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4K-Smartphones und edle Flaggschiffe: Das sind die Highlights der IFA

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Die Internationale Funkausstellung (IFA) hat ihre Pforten geöffnet. Hunderte Hersteller zeigen tausende neue Produkte. Aber welche lohnen sich wirklich? MEEDIA fasst die Highlights zusammen.

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Huawei Mate S: die Messe-Schönheit

Das neue Flaggschiff der Chinesen ist der heimliche Star der Messe. Huawei ist zurecht innerhalb kürzester Zeit auf Platz 3 der Smartphone-Hersteller weltweit aufgestiegen. Mit dem neuen 5,5 Zoll großen Mate S bringt der Konzern ein Gerät mit hervorragender Verarbeitung, einem Alu-Gehäuse in den Farben Gold, Champagner, Grau und Pink, guter Front- und Rückkamera und praktischen Features: Der auf der Rückseite angebrachte Fingerprintsensor entsperrt das Gerät nicht nur, sondern lässt sich etwa als Mini-Touchfeld zum Wischen in der Foto-Galerie oder zum einfachen Schießen von Selfies nutzen. Darüber hinaus versteht das mit 401 ppi knackscharfe Display auch Eingaben mit den Fingerknöcheln: Dazu wischt man einfach ein “C” über die Scheibe und landet in der Kamera-App – egal, ob man gerade in einer Anwendung ist oder nicht. Ein “W” öffnet etwa die Wetter-App oder WhatsApp, und mit einem gewischen “M” öffnet sich der Musik-Player. Preislich geht es ab 649 Euro für die 32-GB-Version los.

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Marshall London: das Musiker-Phone

Die Marke Marshall steht mit ihren Verstärkern seit jeher für guten Sound. Mit dem “London” bringt der Musikspezialist nun ein besonderes Android-Smartphone auf den Markt. Das Android-Device, Lollipop ab Werk, greift auf einen sogenannten High-Resolution-Audio-Prozessor zu, der mühelos unkomprimierte FLAC-Dateien abspielen soll. Dazu gibt es zwei Kopfhörer-Buchsen, deren Lautstärke sich getrennt regeln lässt. Zudem einen Button auf der Oberseite für den schnellen Zugriff auf die Sound-Einstellungen und einen Equalizer. An der rechten Gehäuseseite befindet sich ein echtes Drehrad für die Lautstärke. Marshall bewirbt es zudem als „lautestes Smartphone der Welt“ mit zwei Frontlautsprechern. Zudem sind Dual-Mikrofone verbaut, die Musik, Gesang und andere Töne mit gutem Noise-Cancelling aufnehmen sollen. Dafür verlangt der Hersteller 537 Euro. 

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LG Rolly: die Tastatur zum Rollen

Ein ultratransportables Keyboard zum Ausklappen ist das Rolly von LG. Die Datenübertragung erfolgt kabellos via Bluetooth, Strom bekommt das Gadget über eine AAA-Batterie, die monatelang halten soll. Praktisch besteht das Rolly aus vier Tastaturzeilen, die zum Transport um einen viereckigen Kern gewickelt werden. „Die Quadratur der Tastatur“ nennt LG das. Gut gelöst: Statt flacher Cover mit eingebauter Tastatur, wie etwa bei Microsofts Surface, kommt das LG Rolly mit echten, physischen Tasten.

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Samsung Gear S2: runde Smartwatch mit Drehrad

Ein rundes Ding ist Samsungs neue Smartwatch namens Gear S2. Die Koreaner verabschieden sich von Android Wear als Betriebssystem und setzen die Eigenentwicklung Tizen ein. Gesteuert wird die smarte Uhr nicht nur über den Touchscreen, sondern zudem über die Lünette, also den Ring, der die Gear S2 umfasst. Dreht man diesen, lässt es sich durch Listen und Menüs navigieren. Zwei seitliche Knöpfe führen entweder zurück oder rufen den Homescreen auf. Wie die Apple Watch mahnt auch die Gear S2 den Träger zu mehr Bewegung, wenn man zu lange gesessen hat. Beim Sport soll die Uhr zudem selbstständig erkennen, ob man mit dem Rad fährt oder läuft.
Voll aufgeladen soll der Akku der Smartwatch bis zu drei Tage halten. Das zumindest verspricht Samsung. Aufgeladen wird die Samsung-Uhr kabellos. Neben einer Standard-Version wird es eine Classic-Variante mit Lederarmband geben. Ein drittes Modell mit elektronischer SIM-Karte zum eigenständigen Surfen im Netz wird es für den europäischen Markt nicht geben. Alle Versionen der Smartwatch unterstützen zudem NFC und sind damit für den Bezahldienst Samsung Pay geeignet.

