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„Got to Dance“ fällt auf neuen Minusrekord, Illner holt mit Flüchtlings-Talk Top-Quote

ProSieben-Show „Got to Dance“ mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)
ProSieben-Show "Got to Dance" mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)

Keine guten Nachrichten für ProSieben: Die Tanzshow "Got to Dance" fiel am Donnerstag mit 9,2% bei den 14- bis 49-Jährigen auf den schlechtesten Marktanteil ihrer Geschichte. Starke Zahlen erreichte hingegen "maybrit illner" im ZDF: Mit dem Thema Flüchtlingskrise erzielte sie im Gesamtpublikum 14,5% - ihren viertbesten Marktanteil des bisherigen Jahres.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Got to Dance“ rutscht auf Marktanteil-Minusrekord, Sat.1 gewinnt Prime Time mit „Criminal Minds“

Nur 890.000 14- bis 49-Jährige sahen die neueste Ausgabe der ProSieben-Tanzshow „Got to Dance“, der Marktanteil von 9,2% war wie erwähnt der schwächste in der Historie der Sendung. Die dritte Staffel könnte nach den aktuellen Zahlen somit durchaus die letzte werden. Deutlich besser lief es für die drei Episoden der Sat.1-Serie „Criminal Minds“, die mit 1,19 Mio. bis 1,26 Mio. 14- bis 49-Jährigen 11,7% bis 15,3% erzielten und die Prime Time für sich entschieden. Zwischen Sat.1 und ProSieben schob sich RTL mit der Wiederholung von „Bermuda-Dreieck Nordsee“ (1,13 Mio. / 12,0%), den Tagessieg holten sich die Kölner dennoch, denn „GZSZ“ schob sich mit 1,27 Mio. und 15,9% knapp vor „Criminal Minds“.

2. „maybrit illner“ punktet mit Flüchtlings-Talk, auch „Brennpunkt“ und „ZDF spezial“ stoßen auf Interesse

Dass die Flüchtlingskrise die Menschen in Deutschland bewegt, sieht man nicht nur im Internet, sondern auch im Fernsehen. „maybrit illner“ erzielte mit dem Thema „Guter Flüchtling, böser Flüchtling – wer darf in Deutschland bleiben?“ am Donnerstag z.B. 14,5% im Gesamtpublikum – der viertbeste Marktanteil des Talks im laufenden Jahr. 2,63 Mio. sahen zu. 3,78 Mio. (13,4%) waren um 20.15 Uhr schon beim „Brennpunkt“ dabei, die Sondersendung zum Thema „Flüchtlingsnot – Europa im Streit“ erreichte damit sogar mehr Zuschauer als die anschließende Show „Hirschhausens Quiz des Menschen“. Das „ZDF spezial“ kam um 19.25 Uhr auf 2,86 Mio. und 13,0%.

3. „Tagesschau“ siegt vor ZDF-Komödie, Privatsender chancenlos

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Den ersten Platz in der Zuschauergunst eroberte sich am Donnerstag die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten. Mit 4,03 Mio. Sehern war sie das einzige Programm des gesamten Tages mit mehr als 4 Mio. Zuschauern. Platz 2 geht an die Premiere der ZDF-Komödie „Lotta & das ewige Warum“, die 3,81 Mio. (13,2%) einschalteten. „Hirschhausens Quiz des Menschen“ folgt mit 3,69 Mio. und 12,8% auf Platz 5 hinter dem „heute-journal“ und dem „Brennpunkt“. Privatsender finden sich in der Top Ten keine, erst auf Platz 11 mit „RTL aktuell“. In der Prime Time setzte sich RTLs „Bermuda-Dreieck Nordsee“ an die Spitze der Privaten, allerdings nur mit blassen Werten von 2,60 Mio. und 9,9%. Am späten Abend startete im Ersten dann noch die Comedyserie „Sedwitz“: Mit 560.000 Sehern und 5,6% stieß sie aber nur auf sehr geringes Interesse.

4. Vox punktet mit „Green Lantern“ und „Matrix“

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Abend Vox durch. Die beiden Spielfilme „Green Lantern“ und „Matrix“ kamen auf 750.000 und 430.000 14- bis 49-Jährige – das reichte für gute Marktanteile von 7,7% und 8,5%. „Die Kochprofis“ von RTL II erreichten unterdessen solide 6,6%, der „Frauentausch“ danach 6,7%. Klar unter dem Soll blieb kabel eins mit dem „Spiel auf Zeit“ und ganzen 4,0%.

5. RTL Nitro holt mit EM-Quali 2%

Gute, aber nicht sensationelle Zahlen gab es für die EM-Qualifikations-Niederlage der Niederlande gegen Island bei RTL Nitro. Halbzeit 1 sahen 450.000 Fans (1,6%), Durchgang 2 dann 510.000 (2,1%). Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es Marktanteile von 1,8% und 2,4%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Senders liegt im Gesamtpublikum bei 1,4%, in der jungen Zielgruppe bei 1,8%. Deutlich mehr Zuschauer erreichten in der Donnerstags-Prime-Time u.a. WDR, NDR und Super RTL. Das WDR Fernsehen lockte mit einem Bremer „Tatort“ aus dem Jahr 2014 um 20.15 Uhr 1,18 Mio. Leute (4,1%), das NDR Fernsehen mit zwei Folgen „mare TV“ 1,15 Mio. (4,0%) und 1,09 Mio. (3,7%), Super RTL mit „Vermisst“ 1,09 Mio. (3,8%). Die Nummer 1 im Pay-TV hieß am Donnerstag „Law & Order“: 180.000 sahen die 13th-Street-Serie um 19.25 Uhr.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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