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Schweiz-„Tatort“: So lacht Twitter über TechNick als Serienkiller

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Der erste "Tatort" nach der Sommerpause wurde von TV-Kritikern schon vor der Ausstrahlung als "Dumm-Dumm"-Krimi (Spiegel Online) gnadenlos verrissen. Auch das Social Web hatte für Drehbuch und Story zumeist nur Häme übrig. Für einen regelrechten Witze-Hype sorgte der Mörder – gespielt von Antoine Monot Jr., besser bekannt als "TechNick" aus der Saturn-Werbung.

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Tatsächlich erreichte die Luzerner Episode „Ihr werdet gerichtet“ mit den Kommissaren Liz Ritschard und Reto Flückiger dramaturgisch nicht einmal Durchschnittsniveau, was aber weniger an den Darstellern, sondern im Wesentlichen an einer arg konstruierten Story, teils sinnfreien Dialogen und etlichen logischen Brüchen lag. Das Hirn war in diesem Krimi recht einseitig verteilt und nur am Tatort reichlich vorhanden: Der Serienmörder richtete seine Opfer mit angefeilten Dum-Dum-Geschossen, die deren Kopf regelrecht explodieren ließen.

Die übertriebene Brutalität, die an Egoshooter-Games aus der Adult-Kategorie erinnerte, konnte den Spannungsbogen aber nicht wirklich heben, da rasch klar war, wer den Finger am Abzug hat: Antoine Monot Jr., der seine Rolle (und das brillant) als Mischung zwischem sanftmütigem Teddybär und wutbesessenem Killer spielte. Offenbar dachten etliche Zuschauer bei den Auftritten des von der Justiz desillusionierten Täters an eine ganz andere Figur: TechNick aus der Saturn-Werbung, die Monot seit Monaten auf allen Kampagnen-Kanälen virtuos verkörpert. So geriet bei den Echtzeit-Twittern weniger die Krimi-Handlung als der Hauptdarsteller im Focus, über dessen Doppelrolle in Tweets gewitzelt wurde. Hier eine Auswahl:

 

 

 

 

 

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Alle Kommentare

  1. Über den Tatort zu mosern, ist doch wirklich lame. Und ein paar Twitter-Kommentare als Ausweis für ein Meinungsbild zu nehmen – Leute, really?

    Ich finde, die Schweizer Tatorte muss man anders sehen. Die ersten waren so schlecht, dass die DRS sie erst nach Umarbeitung zur Ausstrahlung freigegeben hat. Insofern hat „Flückinger“ noch ein Steigerungspotential, von dem andere Protagonisten nur träumen können. Und offenbar werden die Schweizer Tatorte komplett in Schwyzerdütsch eingespielt und dann nachsynchronisiert. Warum zeigt Eins Festival oder irgendein anderer Digitalkanal die nicht mal als OmU?

  2. …und vor gut einer Stunde, hat „Meedia“ in einem SONDER-Newsletter, diesen Tatort noch als „…durchaus sehenswert.“ und Flücckiger „stark wie nie“ bezeichnet! („Dumm-Dumm?).

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