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Betrügerisches Crowdfunding: US-Firma muss 55.000 Dollar Strafe zahlen

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Bei Crowdfunding sammeln Gründer Geld von Nutzern für ihre Projekte ein. Was aber passiert, wenn ein Projekt trotz erfolgreicher Finanzierung nicht zustande kommt? Dann sollten die Unterstützer ihr Geld zurückerhalten. Das ist aber nicht immer der Fall. In den USA wurde jetzt eine Firma zu einer Geldstrafe für betrügerisches Crowdfunding bei Kickstarter.com verdonnert.

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Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, muss das Unternehmen Altius Management insgesamt 54.851 Dollar zahlen, weil das Spiel „Asylum Playing Cards“ nie das Licht der Welt erblickte. Altius startete die Crowdfunding-Kampagne 2012 auf der Plattform Kickstarter.com mit einem Finanzierungsziel von 15.000 US-Dollar. 810 Unterstützer fanden sich als Unterstützer für das geplante Kartenspiel, insgesamt kamen 25.000 Dollar zusammen. Aber das Spiel wurde nie produziert.

31 der Unterstützer verklagten die Firma im Jahr 2014 und bekamen jetzt recht. Bob Ferguson, der Staatsanwalt des US-Bundesstaates Washington machte den Vorgang auf seiner Website öffentlich. „Der Staat Washington wird keinen Crowdfunding-Diebstahl tolerieren“, so Ferguson. Und weiter: „Mein Büro wird diejenigen zur Verantwortung ziehen, die Geld von Konsumenten akzeptieren und danach ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.“

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