayern. Er baute seinen Vorsprung sogar aus. 800.000 Fans sahen die bisherigen vier Partien des FCB. Dahinter überholte Borussia Mönchengladbach Borussia Dortmund. Einen großen Satz nach oben machten auf den Rängen 7 und 10 der 1. FC Köln und Mainz 05, deutlich verloren haben Wolfsburg und Leverkusen, die nun die Ränge 14 und 15 belegen. Ganz hinten bleiben Hannover und Darmstadt.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2015/16
Platz Vorwoche Verein Mio.
1 1 Bayern München 0,80
2 3 Borussia Mönchengladbach 0,65
3 2 Borussia Dortmund 0,63
4 4 Werder Bremen 0,55
5 5 Hamburger SV 0,55
6 8 Schalke 04 0,49
7 10 1. FC Köln 0,40
8 6 VfB Stuttgart 0,39
9 7 Hertha BSC 0,39
10 14 Mainz 05 0,37
11 11 TSG Hoffenheim 0,37
12 13 Eintracht Frankfurt 0,37
13 16 FC Augsburg 0,33
14 9 VfL Wolfsburg 0,32
15 12 Bayer Leverkusen 0,25
16 15 FC Ingolstadt 04 0,22
17 17 Hannover 96 0,19
18 18 SV Darmstadt 98 0,12
Stand: 4. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, zudem die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzelspiele aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 370.000 Bayern-Augsburg-Zuschauern 830.000, die 0,00 Mio. Ingolstadt-Wolfsburg- und Leverkusen-Darmstadt-Seher blieben 0,00 Mio.

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Alle Kommentare

  1. Hallo,

    eine Anmerkung unter Freunden: Die Methode der Auswertung ist unsinnig. Es ist falsch, die Konferenzgucker auf die Einzelspiele am Samstag umzulegen, denn diese haben sich ja aktiv gegen jedes einzelne gerade stattfindende Spiel entschieden. Wollten sie eines dieser Einzelspiele schauen, dann koennten sie das ja tun – aber sie wollen eben nicht.

    Dazu macht es natuerlich keinen Sinn, ueber Spiele mit und ohne Konkurrenzspiele zu mitteln. Die Spiele am Freitagabend und am Sonntag bekommen einen (grossen) Teil ihres Zulaufs ja durch Fans anderer Vereine, die einfach nur Fussball schauen wollen, auch wenn der eigene Verein gerade nicht spielt. Beim Mitteln mittelt man dann die (vergleichsweise) kleine Zahl „echt selektiver“ Zuschauer vom Samstagnachmittag mit der vergleichsweise grossen Zahl von „echt selektiven + Gelegenheits-“ Zuschauern an den anderen Terminen, was natuerlich insgesamt ziemlicher Quatsch ist.

    Vernuenftig waere also, separate Statistiken ueber die Spiele am Samstagnachmittag und Spiele an saemtlichen anderen Terminen zu fuehren. Witzigerweise wurde das hier ja bis Maerz 2014 oder so ja genauso gemacht.

  2. Die unterdurchschnittlichen Zuschauerzahlen in der Woche zuvor dürften auch daran liegen, dass aufgrund der Länderspielpause keine Bundesligaspiele stattfanden.

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