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„Promi Big Brother“ endet so stark wie 2014, „Mockridges“ starten ordentlich

„Promi Big Brother“-Sieger 2015 David Odonkor
"Promi Big Brother"-Sieger 2015 David Odonkor

Nach dem verhaltenen Start vor zwei Wochen wurde die dritte "Promi Big Brother"-Staffel doch noch zum Hit. Die Marktanteile des Finals lagen am Freitag sogar hauchdünn über denen der bisher erfolgreichsten zweiten Staffel. Bei der WDR-Programmoffensive lief es diesmal am besten für "Die Mockridges".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ verbessert die Final-Rekord-Marktanteile aus 2014

2,89 Mio. Leute sahen den Abschluss des dritten „Promi Big Brother“-Durchgangs – die höchste Zuschauerzahl der Staffel. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 1,61 Mio. für den Tagessieg. Die Marktanteile lagen damit bei 12,4% und 19,4% – und damit sogar ganz knapp – 0,2 bzw. 0,2 Prozentpunkte – über denen des bisher stärksten Finals 2014. Bei den noch etwas jüngeren 14- bis 39-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei über 22% – hier findet sich die Kernzuschauerschaft der Reality-Show. Doch selbst bei den 50- bis 64-Jährigen reichte es immerhin für 11,4%.

2. RTL kann mit Comedy-Abend nicht mithalten, verliert auch gegen ProSiebens „Percy Jackson“

Geschlagen geben musste sich am Freitagabend ganz klar RTL. Mit „Mario Barth Live!“ und „Ehrlich Brothers Live!“ lockte der Sender nur weniger als 2 Mio. Leute an, bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 1,07 Mio. und 910.000 Zuschauer nur für unbefriedigende 12,5% und 12,2%. Damit landete man nicht nur deutlich hinter dem „Promi Big Brother“-Finale, sondern auch noch knapp hinter der ProSieben-Wiederholung von „Percy Jackson – Diebe im Olymp“. Den Film schalteten nämlich 1,08 Mio. junge Menschen ein – für ProSieben-Verhältnisse ordentliche 12,6%.

3. WDR-Programmoffensive liefert am Freitag durchmischte Ergebnisse

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Nach der Pause am Donnerstag – die quotenstarke „Tatort“-Wiederholung will man dann doch nicht neuen, jungen Formaten opfern – ging die WDR-Programmoffensive am Freitag weiter. Um 20.15 Uhr lief die Reportage „#weltuntergang“, um 21 Uhr „17,50 – ungezwungen fernsehgen“, um 21.45 Uhr die Comedyserie „Die Mockridges“, um 22.15 Uhr die Opdenhövel-Show „Gefällt mir!“ und um 22.50 Uhr schließlich der etwas peinliche Talk „Nachtrausch“. Die besten Ergebnisse lieferte dabei die überraschend amüsante Serie „Die Mockridges“. Sie kam im jungen Publikum – an das sich die Programmoffensive ja vornehmlich richtet – mit 130.000 14- bis 49-Jährigen immerhin auf überdurchschnittliche 1,4% – im Gesamtpublikum mit 560.000 auf solide 2,2%. Ein ähnliches Niveau erreichte „#weltuntergang“ mit 1,3% bzw. 2,2%. „17,50“ und „Gefällt mir!“ kamen mit 1,0% und 1,1% bei den jungen Zuschauern hingegen nur auf das Sender-Normalniveau und blieben insgesamt mit 1,2% und 1,5% klar unter dem Soll. Der Flop des Abends war „Nachtrausch“ mit jeweils 0,8%.

4. Nur ZDF-Krimis und „Lilly Schönauer“ schlagen Sat.1

Im Gesamtpublikum reichten die 2,89 Mio. „Promi Bog Brother“-Zuschauer zwar nicht für den Tagessieg, aber immerhin für Rang 8 der Freitags-Charts. Platz 1 und 2 gingen hier an die ZDF-Krimis „Der Staatsanwalt“ und „SOKO Leipzig“, die mit 3,67 Mio. und 3,55 Mio. Sehern unspektakuläre 14,6% und 13,4% einfuhren. Auch dahinter folgen vor „Promi BB“ ausschließlich öffentlich-rechtliche Programme: die 20-Uhr-„Tagesschau“, die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe, die „Tagesthemen“, der „Lilly Schönauer“-Film (3,11 Mio. / 12,0%) und der „Brennpunkt“ zum Thema „Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge“.

5. Zweite Privat-TV-Liga blass, arte triumphiert mit „Zum Sterben zu früh“

Vox, RTL II und kabel eins blieben wie freitags derzeit üblich unter ihrem Normalniveau. So erreichte RTL II mit „Der letzte Tempelritter“ 490.000 14- bis 49-Jährige und immerhin halbwegs solide 5,8%. kabel eins blieb mit zweimal „Castle“ bei 4,3% und 4,7% hängen und Vox mit „Law & Order: Special Victims Unit“ um 20.15 Uhr bei 4,4% und um 21.15 Uhr bei 5,5%. Erst weitere Episoden um 22.10 Uhr, 23.05 Uhr und 0.20 Uhr hievten die Marktanteile mit 6,8%, 7,4% und 9,7% über den Vox-Durchschnitt. Bärenstark um 20.15 Uhr war hingegen arte: Die Premiere von Lars Beckers „Zum Sterben zu früh“ lockte hier 1,02 Mio. Menschen an – grandiose 4,0% für den Sender, der ansonsten eher 1,0% erreicht. Damit besiegte arte um 20.15 Uhr sogar Vox, RTL II und kabel eins – sowie sämtliche anderen kleineren Sender. Nur die großen fünf blieben vor arte. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen 160.000 den Film – 1,9%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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