“Querfront-Analyse”: die Otto-Brenner-Stiftung knöpft sich die Verschwörungstheoretiker von KenFM, Kopp & Co vor

Wolfgang Storz und seine „Querfront“-Analyse
Wolfgang Storz und seine "Querfront"-Analyse

Wolfgang Storz, früher mal Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und eifriger Studien-Ersteller der Otto Brenner Stiftung (gehört zur IG Metall) hat sich in einer Mini-”Studie” mit dem “politisch-publizistischen Querfront-Netzwerk” auseinandergesetzt. Damit gemeint sind Figuren wie der frühere Radio-Moderator Ken Jebsen (“KenFM”) oder Organisationen wie der Kopp-Verlag.

Werbeanzeige

Zunächst einmal sollte geklärt werden, was mit dem Begriff “Querfront” gemeint ist: Der kämpferisch klingende Begriff bezeichnet die Aufhebung von klassischen, ideologischen Links-Rechts-Kategorien. Eine “Querfront”-Veranstaltung ist demnach zum Beispiel, wenn es in einem Aufruf zu einer Demo anlässlich des Ukraine-.Konflikts heißt, Antifa und Pegida, Linke und Rechte sollten “zusammen marschieren”.

Storz’ These ist es, dass verschiedene Personen und Organisationen in Deutschland ein politisch-publizistisches Netzwerk bilden, das sich nicht in traditionelle Links-Rechts-Kategorien einsortieren lässt. Hervorstechendes Merkmal dieses “Netzwerks” sei es, dass es vor allem gegen “die da oben” agiert. Also im wesentlichen gegen die Regierung, gegen Eliten und gegen so genannte “Systemmedien”, auch bekannt als “Mainstreammedien, bzw. “Lügenmedien”.

Storz zählt zu diesem Netzwerk Einzelpersonen wie den ehemaligen Radiomoderator Ken Jebsen, den Publizisten Jürgen Elsässer, der u.a. das Monatsmagazin Compact herausgibt,  Lars Mährholz, Initiator der so genannten Montagsmahnwachen, Ivo Sasek, Gründer der “Organischen Christusgemeinde” und “Anti-Zensur-Koalition” in der Schweiz sowie weitere ähnlich dubiose Zeitgenossen.

Zum Netzwerk gehören laut Storz auch Organisationen wie der leidlich bekannte Kopp-Verlag, in dem zahlreiche Bücher mit verschwörungstheoretischem Inhalt erscheinen und der publizistischen Brandstiftern wie Udo Ulfkotte eine verlegerische Heimat gibt, der  Homilius-Verlages, einer der Gesellschafter des Compact-Magazins, die Website Alternativ.TV sowie die Preußische Allgemeine Zeitung u.a..

Der Verdienst von Storz’ Analyse (eine echte Studie ist es nicht) ist es, zwischen diesen mehr oder weniger bekannten Figuren und Organisationen des trüben Spektrums mannigfaltige Verflechtungen aufzuzeigen. So inseriert die Preußische Allgemeine Zeitung beispielsweise regelmäßig in Compact, Compact-Chef Elsässer wird gerne von Ken Jebsen interviewt, Elsässer trat auf Montagsmahnwachen auf usw.. Storz nimmt diese Verbindungen und ein homogenes Weltbild als Belege dafür, von einem “Netzwerk” zu sprechen. Die Gruppen, Organisationen und Personen, die er untersucht, bezeichnen sich selbst nicht als Netzwerk.

Hilfreich an Storz’ Papier ist außerdem, dass er die Ideologie dieses so genannten “Querfront-Netzwerks” gut zusammenfasst:

Das hier porträtierte Netzwerk beschäftigt sich im Kern mit grundsätzlichen Fragen der nationalen Identität, Homogenität und Eigenständigkeit Deutschlands und Europas. Das zeigt sich bei einer Durchsicht der (bereits beschriebenen) Inhalte von „Compact“, die weitgehend auch die wesentlichen Themen aller Netzwerk-Akteure sind:

die Ablehnung von Euro und EU-Bürokratie

Sorge um die Stabilität des Geldsystems

Souveränität Deutschlands (vor allem gegenüber den USA) erkämpfen

ein gutes Verhältnis zu Russland schaffen

den Nationalstaat stärken

sich auf das ‚christliche Abendland‘ besinnen

die Familie stärken

eine als ‚zu groß‘ empfundene Liberalität und Pluralität (Gender-Mainstreaming, Gleichstellung von Minderheiten, Sexualität) eingrenzen

sich gegenüber fremden Religionen abgrenzen

sich für ein Europa der Vaterländer einsetzen

die Schweiz als Vorbild (Währung, direkte Demokratie, Miliz-Militär, Neutralität)

mehr direkte ,Volks-Demokratie‘

Souveränität gegenüber Israel herstellen

Misstrauen gegenüber oder gar Ablehnung von politischen und medialen Eliten

Einschränkungen der Meinungsfreiheit

Polarisierung zwischen Volk und Eliten

Das in dem Papier der Otto-Brenner-Stiftung herausgearbeitete Verwischen von sehr linken und sehr rechten Gedankenwelten ist freilich kein neues Phänomen, das weiß Storz selbst auch. Schon im Vorfeld der Machtergreifung der Nationalsozialisten spielte in der Weimarer Republik ein Schulterschluss zwischen extrem rechtskonservativen und extrem linken Kräften eine nicht unwesentliche Rolle. Es ist aber gerade darum nicht falsch, auf ähnliche gesellschaftliche Muster in der Jetzt-Zeit hinzuweisen.

Was die in dem Otto-Brenner-Papier organisierten Personen und Organisationen eint, ist ein destruktiver Geist, der sich gegen liberales Gedankengut, eine freie Gesellschaft und die repräsentative Demokratie richtet. Das Weltbild, das hier vermittelt wird, ist in sich geschlossen. D.h. Kritik daran wird von den Akteuren und  Anhängern nur als weiterer Beleg für dessen Richtigkeit interpretiert. Das macht es fast unmöglich, “Querfront Aktivisten” mit Argumenten zu erreichen.

Die Netzwerk-Effekte und Publishing-Tools des Internets (vor allem Facebook und YouTube) sorgen zudem dafür, dass sich eine solche “Gegenöffentlichkeit” problemlos wie nie bilden und ausbreiten kann. Beleg dafür sind u.a. der Bestseller-Status von Udo Ulfkottes Hetz-Büchern und beeindruckende Klickzahlen etwa beim YouTube-Kanal von Ken Jebsen.

Wolfgang Storz hat hier ein unheimliches gesellschaftliches Phänomen treffend beschrieben. Eine Lösung, wie damit umzugehen ist, hat leider auch er nicht parat:

Es zeigt sich jedoch erneut – beispielsweise anhand der anhaltenden Abgrenzungs-, Aufklärungs-, Unterstellungs- und Verdachts-Debatten um das Bündnis von ‚alter Friedensbewegung‘ und „Montagsmahnwachen“ –, dass eine Methode noch nicht gefunden ist, mit diesen Unterschieden angemessen und politisch klärend umzugehen.

Eine solche Methode zu finden, ist eine wichtige Aufgabe für Politik, Medien und Gesellschaft. Da hängt eine Menge dran. Zum Beispiel auch, wie wir mit Hass-Kommentaren im Social Web umgehen, wie wir über die Flüchtlings-Problematik diskutieren, wie wir uns politische Kommunikation heute vorstellen, wie wir den ganzen öffentlichen Diskurs organisieren.

