Blendle-Erkenntnisse: Deutsche lieben lange Texte und Qualitätsjournalismus

Die Blendle-Gründer Alexander Klöpping und Marten Blankesteijn
Die Blendle-Gründer Alexander Klöpping und Marten Blankesteijn

So tickt der deutsche Zeitungsleser – zumindest online und zumindest in einer engen Testgruppe. Für die Zeit wertet der neue Online-Kiosk Blendle die ersten Erkenntnisse aus der eigenen Betaphase aus. Demnach sind hierzulande vor allem gut recherchierte Texte besonders beliebt.

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„Qualitätsjournalismus wird bei uns besser angenommen als Boulevardzeitungen“, sagt Mitgründer Alexander Klöpping der Zeit. Unter den zehn meistgelesenen Texten des Portals sollen vor allem Interviews, Analysen und Essays sein. „Blendle ist keine Plattform für schnelle Nachrichten“, so Klöpping. Die deutschen Leser mögen vor allem lange Texte, im Durchschnitt lesen sie Artikel mit 1000 bis 1500 Wörtern.

Zudem überraschte den Gründer die Zahlungsbereitschaft seiner Testnutzer. Sehr viele hätten innerhalb der ersten Stunde nach Anmeldung ihren Account mit 50 Euro aufgeladen. In den Niederlanden – wo das Startup schon länger aktiv  ist – waren es nur zwischen 5 und 10 Euro.

Am kommenden Montag startet Blendle offiziell in Deutschland.

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Alle Kommentare

  1. Na das ist ja eine Neuigkeit: Leser die Content im Internet kaufen bevorzugen Long Copy! Kar, die Eilmeldungen bekommt man überall umsonst, die Einordnung die kostet Geld und braucht guten Journalismus. Aber das Meedia diesen Quatsch auch noch meldet und nicht hinterfragt ist doch eigentlich noch schlimmer. Und wertet bitte kein Twitter mehr aus, das ist noch nicht mal ein Stimmungsbild, das ist Link-Spam!

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