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FremantleMedia beruft Nico Hofmann zum CEO der UFA-Gruppe

Ab sofort gleichberechtigte UFA-CEOs: Wolf Bauer und Nico Hofmann
Ab sofort gleichberechtigte UFA-CEOs: Wolf Bauer und Nico Hofmann

Hochkarätige Personalie in der TV-Produzentenszene: Nico Hofmann steigt zum Co-CEO der UFA-Gruppe auf und soll die Kreativzentrale des Privatfernsehens nach einer Übergangsphase ab 2017 allein führen. Dann soll der bisherige Kopf der Gruppe, Wolf Bauer, aus dem operativen Geschäft ausscheiden.

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Die UFA-Gruppe ist die Dachgesellschaft aller deutschen Produktionsaktivitäten von FremantleMedia. In seiner neuen Funktion wird Nico Hofmann direkt an Cécile Frot-Coutaz, CEO von FremantleMedia, berichten und gemeinsam mit Wolf Bauer einen Sitz im internationalen Operating Board von FremantleMedia haben. Beide sollen in ihrer Funktion eng mit den weltweiten Produktions-, Lizenz- und Vertriebseinheiten von FremantleMedia zusammenarbeiten. Wie FremantleMedia weiter mitteilte, wird Bauer der Gruppe nach 2017 als Berater zur Seite stehen.

Frot-Coutaz über den Neuzugang: „Nico Hofmann ist einer der erfolgreichsten und angesehensten Produzenten Europas, er hat fantastische Führungsqualitäten und ist hervorragend in der deutschen Film- und Medienlandschaft vernetzt. Nico ist die ideale Besetzung, um die UFA-Gruppe – in Zusammenarbeit mit Wolf Bauer – in eine neue Ära zu führen.“

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Wolf Bauer gehört zu den prägendsten Führungskräften in der Film- und Fernsehbranche. Der Journalist startete beim ZDF-Politmagazin „Kennzeichen D“ und wechselte 1980 zur UFA, um dort zahlreiche TV-Filme, Drama-Serien und Kinofilme zu produzieren. Zu den Meilensteinen in Wolf Bauers Karriere zählt u. a. die Gründung der Grundy UFA. 1998 gründete Bauer mit Nico Hofmann die teamWorx GmbH, die sich mit der Produktion von Fernsehfilmen und Event-Dramen als eine der führenden deutschen Produktionsfirmen etablierte.

Nico Hofmann, Jahrgang 1959, zählt zu den bedeutendsten Filmproduzenten Deutschlands und zeichnet mittlerweile für mehr als 350 Produktionen verantwortlich. Mit Werken wie „Der Tunnel“, „Dresden“, „Mogadischu“ oder „Bornholmer Straße“ gewann er zahlreiche nationale wie internationale Preise, darunter mehrfach den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis mit Gold. Die von ihm produzierte Miniserie „Unsere Mütter, unsere Väter“ erhielt 2014 den International Emmy Award und ist mit Verkäufen in über 100 Länder eine der meistverkauften deutschen Produktionen aller Zeiten.

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