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Moto 360: die Neuauflage

Im vergangenen Jahr war Motorolas erste Smartwatch der Liebling unter den Android-Wear-Watches. Die neue Version heißt nun nicht Moto 360 2, sondern hört auf denselben Namen. Der Nachfolger ist schmaler und ist zudem künftig auch als Fashion-Version erhältlich – mit schickeren Armbändern und einem hochwertigen Look. Über die MotoMaker-Seite können sich Kunden diverse Gehäusefarben der Smartwatch mit unterschiedlichsten Armbändern zusammenstellen. Je nach gewählter Option ist die Uhr teurer oder günstiger. Los geht es bei 299 Euro. Ab Oktober können sich deutsche Kunden die Uhr bestellen. Zudem bekommt die Smartwatch eine Sport-Variante mit GPS und schweißabweisendem Kunststoff-Gehäuse zur Seite gestellt. Außerdem lässt sich dieses Modell auch als Musikplayer nutzen. Das Smartphone kann dann beim Sport zu Hause bleiben.

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HTC Vive: Virtual Reality, wie sie sein soll

Virtual Reality ist weiterhin ein großer Trend in der Unterhaltungsbranche. Mit dem Vive zeigt HTC ein vielversprechendes Gerät auf der IFA. Das Gadget verfügt über einen Gyrosensor, einen Beschleunigungssensor und einen Positionssensor. Dadurch weiß die VR-Brille immer, wohin im virtuellen Raum Ihr blickt. Zudem lösen die zwei Displays für die beiden Augen mit 1200 x 1080 Pixeln auf und zeigen 90 Bilder pro Sekunde. Zwei Basisstationen orten zudem im Raum, wo Sie sich befinden. Mit zwei Controllern in den Händen können Spieler zudem mit der virtuellen Welt interagieren.

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Epsons patronenlose Drucker

Der Druckerhersteller Epson bricht mit der unschönen Tradition, dass Printer zwar günstig im Ankauf, aber teuer im Unterhalt waren, wenn es um neue Patronen ging. Vier neue Drucker der EcoTank-Serie sollen künftig ohne Patronen auskommen. Laut Hersteller schafft ein Tank mit 70 Millilitern Tinte bis zu 6.500 Seiten in Farbe und 4.000 Seiten in Schwarz. Die Flaschen mit 70 Millilitern Nachfülltinte sollen dann im Handel für rund zehn Euro erhältlich sein. Dafür sind die Geräte etwas teurer im Kauf. Der ET-2500 soll rund 290 Euro kosten.

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Sony Xperia Z5 Premium

Das schärfste Smartphone der Welt kommt von Sony. Genauer: das Smartphone mit dem schärfsten Display. Das Xperia Z5 Premium verfügt über einen 5,5 Zoll großen Bildschirm mit sagenhaften 3840 x 2160 Pixeln. Das Xperia Z5 Premium ist ein 4K-Smartphone, dessen Display über eine Pixeldichte von 806 ppi verfügt. Zum Vergleich: Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 edge kommen auf 576 ppi. Dieses Plus an Pixeln erfordert auch mehr Energie. Deswegen ist ein Akku mit 3700 mAh verbaut. Das Z5 Premium schimmert zudem der Rückseite nicht matt, wie das reguläre Xperia Z5, sondern chrom-glänzend. So sehr, dass es einem Spiegel gleicht. Weitere erhältliche Farbvarianten sind Schwarz und Gold. Zum Verkaufsstart im vierten Quartal 2015 wird das Premium-Smartphone mit 32 Gigabyte 799 Euro kosten.

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