Spiegel punktet am Kiosk mit dem Fremdenhass-Cover-Split

Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer und drei der sechs Cover der Ausgabe 31/2015
Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer und drei der sechs Cover der Ausgabe 31/2015

Mit sechs verschiedenen Titeln und Zeilen wie "Raffgierig? Arm." oder "Gefährlich? Gepeinigt." lenkte Der Spiegel Aufmerksamkeit auf das Thema Fremdenhass. Immerhin 250.363 mal verkaufte sich die Ausgabe in Kiosken, Supermärkten, etc. - zum sechsten Mal in Folge bleibt das Magazin damit über der 250.000er-Marke.

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250.363 mal ging Der Spiegel 31/2015 laut IVW also über die Ladentische von Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. Das sind zwar rund 8.000 weniger als vor einer Woche, aber zum sechsten Mal in Folge mehr als 250.000. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Magazins liegt derzeit bei 246.400 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 238.100. Wie viele der über 250.000 Exemplare an Sammler gingen, die gleich alle sechs gekauft haben, um ihre Spiegel-Sammlung auf perfektem Stand zu halten, ist im Übrigen nicht bekannt. Noch der Blick auf den Gesamtverkauf inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc.: Der lag bei 830.485, davon 51.961 ePaper.

Auch der stern landete mit seinem Heft 31 über dem aktuellen Normalniveau. 219.500 Einzelkäufer fand man mit dem Titelthema „Lasst die Kinder los! Zu viel Schutz ist gefährlich – warum Abenteuer zur Kindheit gehört“. Auch das sind ein paar weniger als in der Vorwoche (rund 1.500), aber mehr als in den jüngsten 12 Monaten (Durchschnitt: 215.300), bzw. den jüngsten drei Monaten (214.500). Insgesamt landete der stern bei 741.578 Verkäufen, 8.391 als ePaper.

Der Focus machte unterdessen etwas unappetitlich reißerisch mit der Zeile „Die Wahrheit über FALSCHE Flüchtlinge“ auf. „Sie sind in Not. Sie kommen vom Balkan. Aber sie haben keine Chance auf Asyl. Und den echten Flüchtlingen schaden sie.“ Gezogen hat die Zeile nicht: Mit 76.856 Einzelverkäufen verfehlte das Blatt die Zahl der Vorwoche und den 12-Monats-Durchschnitt (81.600). Der 3-Monats-Durchschnitt von 75.200 wurde immerhin knapp übertroffen. Der Gesamtverkauf lag bei 501.429 Exemplaren, darunter 27.892 ePaper.

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