Streit um Gender-Talk: „Hart aber fair“-Ampelmännchen-Sendung aus Mediathek entfernt

Ampelmännchen reloaded bei „Hart aber fair“
Ampelmännchen reloaded bei "Hart aber fair"

Fernsehen Um die "Hart aber fair"-Sendung "Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?" vom 2. März gab es eine Menge Ärger. U.a. hatte die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in NRW Programmbeschwerde gegen die Sendung eingelegt. Moderator Frank Plasberg habe sich manipulativ verhalten und Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik "gezielt lächerlich" gemacht. Der WDR Rundfunkrat lehnte die Programmbeschwerde ab, die Sendung wurde aber aus der Mediathek entfernt.

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Der WDR Rundfunkrat wies die Programmbeschwerde zurück, da die kritisierte „Hart aber fair“-Sendung gegen kein Gesetz verstoßen habe. Allerdings bewertete der Rundfunkrat die Sendung als „unseriös“. „Aufgrund der massiven Kritik hatte der Programmausschuss empfohlen, die Folge nicht zu wiederholen und sie aus der Mediathek zu nehmen“, heißt es im Newsletter des WDR-Rundfunkrats zur jüngsten Sitzung vom 18. August.

Der Ankündigung sind Taten gefolgt, die „Ampelmännchen“-Folge von „Hart aber fair“ ist nicht mehr in der ARD-Mediathek geführt. Zentrale Vorwürfe waren, die Sendung mit dem Motto „Nieder mit den Ampelmännchen, her mit den Unisex-Toiletten“ sei durch eine einseitige Gästeauswahl aufgefallen, der Moderator habe manipulativ agiert und das Thema Genderforschung der Lächerlichkeit preisgegeben.

Auf YouTube kann man sich von der Sendung noch ein Bild machen:

 

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Alle Kommentare

  1. Was für einem vorsintflutlichen Frauenbild ist es eigentlich geschuldet dass die Silhouette einer Frau sich durch Rock und Zöpfe auszeichnet?

  2. Zensur!! Der Rundfunkrat hat nicht zu entscheiden, ob eine Sendung „seriös“ ist oder nicht. Da genügen ein paar Beschwerden von Dogmatikern. die ihre Meinung zur Religion erklären. Dies ist ein weiterer Fall von Meinungsdiktatur. Die Medien knicken ein, fast alle. Wo ist unsere Demokratie geblieben? Ich fühle mich wie weiland in der DDR. Zensur, Heuchelei und die Schere im Kopf der Journalisten. Traurig, so viel Angst und Opportunismus.

  3. Ich kann nur hoffen, dass das wieder Rückgängig gemacht wird. Beide Seiten waren vertreten. Mit dieser argumentation könnte man alle Videos löschen, da es immer eine Seite gibt, die sich nicht adäquat dargestellt sieht. Ein richtiges Armutszeugnis der WDR. Gleichzeitig aber, und das freut mich, ganz schlechte Aussendarstellung dieser Genderbewegung!

  4. Das Gute an der jetzigen Situation in Deutschland, mit ungedeckten Schecks in Griechenland und der Ukraine, mit der Flutung von 800.000 Neubürgern pro Jahr ist, dass in spätestens fünf Jahren das Geld aus ist und das dann die vielen Neubürger sich in ihren religiösen Gefühlen gestört fühlen. Dann wird der ganze Unsinn sofort von selbst aufhören. Man sieht, es hat alles auch eine gute Seite. Ohne Moos nix los und Rassisten wollen wir ja auch nicht sein. Gender adé.

  5. Unerhört! Die heilige Genderforschung wurde der Lächerlichkeit preisgegeben! Das muss sofort aus dem Internet gelöscht werden!
    Hahahahaha!

  6. Nun ja, vieles was zum Thema „Gender“ heute fabriziert wird ist eben lächerlich.

    Ampeln: Es werden also Frauen mit Röcken dargestellt. Frauen haben in der Gesellschaft seit Jahrzehnten die Freiheit alles anzuziehen (also auch typische Männerkleidung), im Gegensatz zu Männern. Und nun verkauft man es als Beitrag zur „Gleichberechtigung“ wenn man Frauen wieder in der „typischen Frauentracht der 50er Jahre“ darstellt. Weil ja ein völlig neutral dargestellter Mensch nicht gut genug ist.

    Oder auf Verkehrsschildern: Es reicht nicht, ein absolut neutrales Fahrrad-Piktogramm zu verwenden. Nein, man muss noch „RadfahrerInnen“ unter das Piktogramm schreiben. Als Beitrag zur Gender-Sprach-Umerziehung oder so (zB in Linz, Österreich).

    Und nun also Zensur, weil jemand keine Kritik verträgt. Weit sind wir gekommen…

  7. Hätten sich Unternehmen oder Politiker beschwert, hätte es wahrscheinlich direkt einen Aufschrei »Zensur« und »Versuch der Einflussnahme auf die Presse- und Meinungsfreiheit« gegeben.
    Aber die »Gleichstellung« ist ja anscheinend inzwischen so etwas wie eine Staatsreligion und ihre Hohenpriester(innen?), die Gleichstellungsbeauftragt(innen?) sind sakrosankt und Inquisitoren in eigener Sache, die Ketzer kritiklos an den Pranger stellen dürfen.
    Und was heißt »Geschlechterforschung«? Es wird schon Gründe geben, warum im Laufe der Evolution bei höheren Tieren (wozu auch die Menschen gehören) sich die Zeigeschlechtigkeit mit Männchen und Weibchen durchgesetzt hat. Allein mit dem Nichtanerkennung dieser Tatsache machen sich Gleichstellungsfanatiker selbst lächerlich.

  8. Femifaschistische Machenschaften – Infiltration des Systems

    Der Programmausschuss, der sich von Beschwerden im Stile des Frauenrats hat beeindrucken lassen, setzt sich übrigens aus Vertretern der im Landtag NRW sitzenden Parteien und “Vertretern aus dem Kreis der Menschen mit” Behinderung und Migrationshintergrund, aus Gewerkschaftlern sowie Vertretern älterer Menschen zusammen. Unter den Mitgliedern findet sich auch Petra Windek, die für den Frauenrat NRW im Programmausschuss sitzt, so dass Beschwerdeführer und Beschwerdeentscheider identisch sind. Gelebte ‚Demokratie‘ in Deutschland.

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