Das Papier “‘Querfront’ – Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks” ist nachdrücklich zur Lektüre empfohlen. Hier kann man es runterladen.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Alle Kommentare

  1. Zitat: … Storz nimmt diese Verbindungen und ein homogenes Weltbild als Belege dafür, von einem “Netzwerk” zu sprechen. Die Gruppen, Organisationen und Personen, die er untersucht, bezeichnen sich selbst nicht als Netzwerk. …

    Üblicherweise wird doch so eine KRUDE VERSCHWÖRUNGSTHEORIE manifestiert … also ist Storz ein Verschwöööhööörungstheoretiker.

    Und ein LINKER noch dazu. Im Grunde ist er also die fleischgewordene Querfront.

    Ipsen sie das mal …

    1. Ja, Ken Jebsen, Jürgen Elsässer usw. haben sich verschworen… theoretisch.

      Was Winterbauer und Storz tatsächlich entdeckt haben, ist ein kooperativer Meinungspluralismus. Man weiß, dass man im Mainstream mit seiner Meinung nur wegzensiert wird geschweige denn gehört, deshalb ist man bereit sich andere unterdrückte Meinungen anzuhören.

      Z.B. bin ich der Meinung, dass Deutschland absichtlich mit dieser kaum verhinderten, jährlichen 800.000fachen Flüchtlingsmigration umgevolkt werden soll. Der feuchte Traum von Grüne und SPD wäre, wenn die Asylbewerber und am besten noch illegalen Obdachlosen sofort das Wahlrecht bekämen. Und der feuchte Traum der Neoliberalen wäre, wenn besagte Gruppen sofort für unter Mindestlohn (als Integrationsmaßnahme/ -ausnahme sozusagen) in Deutschland arbeiten könnten. Usw. usf.

      Kommt da jetzt einer, der in meinem Interessensgebiet wenig bewandert und auch (zumindest anfänglich) etwas weniger interessiert ist, und stattdessen mir etwas von Chemtrails erzählt, dann kann ich sein Ding natürlich als Humbuck abtun, dann wird es aber kein gegenseitiges Zuhören geben; oder ich höre es mir konstruktiv, ohne Vorurteil an. Nachher zieht jeder seiner Wege und nimmt mit, was ihn überzeugt hat und lässt das andere eben.

      Z.B. Ken Jebsen und Jürgen Elsässer sind zwei fotogene Menschen, die auch mal eben mitreißend auf der Bühne eine Rede halten können. Sie laden sich auch öfters gegenseitig zu ihren Veranstaltungen ein. In letzter Zeit aber weniger. Trotzdem sind ihre Ansätze unterschiedlich bis konträr. Aber dies geschieht von respektvoll bis ignorierend. Z.B. kämpft Jebsen gegen eine Abgrenzung vom Islam (sieht den Kampf gegen Islamismus als von den USA und Israel provoziert) und dafür lastet er alle relevanten negativen Entwicklungen und Ereignisse dem US-Geheimdienst u.ä. an. Er hat eher einen internationalistsischen Ansatz. Elsässer ist eher für eine eigenstaatliche Rückbesinnung und Kooperation der Vaterländer mit Gleichgesinnten im Ausland. Er unterstützt Anti-Islamisierungsbewegungen usw.

      Sie könnten ihre Unterschiede betonen und sich gegenseitig an die Gurgel gehen, oder eben die Gemeinsamkeiten, wo es sinnvoll ist. Wie gesagt, haben die beiden schon seit der Pegida-Bewegung keine gemeinsamen Auftritte mehr.

      Und dass die Preußische Allgemeine Zeitung bei Compact inseriert, um Leser zu werben, fällt nur einem in einem Boykottierungssystem Denkenden als Verschwörung/Netzwerk auf.

      Das meiste am Artikel (die Studie, die laut Herrn Winterbau keine ist, sondern nur eine Analyse, aber mit „Studie“ natürlich seriöser und bedeutungsschwerer daherkommt) stimmt aber, danke für die Zusammenstellung/Zusammenfassung, nur eben nicht in vielen Interpretationen.

      Ein Fehler, bzw. Missverständnis bei den Zielen der „Querfront“-Verschwörung ist, dass eines davon eine Einschränkung der Meinungsfreiheit ist. Wie ich hier in meiner „Studie“ dargelegt habe, leben und fordern sie ja gerade Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit verweigern Medien, die solche Kommentare wie diesen hier zensieren, indem sie sie einfach löschen. Auf der Internetseite von Compact findet man auch kritische Kommentare gegen Elsässer, bei Spiegel, Welt, SZ, Zeit usw. aber keine kritischen gegen sie bzw das System, das sie unterstützen. Jedenfalls wurden meine so oft gelöscht, dass ich dort kaum noch schreibe.

      Zu dem angeblichen Ziel:
      „eine als ‚zu groß‘ empfundene Liberalität und Pluralität (Gender-Mainstreaming, Gleichstellung von Minderheiten, Sexualität) eingrenzen“ und „sich gegenüber fremden Religionen abgrenzen“.
      Die Sichtweise/Perspektive der Formulierung ist natürlich aus dem System gedacht. Von hier unten im Volk geht es um Kritik an etwas, das aus unserer Sichtweise Zersetzung des Zusammenhalts der Gesellschaft und Tradition ist, nicht zuletzt der Familien. Zersetzung hat politisch-medial einen schlechten Klang, meint aber die Auflösung des inneren Zusammenhalts einer Gruppe. An Gender Mainstreaming könnte man zu aller erst das „Mainstreaming“ kritisieren, das geistige Beeinflussung der Massen bis hin zu Massengehirnwäsche bedeutet. Desweiteren wird damit die von den meisten Menschen in der „Masse“ als natürlich empfundene Einheit von angeborenem Geschlecht und Geschlechter-Identität massiv und aggressiv publizistisch und auch schon bildungstechnisch ab bei Kleinkindern mit der Autorität der Erzieher und Lehrer einprogrammiert. Das führt laut Gegenern dazu, dass der familiäre Zusammenhalt auseinanderbricht oder gar nicht erst entsteht bzw. dass die nun ge-gender-mainstreamten Kinder und später Erwachsenen eine Identitätskrise bekommen.

      Also nichts mit, „ich gönne dem Transsexuellen nicht seinen Spaß“, sondern „Halt, ich will nicht dass staatliche Institutionen Nicht-Transsexuellen usw. einprogrammieren so zu sein“.
      Das ist übrigens das gleiche wie mit der Homosexuellen-Thematik zu Russland. Homosexualität ist in Russland weder verboten noch zB Treffen oder Etablissements. Nur eine positive Darstellung des Lebensentwurfs gegenüber Minderjährigen , die als Werbung verstanden werden könnte, ist es. Tatsächlich hatten westliche NGOs ab den 90ern angefangen Gender-Mainstreaming in Russland durchzusetzen.

      Das Homosexuelle in Russland in der Öffentlichheit angefeindet werden oder sogar ins Gesicht geschlagen, hat nichts mit dem Staat zu tun. Passiert genauso in Polen bis Bulgarien. Hat etwas mit gesellschaftlicher Entwicklung der Tolleranz zu tun und gab es in Deutschland vor 35 Jahren auch noch. Auch kein Grund Deutschland damals zu verteufeln. Lustigerweise ist man bei vielen mit dem Westen verbündeten Diktaturen (zB Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten und zig mehr) längst nicht so weit wie Russland, wo Homosexualität immer hin von Staatswegen akzeptiert wird, wie gesagt mit Einschränkung der öffentlichen und damit politischen Eigendarstellung. Bei besagten westlichen Verbündeten landet man für Homosexualität im Folter-Gefängnis.

