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Wieso Upday mal „Symphony“ hieß und wie die App Geld verdienen soll

Von links: Springer-Vorstand Jan Bayer, Young Hoon Eom (President & CEO, Samsung Electronics Europe), Springer-CEO Mathias Döpfner und Steve Lee (Head of Strategic Marketing Office Samsung).
Von links: Springer-Vorstand Jan Bayer, Young Hoon Eom (President & CEO, Samsung Electronics Europe), Springer-CEO Mathias Döpfner und Steve Lee (Head of Strategic Marketing Office Samsung).

Bei einer ordentlichen und repräsentativen Sause haben Axel Springer und Samsung am Donnerstagabend auf den Start des Newsaggregators Upday angestoßen. Einen Tag nach dem Beta-Launch ist längst klar: Es handelt sich nicht nur um ein ambitioniertes Start-up, sondern um eine ernsthafte Unternehmung. MEEDIA mit fünf interessanten Fakten über Upday.

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Upday beschäftigt schon jetzt 50 Leute – die meisten davon als App-Entwickler

Nicht nur die prominenten Personalien, auch die Anzahl der Mitarbeiter macht deutlich, dass Upday mehr als ein ambitioniertes Startup ist. 50 Leute arbeiten zum Start in den Büros in der Axel-Springer-Passage für Upday. Und damit auch abseits der eigentlich Springer-Startup-Aktivitäten eine Straße weiter. Bei Upday sitzen Journalisten, IT-Spezialisten und Business- und Produktmanager. Die Besetzung soll aus jeweils einem Drittel bestehen. Aktuell, so heißt es aus Konzernkreisen, beschäftigt Upday aber zum größten Teil (ca. 30 Leute) IT-Experten.

Berlin, Warschau und schon bald London & Paris?

Der Springer-Sitz in Berlin wird auch Hauptsitz von Upday. Von dort aus, in direkter Nachbarschaft zu Peters‘ Noch-Wirkungsstätte Welt und der IT, wird das gesamte Produkt (Interface, Algorithmus, usw.) weiterentwickelt. Neben der Berliner Redaktion ist zeitgleich das Büro in Warschau an den Start gegangen, das die polnische Version redaktionell betreut. Insgesamt 18 Partnerländer soll es in Zukunft geben. Die nächsten Büros sollen im kommenden Jahr eröffnet werden. Dem Vernehmen nach in Großbritannien und Frankreich.

So soll Upday Geld verdienen

Die Hauptaufgabe der Redakteure ist das Kuratieren von Nachrichten. Für ein Paid-Content-Angebot wird das vermutlich nicht reichen. Trotzdem ist Paid Content laut einer Sprecherin von Springer „in einer späteren Phase“ geplant. Derzeit investieren Samsung und Axel Springer in ihre gemeinsame Unternehmung, auch entwickelt Springer-Vermarkter Media Impact derzeit Werbeformate. Eine Werbefinanzierung soll es allerdings erst nach der Beta-Phase geben, die voraussichtlich im Januar abgeschlossen sein wird.

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Wieso Upday ursprünglich mal Symphony hieß

Wer in das Impressum der Upday-App blickt, bemerkt, dass als Firma nicht die Axel Springer SE, sondern eine Tochter verantwortlich zeichnet – die Symphony Media GmbH & Co. KG trägt in ihrem Namen den Arbeitstitel des Projektes. Zurückzuführen ist das auf den Algorithmus, der die personalisierten Nachrichten ordnet. Er ist aufgebaut wie eine Symphonie der Emotionen, nach dessen Reihenfolge mal ernste, mal lustige, mal traurige Nachrichten ausgespielt werden.

Upday sucht noch Redakteure

Um zukünftig auch ein Drittel der Angestellten als Redakteure beschäftigen zu können, sucht Springer noch Mitarbeiter. Die Aufgaben: Sichten und Evaluieren von Nachrichten, sie kuratieren und Daten erheben. Was man dafür können/haben muss: Erfahrungen in digitalen Unternehmen, Relevanzgefühl, eine Affinität für mobile Inhalte und Storytelling, Sprachfähigkeiten in Deutsch und Englisch.

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