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Berichte zu Flüchtlingen: Claus Kleber fordert nicht nur „pädagogisches Positivfernsehen“

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Nach dem "Tagesschau"-Chefredakteur, Kai Gniffke, erklärt sich jetzt auch ZDF-Anchor Claus Kleber zum schwierigen Umgang des "heute journal" mit Flüchtlings-Themen. So könne die ganze Problematik "einem schon den Schlaf rauben". Dabei gehe es in der Berichterstattung vor allem darum, trotz der vielen Krisennachrichten den Zuschauern auch Lösungswege zu zeigen.

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„Es geht darum, den Zuschauern nicht nur etwas zuzumuten, sondern ihnen auch Ideen zu geben, wie Probleme angepackt werden können“, sagte der TV-Journalist der dpa. Man müsse aber aufpassen, nicht nur „pädagogisches Positivfernsehen“ zu veranstalten. Die Zuschauer erwarteten zu recht, dass die Nachrichten die Realität abbildeten.

Ähnlich äußerte sich bereits der Chefredakteur der „Tagesschau“. In einem Blog-Posting erklärte Kai Gniffke den Umgang der ARD mit dem Thema: “Es ist unsere Aufgabe zu berichten, unvoreingenommen und unparteiisch. Unsere Reporter sollen nicht skandalisieren oder dramatisieren, nicht schönreden oder gar ausblenden.”

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Natürlich ist es gut, wenn die „Tagesschau“ Projekte vorstellt, die die Integration von Flüchtlingen zum Ziel haben. Gleichwohl räumt auch Gniffke ein, dass es ein “schmaler Grat” sei. Denn bei dieser Art von Informationen besteht die Gefahr, dass sich die „Tagesschau“ selbst als Beschützer der Flüchtlinge inszeniert. “Das wäre unjournalistisch. Es ist wichtig, dass wir alle Aspekte des Flüchtlingsthemas beleuchten. Dazu gehören Demonstrationen, Bürgerwut, rassistische Ausschreitungen. Dazu gehören Konflikte unter den Flüchtlingen. Dazu gehören Polizisten, die in Konfliktsituationen ihre Gesundheit riskieren. Und: Dazu gehört auch das Thema Abschiebung.”

Auf das massive öffentliche Interesse an der Thematik reagieren die Sender auch mit großen Sonder-Programmierungen. So hebt das ZDF am 2. September einen kurzfristigen Schwerpunkt „Zuflucht Europa“ ins Programm. RTL stellt bereits am kommenden Montag seine Nachrichten- und Magazinsendungen unter das Oberthema.

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Alle Kommentare

  1. Sehr entlarvend diese Statements der Herren Cleber und Gniffke. Anders wurde das im DDR-Fernsehen auch nicht gemacht. Kleine Erfolge aufbauschen und Probleme verschweigen.

  2. Ich frage mich wirklich, warum ihr rechten Trolle eigentlich so ein Problem mit dem Label Nazi habt. Ihr könnt doch ganz einfach so weitermachen wie bisher und behaupten, Nazi wäre etwas positives und die böse Lügenpresse und der jüdisch-amerikanische Kapitalismus oder die NATO oder Claus Kleber oder wer auch immer für euer Elend verantwortlich ist, hätte nur erfunden, dass das Dritte Reich ein menschenverachtendes Terrorregime war. In eurer verschwurbelten Welt könnte Nazi einfach etwas Gutes sein. Ist doch so schön leicht, die Wahrheit zu verdrehen.

    Und glaubt ja nicht, dass ihr viele seid, nur weil es in den Kommentarspalten von Euch wimmelt. Die anständigen und die intelligenten Menschen haben einfach in der Regel wichtigeres zu tun, als sich scheinbar unter dem Schutz der Anonymität auszukotzen.

    Ihr denkt, eure Stunde ist gekommen? Ihr werdet es noch erleben, dass man euch zum Schweigen bringt. Selbstgerechtes, rechtes Pack!

  3. Der Fall „Aktenzeichen XY“ hat doch gezeigt wie man (nicht nur) beim ZDF arbeitet, statt einfach nur Informationen und Fakten zu berichten macht man sich heute Gedanken wie Nachrichten im Volk aufgenommen werden könnten.

    So macht man das auch in China

  4. „…die Realitäten erkennen…“? Jaja, Herr Kleber, schöne Worte, nichts dahinter, Sie sind ein Schaumschläger. Wo, bitte, gibt’s denn das in der täglichen ZDF-Praxis bei den entsprechenden Sendungen? Sie sollten sich und Ihre Kollegen mal im Originalton während der Sendung reden hören, dann müssten Sie sich selbst öffentlich einen Lügner nennen, falls Sie noch den nötigen Anstand, Charakter und Ehrlichkeit dazu besitzen. Davon sind Sie aber Lichtjahre entfernt, wie sich von „jedermann“ leicht beweisen lässt, sofern man Ihre Sendungen speichert.

    Der linksdiktierte Mainstream entlarvt sich selbst immer mehr als das was er ist: Ein links indoktriniertes Lügenmedium, weit jenseits seines gesetzlichen Auftrag, >objektiv, neutral und politisch unabhängig< zu berichten.