      Dieser Exkurs nur, weil dieses Thema ja vor Jahren der Aufmacher bzw. Turning Point zur Abwendung von einem freundschaftlichen Verhältnis zu Russland/Putin war (man erinnere, dass Putin damals noch Liebling der Deutschen und Medien war), hin zu einer teuflischen Dämonisierung. Es ist ist teils Propaganda und teils eine unehrliche Doppelmoral, während unsere Verbündeten massiv die Menschenrechte verletzen.
      Menschenrechte die nicht allgemein ungeachtete des Landes, sondern hier ja und dort nicht als außenpolitische Rechtfertigung für Angriffe genutzt werden, sind somit nichts anderes als ein manipuliertes Instrument.

      Genau für diese alternativen Betrachtungsweisen, die man nie in der Systempresse finden wird, brauchen wir alternative Medien, selbst wenn man sie als Querfront bezeichnet.

      1. Man kann noch so geduldig alle widersprechenden Fakten aufführen, es wird nichts an der gewollten Unehrlichkeit solcher Autoren wie Winterhagen ändern, weil sie der Unaufrichtigkeit ihren Broterwerb verdanken.

  2. ja und?
    das beeindruckt mich keinesfalls, werde auch zukünftig das lesen, von dem ich
    glaube, daß es der Wahrheit am nächsten kommt…..
    Ich finde es mehr als gut, daß es Autoren gibt, die z.B. auf die
    Frühsexualisierung unserer „Kleinsten“ aufmerksam machen.
    Ich hätte es sonst niemals erfahren – Danke, an Kopp, Udo Ulfkotte usw.

    1. @ Inge: Ja genau, denn man fühlt genau, wenn etwas wahr ist.

      @Hr. Winterbauer: Was soll an diesen Aussagen falsch sein ?
      – Souveränität Deutschlands erkämpfen,
      – ein gutes Verhältnis zu Russland schaffen,
      – den Nationalstaat stärken,
      – sich auf das ‚christliche Abendland‘ besinnen,
      – die Familie stärken !! und vor allem
      – sich für ein Europa der Vaterländer einsetzen.

      Hr. Winterbauer – Lesen Sie sich das doch nochmal durch und gehen Sie in sich – wie fühlt es sich an?
      Wenn diese Aussagen sich auf einen anderen Staat beziehen würden, sie würden nicht nur kritiklos anerkannt sondern auch 100%ig bejaht werden!

      1. Genau das würde ich so auch unterschreiben, und es werden immer mehr.

      2. Ich hab’s oben schon gesagt: Der Mann verdient mit seiner UNAUFRICHTIGKEIT sein Geld. An dieser Schlechtigkeit des Charakters geht diese Gesellschaft, geht ganz Europa zugrunde, denn diese Typen sitzen ja überall, wo entschieden oder mitentschieden wird! Ich wünschte, man würde dies einmal begreifen, daß wir von einer moralisch degenerierten Minderheit zum Abgrund geführt werden.

  3. Wow, wieder ein Experte am Werk. Aber Danke trotzdem. Ich kann mit vor Lachen tränenden Augen beruhigt in den Feierabend gehen. Solange durch solche Experten dann solche Artikel zu Stande kommen, bin ich in der Querfront gut aufgehoben.

  4. Auf die Aussage der „Studie“ passt: was ich denk und tu, trau ich jedem andern zu.
    Dieser Herr hat sich nicht im geringsten mit den Inhalten der sogenannten „Gegenöffentlichkeit“ beschäftigt.
    Allein die Formulierung „Gegenöffentlichkeit“ zeigt die Intoleranz seiner Geisteshaltung.
    „Gegenöffentlichkeit“ ist ebenso Öffentlichkeit.
    Dies dem Herren hinter die Ohren geschrieben.

  5. Ken Jebsen wurde bereits im Verlauf des letzten Jahres von Pedram Shayar einem Exorzismus unterzogen und hat seitdem mit Elsässer nichts mehr am Hut.
    So viel zur Qualität der Recherche dieser „Studie“.
    Das Ulfkotte früher mal bei der FAZ war findet auch keine Erwähnung.
    Selber Denken macht schlau.

  6. Also das Querfront-Netzwerk beschäftigt sich im Kern mit den richtigen Themen.

    Danke, Herr Storz, dass Sie das so schön zusammengestellt haben. Eine bessere Werbung kann man sich nicht vorstellen, denn die Mehrzahl der Menschen hat sich noch nicht das Gehirn weggendern lassen.

  7. Die Zusammenfassung von Kopp, also ihre „Ideale“ finde ich richtig und gut. Ich bin selber intensiver Kopp Leser. Und was ist an den Idealen, wofür Kopp steht falsch? Ich bin Deutscher mit deutschen Eltern. Und ich sehe wie unser Deutschland immer mehr herunter kommt. Man sieht wo Deutsche mit Imigrationhintergrund im Freibad waren, obwohl der Mülleimer daneben steht. Die Asylanten schlafen auf den Strassen. Wann hat jemand mal genug Arsch in der Hose, um zu sagen, dass wir keinen Platz mehr haben? In Krankenhäuser werden Asylanten untergebracht und weiss der Kuckuck noch. Wann ist genug, genug? Ich weiss von nen Einkaufsladen, da gehen keine Deutsche mehr hin, weil es von Asylanten belagert wird, vergisst man abzuschließen weil man den leeren Wagen zurück bringt, sitzen 3 Asylanten im Auto und wollen zu ihrer Unterkunft gefahren werden. Die arme Frau musste die Polizei rufen, damit die raus gehen!!!
    Polizei die überlastet ist, sieht man schön daran, dass es kaum noch mobile Blitzer gibt. 😉 Ich will, das Grenze dicht gemacht wird, und mit Soldaten gesichert wird. Asylanten mit A380 gleich zurück schicken. Wenn ich ein deutscher Kanzler bin, dann bin ich doch in ERSTER Linie meinem DEUTSCHEM VOLK verpflichtet. Macht doch ein jeder im Privatem ja auch. Ich kaufe meinem Kind ein Eis, auch wenn ein fremdes daneben steht. Aber unsere Kanzlerin macht es genau anders rum!
    Und was das USA bashing

  8. Ich weiß nicht, Herr Winterbauer … wieder einer mehr, der uns sanft vermitteln möchte, was gut – oder nicht gut – für uns ist. Klar stehe ich längst nicht hinter allem, was Jebsen sagt, und noch viel weniger trifft das wahrscheinlich für Elsässer zu. Und da sie alle miteinander in der medialen Öffentlichkeit agieren, entdecken sie schnell, was sie eint – aber ebenso, was sie trennt. Und letzteres dezidiert zu zeigen, daran scheitern sowohl bei Storz wie auch viele andere. Was aber bitte soll ich tun, wenn die die einzigen sind, die zu Dingen, die mich bewegen, den Mund aufmachen? Was die Brenner-Stiftung da gemacht hat – okay. Weshalb aber macht sie sich nicht sofort daran, den medialen Sumpf der Brandstifter im Nahen Osten oder in der Ukraine transparenter zu machen?

