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Heidenau & Co.: DJV fordert besseren Zugang für Journalisten bei Flüchtlingsunterkünften

DJV-Chef Michael Konken
DJV-Chef Michael Konken

Die Situation der Flüchtlinge in Deutschland ist eines der aktuell zentralen Nachrichten-Themen. Wie es allerdings genau in vielen Unterkünften aussieht und zugeht, ist nicht ganz klar. Denn wie eine Umfrage des DJV ergab, ist es in vielen Bundesländern für Journalisten schwierig, Zugang oder Recherche-Genehmigungen für die Einrichtungen zu bekommen.

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„Die Berichterstattung der Medien darf nicht auf Ereignisse außerhalb der Unterkünfte beschränkt werden, wie zuletzt etwa in Heidenau“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Die Öffentlichkeit wolle wissen, wie die Flüchtlinge untergebracht seien, wie sie lebten, welche Erlebnisse sie hätten. Das sei nur möglich, wenn Journalisten mit den Flüchtlingen sprechen und sie in ihrem Heimalltag beobachten könnten.

Deshalb fordert der DJV-Chef: „Journalistische Arbeit in Flüchtlingsunterkünften darf nicht zum Tabu gemacht werden“. Allerdings ging es nicht darum, „die Menschen mit Mikrofon und Kamera zu bedrängen, sondern mit ihnen zu sprechen, wenn sie dazu bereit sind.“

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Der Verband sieht die Länder und Kommunen als Betreiber der Heime in der Pflicht, „Berichterstattung zu ermöglichen, statt sie zu verhindern“.

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Alle Kommentare

  1. Ein besserer Zugang zu den Asylheimen macht nur einen Sinn, wenn damit eine objektive(re) Berichterstattung, die den wahren Gegebenheiten entspricht, zustande kommt. Das aber ist bei den Mainstream-Lügenmedien nicht zu erwarten.
    Deren seit Jahrzehnten betonierte linke Gesinnungsdiktatur wird dadurch kein Stück besser oder gar glaubwürdiger. Die suchen vermutlich eher nach irgendwelchen vordergründigen Anhaltspunkten, um noch mehr auf RECHTS einzudreschen.

    Herr Konken, die linksdiktierte Mehrheit Ihrer Zunft hat uns Bürger bis jetzt halbgare Märchen erzählt und unverschämt belogen. Glauben Sie wirklich, dass dieser enorme Vertrauensverlust damit zu ändern ist? Das wäre schon mehr als naiv.

  2. Michael Konken ist nicht „DJV-Chef“ (den kann eine Journalisten-Organisation nicht haben, denn die Mitglieder sind keine Untergebenen), sondern vielbespöttelter „Grüß-August“ ohne Ahnung von der Branche; Konken ist nicht einmal selbst Journalist, sondern – man staune – Beamter. Das erklärt manches.

    Die Polizei wird schon mit ein paar vollalkoholisierten Hooligans, die mit Bierflaschen werfen, nicht fertig. Es fehlt halt in Sachsen an Bundesliga-Erfahrung. Und nun angeblich immer mehr Journalisten, trotz reichlich Betroffenheit auf allen Kanälen? Eine unseriöse „Me-too“-Meldung, erfunden für’s Sommerloch. Die behauptete „Umfrage“ fand nur unter wenigen eigenen Funktionären statt – Flurfunk unter Vereinsmeiern.

  3. Das hat schon Gründe…

    Zuviel Wahrheit tut den Journalisten nicht gut, die sollen schön weiter als Propagandaaparat der Regierung dienen.

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