    Das Flüchtlings-/Asyl Thema ist ein unschlagbarer Beweis dafür. Der ö-r Laden hat seine Glaubwürdigkeit längst verloren, da helfen auch keine hehren Bekenntnisse, weil sie von Leuten wie Kleber & Co. selbst konterkariert werden.
    Zumindest das scheint den Herrschaften jetzt langsam zu dämmern, andernfalls würden Sie nicht ausgerechnet jetzt versuchen, sich derart demonstrativ zu rechtfertigen. Das haben nur Leute nötig, die wissen, dass sie die Zuschauer für dumm verkaufen (wollen). Genau das aber funktioniert so gut wie nicht mehr – und das ist gut so!

  5. Gut, Herr Kleber nimmt den Bildungsauftrag ernst. Da die Politik schon seit einem Jahr keine Lösungen anbietet, kann es doch mal das ZDF probieren. Hier darf jeder mal.

  6. Oh, der Atlantikbrücken-Clausi fordert mal wieder! Nachrichten vorlesen scheint ihn schon lange nicht mehr so recht auszulasten! Vielleicht sollte er mal einer harten, körperlichen Arbeit nachgehen!

  7. “Es geht darum, den Zuschauern nicht nur etwas zuzumuten, sondern ihnen auch Ideen zu geben, wie Probleme angepackt werden können”, sagte der TV-Journalist der dpa. Man müsse aber aufpassen, nicht nur “pädagogisches Positivfernsehen” zu veranstalten. Die Zuschauer erwarteten zu recht, dass die Nachrichten die Realität abbildeten.“

    …Nein, Kleber, in den Nachrichten geht es ausschließlich darum, die echten und wahren Nachrichten der Geschehnisse weltweit unverfälscht wiederzugeben, um NICHTS anderes! Das erwarten die Zuschauer, denken möchten sie alleine – verstehen und akzeptieren Sie das endlich! Nachdem Sie von Zwangsgebühren leben, sollten Sie sich Dienstleister verstehen und nicht als der sehr unsympathisch wirkende erzieherische Vordenker oder gar Lösungsanbieter!
    Die nur noch schechten Nachrichten sind unangenehm, die Art, wie Sie sie vortragen unerträglich! Da hilft nur eines: abschalten!

  8. Daanke, Herr Kleber! Ich wünschte mir neben der Medien-Dauerschleife über den guten und den bösen Willkommens-Bürger, mal etwas mehr Nachharken bei den Politikern – wo bleiben denn die politischen Konzepte? So neu ist die Problematik ja nicht (Stichwort Lampedusa).
    Bei RTL extra sah ich eine Reportage über Marxloh (warum eigentlich nicht bei ARD/ZDF?). Da wohnen offenbar viele Flüchtlinge schon lange unter schlimmen Umständen. Soll das etwa die Zukunft auch der neuen Flüchtlinge sein? Hier ist die Politik gefordert, nicht nur der gute Bürger. Und das dürfen Journalisten durchaus kritisch nachfragen mMn.

  9. gerade Kleber … ich habe ihn gesterrn im Heute-Journal gesehen – da war aber rein gar nichts von Objektivität. Ihn, Gniffke und seine Kollegen sollte man täglich an den Satz von Hanns-Joachim Friedrichs erinnern:
    »Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.« (Wikipedia)

  10. So so, der moralische Obererzieher Kleber will also die Realität abbilden?

    Tut er doch seit jeher.

    Einwandernde Fremde sind durchweg traumatisierte Flüchtlinge.
    Alle Fremden sind schutzbedürftige Fachkräfte.
    Menschen die mit der Masseneinwanderung nicht einverstanden sind, sind alles fremdenfeindliche Rassisten.
    Putin ist „Das Böse“ – Nato ist „Das Gute“
    Islamistische Anschläge haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun.
    Der Euro bringt uns nur Vorteile.

    Also alles gut im rosaroten Buntland.

    Was sollte Kleber da anderes berichten?

    1. Wer verdammt ist Kleber? Der heult mit den kranken Wölfen und kriegt noch Geld dafür. Einfach nur Puppe des Bauchredners.Für wissentlich öffentlich verbreitete Falschmeldungen gibt es ein Strafmaß. Achso, gibt’s nicht!
      Wie konnte ich vergessen……

    1. Die knicken nicht ein, die haben nur Schiss, dass ihnen immer weniger Leute glauben und deswegen weniger einschalten. Gut so!

  11. Wo sind den die Lösungsvorschläge der Politik. Den einzigen Lösungsvorschlag der einem Nützen kann ist „den Mund halten“ um nicht als Rechtsextrem eingestuft zu werden. Wir müssen uns wieder an unsere Vergangenheit Erinnern die als DDR Bürger, die Partei und Regierung des Volkes hat das Sagen und immer Recht.

  12. Ach der olle NATO-Kleber wieder einen Tick zu spät, war der Gniffke wieder schneller, et is zum heulen ….

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