  9. Ich persönlich kann diese lobygesponsorten „Fachleute“ nicht mehr hören die uns weismachen wollen, dass es ja in der Politik gaaaanz anders läuft als z.B bei der Fifa weil ja jeglicher möglicher Zusammenhang zwischen den Funktionären und Politikern und Lobyisten immer einer Verschwörung gleichkommen muss. Dabei sind die Vorgehensweisen genau dieser Institutionen mittlerweile so plump, offensichtlich und ähnlich, dass man sixh wirklich fragen muss wo die Evolution geblieben ist wenn hier noch Zweifel bestehen, dass viele Dinge im Argen liegen. Es macht mich traurig, dass sich noch immer so viele Menschen mit Brot und Spielen begnügen anstatt die Augen zu öffnen. Und zum Thema Studien und Medien gilt nach wie vor: „die Hand die einen füttert beißt man nicht!“

  10. Querfront an sich ist ein übler Begriff, viele Linke wurden damit diffamiert und anschließend hingerichtet, wenn sie nicht systemkonform genug waren.

    Ganz davon abgesehen, dass in der sog. „Studie“ falsche Behauptungen aufgestellt werden, um zu den gewünschten Schlüssen zu kommen: Es wird sich nur auf vermeintlich Schlechtes konzentriert. Und das nicht gerade geschickt.

    Das soll wohl den Sinn haben, dass Leute, die sich erstmals für Politik interessieren, bestimmten Leuten von Anfang an nicht zuhören/über den Weg trauen/versuchen, was Schlechtes herauszuhören.

  11. „Storz nimmt diese Verbindungen und ein homogenes Weltbild als Belege dafür, von einem “Netzwerk” zu sprechen.“

    Aber dann sind doch die Süddeutsche Zeitung, die FAZ, Focus, Spiegel, ARD, ZDF, NTV, N24, Abendzeitung, Bild und Springer und deren agierende ‚Figuren‘ auch ein Netzwerk. Nur ein anderes. Und in meinen Augen das gefährlichere von beiden.

    Ich bleibe bei der Querfront (ein Begriff, den ich bisher noch nie gehört habe).
    Da werde ich WAHRhaftiger informiert.

  12. Wow ! Da hat er sich die pööhhsen Verschwörungstheoretiker aber vorgeknüpft. Alter Schwede, ob sie sich von dem Schlag nochmal erholen werden ? Ich glaube nicht. Das war zu heftig.

    Europa der Vaterländer, bewahren der eigenen Identität, mehr direkte Demokratie, volle Souveränität, eigene Verfassung, eigene Währung, Freundschaft mit Russland, Schutz der Kinder vor Homo- und Genderwahn, Ablehnung sog. „Eliten“, Stärkung der Familie …usw.usw….. boahh nee diese Halunken … das hört sich ja grauenvoll an. So werden die niemals einen guten Draht zum Volk bekommen 😉

  13. Querfront an sich ist schon ein übler Begriff, mit dem Linke diffamiert und anschließend hingerichtet wurden. Tut weh, das zu lesen.

    Zudem ist die sog „Studie“ gespickt mit unwahren Behauptungen, um zu den gewünschten Schlüssen zu kommen. Sehr ungeschickt, wenn man sich etwas auskennt.

    Soll wahrscheinlich den Sinn haben, dass bestimmten Leuten (ggf Gruppen) nicht zugehört wird/misstraut wird/ versucht wird, irgendetwas Schlechtes bei ihnen herauszuhören.

  14. Der selbsternannte „Verschwörungsexperte“ Storz müsste in seiner Liste „dubioser Zeitgenossen“ noch ein paar Namen erwähnen, macht er aber nicht, weil in diesem Fall sein Artikel vollends der Unglaubwürdigkeit und Lächerlichkeit entlarvt wäre. Das wären Dr. Daniele Ganser (Historiker und Dozent in Basel), Willy Wimmer (ehemaliger Staatssekretär der Verteidigung (Deutschland, CDU) sowie Albrecht Müller (ehemaliger Planungschef des Deutschen Bundestags). Alle drei stehen voll und ganz hinter der Arbeit von Ken Jebsen und wissen -im Gegensatz zu Storz- wovon sie sprechen. Zum Schluss noch eine Bitte an Herrn Storz: Versuchen Sie’s doch mal mit etwas anderem als Studien, dann werden Sie vielleicht auch mal ernst genommen von den Lesern.

  15. Danke – habe dadurch die Preußische Allgemeine Zeitung (die ich bis dahin noch nicht kannte) mal näher betrachtet und gleich ein Schnupper-Abo bestellt. Der Kopp Verlag publiziert schon seit Jahren hervorragende Informationen, verlegt hervorragende Sachbücher und bringt Hintergrundwissen mit ein, die von anderen totgeschwiegen werden.
    Wolfgang Storz kann ruhig weiterhin irgendwelche Studien in seiner bezahlten Stiftung aus dem Ärmel schütteln und von irgendwelchen Netzwerken halluzinieren. Der Typ hat kein Plan und wird von mir in die Kategorie „Landesverräter“ eingeordnet, so wie er mich und andere in die rechte Ecke schiebt oder als Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

  16. Ach Gottchen. Wenn das schon gut ist. Naja, das Imperiumchen schlägt zurück. Ein ehemaliger Redakteur der Fastpleitezeitung FR und jetzt Lohnschreiber für die IG-Metall versucht ein bisschen anzustinken. Die deutsche Eiche… 
    Hoffentlich erfahren nicht zu viele IG-Metallmitglieder, für was ihre Beiträge da verbraten werden.

  17. Danke ich habe herzlich gelacht über die Auflistung, als Antiliberalismus (Gendermainstreaming und Bevorzugung von Minderheiten ist das Gegenteil von Liberalismus. Und Sexualität ist natürlich ein weitreichendes Thema, dass Liberale auch höchst unterschiedlich beantworten. Klassische Liberale wären jedenfalls nicht für frühkindliche Sexualisierung, Aufhebung des Inszestverbots etc.) und Einschränkung der Meinungsfreiheit genannt wurden (Repräsentieren diese doch gerade einen Teil des legitimen Meinungsspektrums, dass Kritiker einsschränken möchten).

    PS: Der angebliche „Hetzautor“ Ulfkotte muss übrigens unter Polizeischutz leben, für die „Opfer seiner Hetze“ gilt das aus irgendeinem Grund nicht.

  18. Der „destruktive Geist“ muss dann ja wohl Herr Storz sein, denn er stellt ja gerade in seinem Pamphlet die Verbindungen her:
    „… Was die in dem Otto-Brenner-Papier organisierten Personen und Organisationen eint, ist ein destruktiver Geist …“

    M. E. geistern aber noch jede Menge Destruktiver so herum. Oft sicher auch in Netzwerken. Aber nicht unbedingt „Querfront“.

  19. Also ich finde die Ideen der sog. „Querfont“ (blöde Name!) im Grunde recht gut und sogar notwendig, bis auf die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber diese Punkt wurde ja bereits durch Politik und die die Selbstkastration der Massenmedien umgesetzt.

  20. Jeder schreibt doch nur das, was er den Leuten als Wahrheit verkaufen will. Nachdem das wohl auch die Dümmsten im Lande wissen, sind solche Studien nur insoweit interessant, als man erfährt, was ihre Geldgeber unters Volk bringen wollen. Das geht auch billiger über Presseerklärungen der Gewerkschaften. Natürlich gilt dies auch umgekehrt. Amüsant ist nur, wie sich die Exkollegen bekriegen. Irgendwie erinnert dies an „panem et circenses“.

