Anzeige

iPad Pro: Start bei über 1000 Euro – ohne Stylus?

Apple CEO Tim Cook
Apple CEO Tim Cook

Letzte Gerüchte vor der großen Apple-Keynote: Wie das gut vernetzte Apple-Blog 9to5Mac erfahren haben will, verzögert sich die Auslieferung des mit Spannung erwarteten iPad Pro offenbar leicht. Trotzdem soll Apples Maxi-Tablet, das mit "monströsem Display" und offenbar auch einem ziemlich satten Preis auf Macbook-Niveau daherkommen soll, morgen vorgestellt werden.

Anzeige
Anzeige

Marc Gurman kann sich als Apple-Blogger des Jahres fühlen. Der Betreiber des viel gelesenen Blogs 9to5Mac hat anno 2015 offenkundig die besten Kontakte nach Cupertino. „Apple sollte Gurman verpflichten, nur um ihn zum Schweigen zu bringen“, witzelte CNBC-Moderator Carl Quintanilla schon – vorausgesetzt, Apple hat tatsächlich etwas gegen die Zirkulation der immer neuen Gerüchte.

Nachdem Gurman vergangene Woche erst kolportiert hatte, dass die neue Generation der Set-Top-Box Apple TV in einer Preisspanne von 149 bis 199 Dollar auf den Markt komme und dann noch mal mit dem Gerücht nachgelegt hatte, dass auch das iPad Pro auf der morgigen iPhone-Keynote präsentiert werde, will der gut vernetzte Techblogger nun neue Informationen zum 12,9 Zoll großen Apple-Tablet erfahren haben.

iPad Pro konkurriert preislich wohl mit dem MacBook (Air)

Demnach dürfte Apples Maxi-iPad erwartungsgemäß richtig teuer werden: Gurman nennt eine  „1000+ Dollar-Preisspanne“, in der das iPad Pro dann mit dem MacBook konkurriere, das aktuell in der günstigsten Variante als Mac Book Air in 11 Zoll für 999 Euro angeboten wird. Ein iPad Pro unter 1000 Euro erscheint demnach als ziemlich illusorisch.

Dafür soll das Maxi-iPad in der Einsteiger-Version anders als die bisherigen Modelle iPad Air 2 und iPad mini 3, die bereits mit 16 GB Speicher ausgeliefert werden, in der Einsteigerversion mit 64 GB daherkommen; im teureren Modell sind 128 GB Speicher verbaut.

Anzeige

Mit monströsem Display, aber ohne Stylus?

Gurman kolportiert weiter, der Bildschirm wäre in seiner Auflösung „monströs“. Um im Business-Einsatz zu bestehen, komme das iPad Pro mit dem vom iPad Air 2 bekannten Splitscreen-Modus daher, könne die Apps aber nun in der tatsächlichen Größe darstellen.

Interessanterweise sei ein Stylus, dem Steve Jobs bekanntermaßen immer eine krachende Absage erteilt hatte („niemand will einen Stylus“) im Lieferumfang nicht inbegriffen, sondern könne ebenso optional erworben werden wie eine Tastatur, die in zwei Variationen angeboten werde (einmal in die Hülle integriert, einmal an das klassische Apple-Keyboard angelehnt).

Wegen Produktionsverzögerungen erst Ende November im Handel?

9to5Mac berichtet weiter, dass die Produktion des iPad Pro leicht hinter dem Plan zurückhinke und Apple daher wohl doch erst später mit der Auslieferung beginnen würde. Nichtsdestotrotz soll das iPad Pro, das mit iOS 9.1 ausgeliefert werden soll, morgen vorgestellt werden und Ende Oktober vorbestellbar sein. In den Handel komme es aber möglicherweise erst Ende November, berichtet Gurman.

Lieferverzögerungen sind Alltag bei Apple: Im vergangenen Jahr präsentierte Tim Cook die Apple Watch, die er  für „Anfang 2015“ ankündigte. In die Apple Stores kam Apples erste neue Produktkategorie nach einem Salami-Launch indes erst im Frühsommer.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*