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„Got to Dance“ stürzt ab, gutes Comeback für Böhmermann und die „Vampire Diaries“

ProSieben-Show „Got to Dance“ mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)
ProSieben-Show "Got to Dance" mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)

Bittere Quoten für ProSieben: Die Tanzshow "Got to Dance" fiel nach der soliden Premiere in Woche 2 deutlich unter das Sender-Soll: nur noch 9,8% erreichte sie bei den 14- bis 49-Jährigen. Klar über den Sender.Normalwerten starteten hingegen das "Neo Magazin Royale" bei zdf_neo und die "Vampire Diaries" bei sixx.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Got to Dance“ fällt unter 10%, „Promi Big Brother“ erreicht wieder fast 20%

Lich tund Schatten bei den Eigenproduktionen von ProSiebenSat.1: „Got to Dance“ entwickelt sich bei ProSieben zu einem Misserfolg, „Promi Big Brother“ bei Sat.1 zu einem Hit. Nur noch 890.000 14- bis 49-Jährige wollten am Donnerstagabend „Got to Dance“ sehen, nach den 12,1% bei der Premiere vor einer Woche reichte das nun nur noch für miese 9,8%. „Promi Big Brother“ erzielte später bei Sat.1 einen fast doppelt so guten Marktanteil: 1,26 Mio. junge Zuschauer entsprachen ab 22.15 Uhr grandiosen 19,2%. Nach den 19,4% vom Mittwoch kann die Realityshow ihr Top-Niveau also vorerst halten.

2. Neue „Criminal Minds“-Folge schlägt um 20.15 Uhr alte „Cobra 11“-Folge

Um 20.15 Uhr lief es bei den Privatsendern ebenfalls für Sat.1 am besten: Der Start neuer „Criminal Minds“-Episoden lockte 1,07 Mio. 14- bis 49-Jährige an – gute 12,1%. Eine alte Folge sahen danach noch 1,05 Mio. (10,8%). Damit schlug Sat.1 auch RTLs „Alarm für Cobra 11“, das mit 990.000 14- bis 49-Jährigen bei 10,6% hängen blieb. Die „Anwälte der Toten“ stürzten um 22.15 Uhr bei RTL sogar auf 8,5%, um 23.10 Uhr gab es – ebenfalls unbefriedigende – 11,5%.

3. Dortmunds kurioser Europa-League-Auftritt siegt bei Jung und Alt

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Die Nummer 1 der Tages-Charts heißt bei Jung und Alt aber wieder einmal Fußball. 5,67 Mio. Fans schalteten um 20.25 Uhr das Europa-League-Playoff-Hinspiel von Borussia Dortmund in Norwegen ein und wurden Zeuge eines kuriosen Spielverlaufs mit einem 4:3-Sieg des BVB nach 0:3-Rückstand. Das Erste freut sich damit über einen Marktanteil von 20,7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann das Match mit 1,54 Mio. und 16,3%.

4. Erfolgreiches Comeback für das „Neo Magazin Royale“ und die „Vampire Diaries“

Bei den kleineren Sendern landeten u.a. zwei Premieren neuer Folgen über dem Soll. So kam das erste „Neo Magazin Royale“ nach der Sommerpause bei zdf_neo auf 120.000 14- bis 49-Jährige und damit einen schönen Marktanteil von 1,6%. Bei sixx liefen neue Folgen der „Vampire Diaries“ an, 270.000 junge Zuschauer reichten um 20.15 Uhr für 3,1%. Noch besser lief es für Super RTLs „Vermisst“: 330.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 3,6%, 1,22 Gesamt-Zuschauer sogar für 4,5%. Super RTL war damit im Gesamtpublikum aber nicht die Nummer 1 unter den kleineren Sendern. Das verhinderte der vier Jahre alte „Tatort“ aus Münster, den das WDR Fernsehen um 20.15 Uhr wiederholte: 1,92 Mio. bescherten ihm herausragende 7,0%. Nur ARD, ZDF, Sat.1 und RTL erreichten in der Prime Time mehr Zuschauer.

5. „Frauentausch“ schlägt Hollywood

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich der „Frauentausch“ von RTL II durch: 630.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 21.15 Uhr zu – gute 7,2%. „Die Kochprofis“ kamen vorher auf ähnliche 610.000 und 7,0%. Damit gewann RTL II gegen die beiden Hollywood-Filme von Vox und kabel eins. „Ocean’s Eleven“ sahen bei Vox 600.000 (6,5%), „Miss Undercover 2“ bei kabel eins nur 450.000 (4,8%).

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Traurige, peinliche, absurde Welt – wenn eine voyeuristische Show, wo sich arme B Promis zu Trotteln machen, die besten Quoten kriegt. Und alle berichten darüber, als sei das irgendeine Leistung, ein Qualitätsmerkmal, ein Erfolg, der begrüssenswert sei. Einfach nur ein Zeichen unseres kulturellen Niedergangs.

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