  21. Diese tiefschürfende Studie wird zweifellos so aussagekräftig, grundlegend sowie bedeutsam wichtig für die Entwicklung unser aktuellen Gesellschaft – mit allen ihren massiven Problemen – sein, wie eine Gender-Studie eines akademischen Hirnriesen heutiger Tage oder einer schon leicht angegilbten Doktorarbeit in Marxismus-Leninismus aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Nachhaltig sowieso.

    Ich bleibe da doch lieber bei Folgendem:

    http://www.Bürgerstimme.com
    info.kopp-verlag.de
    http://www.nachdenkseiten.de
    http://www.rtdeutsch.com
    http://www.pi-news-net
    http://www.unrechtsstaat.com

    inklusive der von diesen Seiten her verlinkten externen Infos – auch die Links
    in den Leserkommentaren sind mir persönlich sehr wichtig. Denn dort sehe ich den wirklichen Spiegel der heutigen Realitäten, jenseits des Elfenbeinturms.

    Die Systemgewerkschaft IGM kann sich heute noch den Unterhalt solcher dubiosen Stiftung leisten – das wird mittelfristig zweifellos nicht so bleiben …

  22. Querfront-Ideologien und Agitation gegen „die da oben“ werden jetzt erst so richtig Zulauf erhalten, nachdem die Kanzlerin und die CDU Milliarden-Summen, die für nationale Belange dringend benötigt würden (z.B. Flüchtlingsunterkünfte), gegen den Willen des Volkes an Griechenland verschwendet haben. Obwohl sie genau wissen, dass das Geld niemals zurückfließt. Sogar BILD bezeichnet die Kanzlerin bereits als „feige“.

  23. Die sogenannte Querfront vertritt die Meinungen von mindestens 85% des deutschen Volkes. Das ist natürlich für die selbsternannten Eliten gefährlich.

  24. Hallo Mainstream-Medien,
    ich frage mich ganz besorgt, was Herr Storz so täglich zu sich nimmt, um solchen Schwachsinn als publizistische Realität zu schreiben. Um Gottes Willen, wenn das die Menschen in Deutschland auch noch glauben sollen, ist die Heimat total im „arsch“.#

    Leute wie Ken Jebsen und Jürgen Elsässer sind eine wohltuende Meinungsfront gegen den Mainstream-Schrott. Store hat doch völlig zu recht eine Zusammenfassung dessen formuliert, was Deutschland wirklich braucht. Dieser demagogische Journalismus eines Herrn Storz wird an der Wirklichkeit der politischen Situation in Deutschland nichts ändern!
    Alles, was wir brauchen, ist nationale Unabhängigkeit, Ami go Home, Euro tauschen gegen DM und, und, und. Bitte oben die Liste von Herrn Storz nachlesen. Da steht alles, was Deutschland wirklich brauch, auch wenn es es genau anders gemeint hat. Halt eben ein amerikanisch-jüdisch höriger Troll, der solch einen Schwachsinn mit Hilfe der ebenfalls amerikanisch-jüdisch finanzierten Medien verbreiten darf. Im Interesse der amerikanisch-jüdischen Elite. Gute Nacht, Deutschland!!!

  25. Es ist echt nicht mehr zum lachen. Am besten ist die „Aufzählung der Tabuthemen“ wonach man ein Wirrkopf sei.

    Das ist Faschismus pur. Es ist auch ekelhaft wie Systemlakeien (für eine Handvoll Euros mehr) sich so verkaufen.

  26. Ich denke, so lange die sogenannten „Mainstreammedien“ weiter ihre Lügen verbreiten, desto mehr bekommen diese alternativen Medien – zurecht – Zulauf.

    Die Bürger sind nicht so dumm, dass sie alles fressen, was Ihnen von den „Eliten“ vorgesetzt wird. Es gibt ein Erwachen. Und die Politikmarionetten, Presstituierten und deren Herren fürchten das schon.

    1. Vielleicht erhofft man sich durch den ungebremsten Zulauf von „Flüchtlingen“ eine neue Leserschaft. Nur muss die dann erst einmal die deutsche Sprache lernen!

  27. Ganz zu Unrecht ist so eine Analyse nicht erstellt worden. Gerade Ulfkotte fällt neben ein paar durchaus lesenswerten Zeilen, dann doch immer wieder mit gnadenlos überzogener Panikmache, Hetze und sonstigen Übertreibungen auf. Auch Elsässer ist für ein solches Vorgehen bekannt, allerdings viel dezenter als Ulfkotte.

    Eine Debatte darüber in der Mainstreamöffentlichkeit wäre wünschenswert, jedoch sachlich nicht umsetzbar. Schuld daran sind beide Seiten, was die Leser auch merken und sich dann erst recht überall informieren, statt nur ein Leitmedium zu konsumieren.

  28. Ich finde die Analyse von Wolfgang Storz durchaus sehr zutreffend, denn das von ihm beschriebene Porträt zeigt die Meinung großer Teile unserer Bevölkerung, die in der polititschen Willensbildung durch die sogenannten „Eliten diese Landes“ völlig ignoriert werden. Die Kluft zwischen Volk und Politik wächst und ist abgrundtief.
    Große Teile der Bevölkerung wollen mit den „Eliten diese Landes“ nichts mehr zu tun haben und gehen daher auch zu keiner Wahl mehr, die ja ohnehin keine ist.
    Ich stimme nicht zu, daß hier radikal linke Positionen vertreten werden, da die AntiFa keinen Nationalstaat will und die „christlichen Werte“ verabscheut.
    Es sind nationalkonservative Werte die hier benannt werden und auch so gemeint sind. Es findet eine strikte Trennung zum Sozialismus und Liberalismus statt.
    Die Einschränkung der Meinungsfreiheit ist eine infame Unterstellung und entbehrt jeglicher Grundlage, hier wird die Methodik der Mainstreampresse angewandt, wobei die Gesinnungsdiktatur durch die hiesige Presse streng kolportiert wird und sie deshalb auch Lügenpresse genannt wird.
    Die Meinungsbildung, Kommunikation und die Flüchtlingsproblematik wird der Elite gewaltig um die Ohren fliegen, denn wer Wind sät, der wird den Monstertornado ernten.

  29. Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz publizierten 2010 eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS-Arbeitsheft 63): “Wirtschaftsjournalismus in der Krise”, darin heißt es auf Seite 264 zusammenfassend:

    “… kann zumindest der Schluss gezogen werden, dass das journalistische System, will es selbstkritisch Konsequenzen ziehen, künftig grundlegend in zweierlei Hinsicht anders mit Quellen, Argumenten und Wissen umgehen sollte: Es bedarf einer Chancengleichheit aller Quellen, Informationen, und Argumente. Das heißt: Das Wissen wird stärker als bisher auf seine Schlüssigkeit, Seriosität und Erklärungskraft bewertet und gewichtet, und weniger danach, ob es beispielsweise von einer Mehrheit oder einer Minderheit vertreten wird, auch weniger danach welche gesellschaftlichen Kräfte hinter dem einen und dem anderen ‘Wissen’ stehen. Und die zweite Konsequenz: Das journalistische System muss Wissen, Ereignisse und Entscheidungen künftig sehr viel häufiger und pointierter kontrovers darstellen. Mehr: Aus dem Anliegen der kontroversen Darstellung müsste eigentlich ein handwerkliches Prinzip werden. Das wäre auch eine dem journalistischen System angemessene Konsequenz …”

    Ich habe die Studie vor mir. Das steht da wirklich. Es ist eine insgesamt sehr umfangreiche Materialsammlung, eine Reihe von aussagekräftigen qualitativen Interviews mit den wichtigsten Journalisten und Medienwissenschaftlern. Viel Selbstkritik ist da zu lesen, jedoch weniger Verständnis der polit-ökonomischen Zusammenhänge.

