Anzeige

Startup-Deal: Medienriese Schibsted übernimmt Flohmarkt-App Shpock

Auf dem Weg zur globalen App-Marke? Das Team des österreichischen Flohmarkt-Startups Shpock
Auf dem Weg zur globalen App-Marke? Das Team des österreichischen Flohmarkt-Startups Shpock

Strategisches Investment: Schibsted Classifieds Media und die Macher von Shpock haben bekannt gegeben, dass das norwegische Medienunternehmen 91% der Anteile an der Flohmarkt-App übernimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ziel sei es, das Startup zur globalen Marke auszubauen.

Anzeige
Anzeige

Die Gründer sowie das Team bleiben nach Mitteilung der Unternehmen an Bord. Shpock, das im Herbst 2012 ursprünglich als Nebenprojekt der finderly GmbH gestartet wurde, verbreitete sich von Beginn an sehr rasch in den iOS- und Android-Stores. Heute entdecken, kaufen und verkaufen nach Angaben der Betreiber bereits mehr als 10 Millionen Menschen ungenutzte Dinge, im Wert von über 2,5 Milliarden Euro, auf dem mobilen Marktplatz der Smartphone-Generation.

„Wir haben in Schibsted einen Partner gefunden, der das Kleinanzeigen-Geschäft kennt, wie kein anderer. Im Gegenzug können wir unser Know-how im Mobile-Bereich und ein extrem motiviertes, talentiertes Team einbringen“, kommentiert Katharina Klausberger, Co-Gründerin von Shpock, die Übernahme. Anfang 2013 habe die Erfolgsgeschichte der Flohmarkt-App noch auf wackeligen Beinen gestanden, so Klausberger weiter: „Wir hatten zu dieser Zeit nur sehr limitierte Ressourcen zur Verfügung und mussten den Fokus auf ein Produkt legen.“ Das Team entschied sich damals für das „Nebenprojekt“ Shpock. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig herausstellen sollte. „Zu sehen, wie das kleine Team von damals zusammengehalten und gemeinsam für die Vision von Shpock gekämpft hat, ist eine der schönsten Erinnerungen, die ich habe“, hält Strbac fest.

Business Angel Johann Hansmann sowie Angelfund Speedinvest, der Austria Wirtschafts Service (AWS) sowie Inits unterstützen in dieser Phase die Gründer. Durch das rasche User-Wachstum zog das Startup schon bald die Aufmerksamkeit von internationalen Investoren auf sich. Im Sommer 2013 fiel schließlich die Partner-Wahl des Shpock-Teams auf den norwegischen Kleinanzeigen-Platzhirsch Schibsted, der zwei Jahre später nun 91% der Anteile hält. Mittlerweile besteht die Shpock-Crew aus mehr als 45 Personen, die aus 14 verschiedenen Nationen kommen – doch schon bald soll das Team noch viel größer werden.

Für Armin Strbac, der mit Klausberger Shpock ins Leben rief, ist der Deal „ein lautes Lebenszeichen der deutschsprachigen Startup-Landschaft. Er zeigt, dass heimische Startups schon lange auf dem Radar von internationalen Investoren und Partnern sind.“

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*