    Das war vor fünf Jahren. Und heute? Die Angst vor Ken Jebsen und Elsässer essen Seele auf? Wirft man die ethisch-moralischen Grundlagen aus dem Fenster?

  30. Diese Analyse braucht kein Mensch. Ohne wirklichen sachlichen Inhalt wird gesagt wie man einen Sachverhalt einordnen sollte. Danke Nein. Mache mir mein Meinung lieber selbst. Querfront ist ein völlig unsinnige Begriff, der nur dazu dient Menschen und Meinungen pauschal in eine Schublade zu packen.

  31. Wenn viele Menschen (die begriffen haben, was Mensch sein in diesem Land bedeutet) den vorgekauten Medien-Einheitsbrei nicht mehr gedankenlos hinunterschlucken wollen, sondern sich die Zutaten selbst zusammensuchen und ein eigenes Weltbild entwickeln, werden Sie als ideologisches Netzwerk bezeichnet, nur weil sie aus unterschiedlichsten Richtungen zu den selben oder ähnlichen Schlußfolgerungen gekommen sind.
    Das ist und kann für Personen wie den Autor oder auch (für seine Auftrags- „Analyse“ sicherlich recht gut bezahlten) Herrn Storz unbequem sein – aber das Leben ist nun einmal so und die Dummschafe werden nun zu Querdenkern und mit dem Wort QuerFront wird bereits manipuliert und gedanklich brandgestiftet.
    Sicherlich ist manches wirr und destruktiv, was in diesem immer größer werdenden Netzwerk denkender kritischer Menschen vorgebracht und gedacht wird, aber wir Menschen sind nun einmal Individualisten und sollten ein Recht auf freie Meinungs- und Gedankenäußerung haben – ohne dass man aus uns oder gegen uns eine FRONT macht.
    In einem Jahr wird sich vieles geändert haben und ich bin gespannt, wie Herr Storz oder Herr Winterbauer uns dann bezeichnen (ich hoffe, dass wir dann weder als Flüchtlinge, Separatisten, Verschwörungstheoretiker oder Extremisten bezeichnet werden … „Andersdenkende Mitmenschen“ wäre doch auch eine Möglichkeit … oder ?
    einmal

  32. „Was die in dem Otto-Brenner-Papier organisierten Personen und Organisationen eint, ist ein destruktiver Geist, der sich gegen liberales Gedankengut, eine freie Gesellschaft und die repräsentative Demokratie richtet.“

    Ich musste so wahnsinnig lachen – mit diesem Artikel habt Ihr mir den Abend gerettet!
    Ich hätte gerne mal die ganze Studie, ach nee (eine echte Studie ist es nicht) gelesen! Wie sieht denn eine repräsentative Demokratie aus, mit Netzwerken wie hier bei der Anstalt beschrieben?

    https://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU

    Ansonsten astreiner Artikel, vielleich das nächste mal besser von Satire abgrenzen!

  33. Schade. Dann brauch ich diese Seite ja nicht mehr besuchen und ich war kurz davor was zu spenden.
    Wenn hier genau so ein Geschwurbsel steht wie in den Mainmedien hat das ja keinen Sinn.
    Es ist nicht auf ein Thema eingegangen worden was die Kritiesierten beschäftig.
    Oder die interviewpartner von Ken Jebsen, die sich durchaus sehen lassen können. Wie Willy Wimmer, Dr Daniele Ganser, Prof Dr Franz Hörmann, Christoph Hörstel uvm .
    Diese Menschen haben uns WICHTIGES zu sagen. Warum tauchen sie denn in den Mainmedien nie auf. Das war nichts als Bashing

  34. Storzileins wichtigster Bewegunggrund für diese sogenannte „Studie“ steht gleich im Vorwort:
    „Der wichtigste Punkt: Je mehr Parteien, Verbände, Stiftungen, Initiativen, politische Akteure oder soziale Gruppen ohne Filter oder Vermittlung durch Dritte ihr Publikum direkt im Netz suchen und je erfolgreicher sie dabei sind, desto stärker zerfällt das, was eine funktionierende Demokratie so dringend benötigt: eine gemeinsame Öffentlichkeit.“

    Mit anderen Worten: die Mainstreammedien verlieren ihre Deutungshoheit/Propagandakraft; die Frankfurter Rundschau ist ja auch wegen erwiesener Nutzlosigkeit Pleite gegangen.

    Tatsächlich findet man die oben aufgeführten Themen nur in homöopathischen Dosen in den gleichgerichteten Massenmedien. Gerade diese Themen sind es aber, die im Alltagsleben für die Menschen wichtig sind.

    Ich habe z.B. lange Jahre in Duisburg-Hochfeld gelebt und die negativen Auswirkungen der Ghettoisierung also selbst erlebt. Wenn trotzdem in den Massenmedien von den Multi-Kulti-Segnungen geschwärmt wird, ist das einfach nur groteske Realitätsverweigerung.

    Dass sich der interessierte Leser dann andere News-Quellen sucht, ist doch wohl leicht verständlich.

    Lesenswert in diesem Zusammenhang:
    http://www.cicero.de/salon/medien-und-meinungsbildung-hochmut-nach-dem-fall/57493

  35. Also die Ziele dieses „unheimlichen“ Netzwerks kann man als Normalbuerger mit gesundem Menschenverstand nur gutheissen, was bitteschoen soll daran denn (wieder mal …) nazi-maessig sein ? Umgekehrt wuerde ich die Agenda der links-gruenen als Errichtung eines 1984-Staatenmonsters sehen, mit Denkverboten, Sprachmanipulation und Einheitsverhaltens.

  36. Ich finde diese Studie vor allem tendenziös. Sie enthält irreführende Behauptungen und geht nur auf Umstände ein, die gerade „passen“. Alles in allem sehr einseitig. (Aber das scheint Pflicht für Studien der Otto-Brenner-Stiftung zu sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Brenner-Stiftung#Kritik_an_Studien_der_OBS)

    Das trifft m.E. zumindest für Ken Jebsen zu. Das er auf Abstand zu Compact und Co. geht, wird ja sogar in einem Nebensatz erwähnt und darauf hingewiesen, dass er seit einem halben Jahr nicht mehr mit Elsässer gesprochen hat und auch nicht mehr bei Compact aufgetreten ist. Im Rest der Studie wird aber wieder so getan, als ob dies nicht der Fall wäre.

    Auf die im Vorwort kurz erwähnte Talkrunde „Positionen“ wird im Verlauf nicht mehr eingegangen. Der Grund dafür dürfte sein, dass diese Talkrunde dem Großteil der „Ergebnisse“ der analytischen Befunde von Herrn Storz deutlich entgegensteht.

    „Zuspitzung, Übertreibung und Dramatisierung, inhaltliche und moralische Polarisierung und der inszenierte Tabu-Bruch“ kann ich bei „Positionen“ nicht feststellen, ganz im Gegensatz zu mancher Beckmann, Jauch, Maischberger und Will Sendung.

    Bei der Talkrunde mit Willy Wimmer, Mathias Bröckers, Dirk Pohlmann und Dr. Daniele Ganser wird auf überprüfbarer, sachlicher Ebene und extrem hohen Niveau diskutiert. Daran könnten sich die etablierten Talkrunden mal ein Beispiel nehmen.

  37. „So inseriert die Preußische Allgemeine Zeitung beispielsweise regelmäßig in Compact, Compact-Chef Elsässer wird gerne von Ken Jebsen interviewt, Elsässer trat auf Montagsmahnwachen auf usw.. Storz nimmt diese Verbindungen und ein homogenes Weltbild als Belege dafür, von einem “Netzwerk” zu sprechen.“

    aha – scheint verboten sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen … (davon mal abgesehen sehe ich wenig Connect zwischen Jebsen und Elsässer!) – aber was sich im ÖRR / Talkshows etc. für ein Zirkelbezug aufbaut dürfte das hier Beschriebene wohl um einiges übertreffen, DAS sind wirklich Netzwerke mit dem konkreten Ziel ihre Propaganda durchzudrücken (s. Griechenland, Ukraine etc. pp.)!

  38. Zitat: „Storz zählt zu diesem Netzwerk Einzelpersonen wie den ehemaligen Radiomoderator Ken Jebsen, … sowie weitere ähnlich dubiose Zeitgenossen.“

    und

    „…mehr oder weniger bekannten Figuren und Organisationen des trüben Spektrums …“

    weiter

    „publizistische Brandstifter“

    Hat Storz das jetzt so geschrieben oder stammen die Formulierungen von Ihnen, also Winterbauer/Meedia?

    Egal von wem, man sollte vorsichtig sein, solche Wertungen von sich zu geben. Und noch etwas: Ich glaube, dass Jensen und Ulfkotte sich ganz vehement dagegen wehren würde, mit Leuten bzw. Bewegungen wie Sasses oder Pegida in einen Topf bzw. ein Netzwerk geschmissen zu werden.

    1. Die Formulierungen stammen von mir. Zitate von Wolfgang Storz sind als solche gekennzeichnet.

      1. „Die Formulierungen stammen von mir. Zitate von Wolfgang Storz sind als solche gekennzeichnet.“
        Oh Mann und das geben Sie noch stolz zu? Mein aufrichtiges Mitleid!

  39. Die Schweiz als Vorbild, wenig Arbeitslosigkeit, direkte Demokratie, zufriedene Bürger: Quer scheint sich auszuzahlen. Allerdings schräg das überhaupt als quer zu bezeichnen.

  40. Sehr geehrter Herr Winterbauer,
    eine Rezension wie sie hier verfasst haben, kann nur jemand schreiben, der von den Fakten entweder überhaupt keine Ahnung hat, oder der dafür bezahlt wird, Ideologie und Propaganda zu verbreiten. Das trifft auch auf das von ihnen besprochene Buch von Wolfgang Storz zu.

    Ihre Methode des Umgangs mit Ken Jebsen und mit anderen sog. Querfrontlern ist die der Ignoranz, sowie von Unterstellungen, Lügen und Halbwahrheiten.

    Jürgen Elsässer, ein ehemaliger Redakteur der sozialistischen Tageszeitung „junge Welt“ und ehemaliger Autor der linken Zeitschrift “konkret”, geht seit ein paar Jahren eigene Wege und ist seitdem zum Feindbild ehemaliger Genossen mutiert. Elsässer war EINER, von inzwischen dutzenden Interviewpartnern von Ken Jebsen. Nach ihrer Logik (und der von Frau Ditfurth) ist, wer heute mit Elsässer spricht, ein Neurechter oder noch schlimmer ein Antisemit. “Spiel nicht mit den Schmuddelkindern” hat Degenhardt schon vor Jahren gesungen.

    Wenn sie sich die Mühe gemacht hätten und sich auch nur ein paar von den inzwischen dutzenden Interviews von Ken Jebsen angesehen hätten, würden sie, wenn sie so etwas wie Selbstachtung hätten, anders über ihn berichten. Aber welcher angestellte Journalist kann sich heute noch den Luxus einer eigenen Meinung leisten? Dafür werden sie schließlich nicht bezahlt. Und weil Leute wie Ken Jebsen sich diesen Luxus leisten, werden sie von “Kollegen” gehaßt. Das ist meine Vermutung.

    Weiterführender Link:
    „Denunziationsstrategien jenseits des Antisemitismusvorwurfs
    Die Konzepte strategischen Handelns gegen Kriegsgegner und Kritiker am Wirtschaftssystem beschränken sich inzwischen nicht mehr nur aufs Verbale und nicht mehr nur auf Linke, sondern man geht gegen alle vor, die gesellschaftskritische und friedenspolitische Positionen vertreten.“
    http://le-bohemien.net/2015/04/21/antideutsche-pseudo-linke-ideologie/
    http://le-bohemien.net/2015/04/21/antideutsche-pseudo-linke-ideologie/3/

    „Unsre Herrn, wer sie auch seien,
    sehen unsre Zwietracht gern,
    denn solang sie uns entzweien,
    bleiben sie doch unsre Herrn.“
    Berthold Brecht – Das Solidaritätslied

  41. Was will uns denn der Herr Winterbauer hier nun eigentlich unterjubeln?
    Soll der Beitrag das vorletzte Gefecht zur Wiedererringung der Meinungshoheit
    über die abgewanderte Leserschaft sein?
    So übel finde ich die kritisierten Medien / Personen nicht, und ja, wenn viele andere Völker ihre nationalen Interessen in den Vordergrung rücken, sollte D
    das langsam auch mal tun. Ja zum Europa der Vaterländer, NEIN zu vaterlandslosen Gesellen in Politik und Lügenmedien.
    Die Verarsche der Systemmedien, auch durch ARD und ZDF, und auch die eigene, kann sich der Herr Winterbauer schenken.
    Erfahrung aus DDR-Zeiten: Zuviel Lug und Trug bringt das System zu Fall, weit ist es nicht mehr!

  42. Danke, Danke, Danke Herr Winterbauer…….

    Alle Vorkommentatoren verstehen es nur nicht nicht!

    Sie haben es wie zu Zeiten der DDR gemacht.

    Das Thema schön überspitzt (polarisierend), mit Frontalangriff auf die Themeninhalte der „Querfront“ und ihrer medialen Vertreter…..viel Aufmerksamkeit erzeugt……um…..ja um die Themeninhalte der „Querfront“ an den Mann zu bringen und sie aus Richtung der (medialen) Machtelite, nicht angreifbar sind….

    Gut gemacht…;o)

    1. Ja, das sehe ich auch so. Er hat das wirklich gut gemacht! Ich sehe diesen Artikel keinesfalls als Abrechnung mit den sogenannten alternativen Medien, im Gegenteil – dies ist eher Werbeung der subtilen Art! Genau so, wie der Kopp-Verlag Werbung für Meedia macht, indem er immer wieder Artikel verlinkt!

  43. Es ist schon sehr unterhaltsam, dass sich die untersuchte Gruppe direkt unter jedem kritischen Artikel versammelt und mit ihrer selbstgerechten Arroganz jede Kritik als Mumpitz abzutun versucht.

    Das zeigt einerseits, wie gut diese Propaganda-Mischpoke mittlerweile organisiert ist. Allerdings auch, wie fern dieses Völkchen von einer ernstzunehmenden Diskussionsgruppe entfernt ist.

    Mit „Meinungspluralismus“ legitimieren sie ihre konstruierte Realität. Und das schaffen sie völlig ohne jegliche Form der Selbstreflexion oder Diskussionsbereitschaft. Alle Ächtung!

    1. @ Oberst

      Was erwartest du bei den vorherrschenden Prinzipien – allen voran divide et impera? Dein Vorwurf einer selbstgerechten Arroganz ist angesichts einer selbstgerechten Politkaste fehl am Platze. Und eine „Analyse“ die dem Zweck der Diffamierung besagter Personenkreise dient als „Kritik“ zu bezeichnen, ist schon ziemlich selbstgerechter Tobak.

      Das du auch noch eine konstruierte Realität unterstellst, lässt, angesichts der global konstruierten Realität, auf eine beschränkte Weltsicht (ebenfalls ohne Selbstreflektion) schließen.

      Alle Ächtung!

      1. @Wanderer

        Danke, dass Sie sich, zum Zwecke der Beweisführung, als pawlowsches Laborkaninchen zur Verfügung gestellt haben. Ihre Replik war ein Genuß.

        Glückwunsch, dass Sie es sofort geschafft haben, persönlich zu werden und den Pfad der Sachlichkeit zu verlassen. Da ich Ihnen nichts schuldig bleiben möchte, kann ich an direkt adressierten Grußnoten nur Folgendes aufführen:

        Sie sind ein Sklave Ihrer konditionierten Interpretationsmechanismen und sind daher krankhaft unfähig, Selbstreflektion oder wahre Skepsis auszuüben. Für Sie bleiben nur zwei Lebenswege: Entweder die Welt weiter durch Ihre Verzerrungsbrille zu sehen und mit der Zeit verbittern und viele Magengeschwüre kultivieren. Oder Sie werden straffällig und dann hilft Ihnen die Resolzialisierung bei einem Neustart. Sie haben’s in der Hand.

      2. @ Oberst von Schnödels Artillerie-Angriff auf @Wanderer

        Wahrlich, wahrlich, Herr Oberst, das sind noble Leitlinien: Nicht „persönlich“ werden, „auf dem „Pfad der Sachlichkeit“ bleiben, nicht „Sklave konditionierter Interpretationsmechanismen“ sein, „Selbstreflexion und wahre Skepsis“ ausüben.

        Da stimme ich Ihnen wahrhaftig und nachdrücklich zu!

        Doch dann liefern Sie auch sogleich ein Beispiel, was Sie darunter verstehen, nämlich: Für den, der Ihnen widerspricht bleiben nur zwei Lebenswege: viele Magengeschwüre oder Knast (immerhin mit Resozialisierung)!

        Vielleicht, Herr von Schnödel, untersuchen Sie Ihre Auslassungen einmal darauf, inwieweit diese den von Ihnen formulierten noblen Leitlinien entsprechen. Der Befund wird peinlich sein – er lautet: in keiner Weise – , aber Sie haben es sicher schon einmal gehört: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
        Gute Besserung also wünsche ich Ihnen, und – achten Sie besonders auf Ihren Magen!

        Nachtrag: Die leicht despektierliche Ironie in meiner Replik können Sie hoffentlich ertragen. Ich hoffe, ganz undespektierlich, tatsächlich auf Ihre Einsichtsfähigkeit.

    2. @Oberst Schnösel

      Beleidigen tut jedenfalls nur die Gruppe, die ihr vermeintliches Meinungsmonopol in Gefahr sieht! Ist ja auch kein Wunder bei der Menge, die sich hier freundlich ausgedrückt „verhohnepiepelt“ fühlen! Tut mir wirklich leid für Sie, denn im Mainstream sieht es mittlerweile auch nicht mehr wesentlich besser aus, wenn man sich den ein oder anderen Kommentarbereich durchliest! Die Erziehungsmaßnahmen der Allwissenden und Meinungsmonopolisten laufen immer mehr ins Leere! Das ist dann natürlich ein Grund unsachlich und primitiv zu werden! Aber auch das ist sehr bezeichnend!

    3. Na, da hat sich ja doch noch mal ein Storz/Winterbauer-Versteher eingefunden. Sein Hauptbeitrag besteht in einer bescheidenen Verschwörungstheorie. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen – nur Deppen glauben, es gäbe keine Verschwörungen -, aber die Verschwörungstheorie des Herrn Oberst von Schnödel (gut organisierte Propaganda-Mischpoke) ist argumentativ leider noch dürftiger – und das will was heißen – als das argumentative Tuttifrutti Storz/Winterbauers.

      Bemerken Sie es denn selbst, Herr Oberst, dass Sie es geschafft haben, in Ihrem Beitrag, ich darf Sie zitieren, „ohne jegliche Form der (Selbst-)Reflexion oder Diskussionsbereitschaft“ auszukommen? Freilich: Diskussionsbereitschaft brächte Sie direkt an die „Querfront“. Und das wollen Sie wahrscheinlich partout nicht. Oder?

  44. … schön wenn sich eine „gewerkschaftsnahe Stiftung“ ( ein Think-Tank des DGB?) – die sich über mehrere Jahrzehnte bunter-teuscher Wirtschaftspolitik diskreditiert hat, Leute analysiert, die Mißstände dieses Staates, dieses Systems aufdecken und zukünftige Entwicklungen und vorhersebare Fallstricke für den Michel aufzeigen – kritisiert.
    Wer sich über viele, viele Jahre – nur für Menschen stark macht, die einen Arbeitsvertrag haben, alle anderen, ebenso wie die neoliberalen Parteiungen als „Schmarotzer und Müßiggänger“ disqualifiziert – der sollte seine Glaskuppel schützen, den die Steine die er wirft …. … .. .

    vG Ralf

  45. Die hervorragenden Kommentare der Gott sei Dank aufgewachten Leserschaft sind bei weitem lesenswerter als die von den Initianten beauftragten Studien. Irgendwie erbärmlich wenn man sich für so etwas hergeben muss.
    Einer der bei gesundem Verstand ist, dem käme das nicht in den Sinne.
    Kann jemand einen guten Symtomverschieber ähh Arzt empfehlen?

  46. Lieber Herr Winterbauer,
    vielleicht sollten Sie es künftig bei Artikeln über Promi BigBrother und Sommer-Dschungelcamp belassen.

    Aber falls Sie mal wieder eine Pseudo-Studie wie diese derart unkritisch „nachdrücklich zur Lektüre zu empfehlen“ und dabei die eigene, tiefe Abneigung gegenüber den in der Studie Genannten äußern, schreiben Sie einfach „Post von Winterbauer“ darüber. Dann kann man es besser einordnen.

  47. Von Otto Brenner stammt das Zitat aus dem Jahre 1968: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit.“ Otto Brenner würde sich im Grab umdrehen wenn er wüsste, was seine Erben heute treiben.

    Herr Winterbauer (Storz) schreibt: “Hervorstechendes Merkmal dieses “Netzwerks” sei es, dass es vor allem gegen “die da oben” agiert. Also im wesentlichen gegen die Regierung, gegen Eliten und gegen so genannte “Systemmedien”, auch bekannt als “Mainstreammedien, bzw. “Lügenmedien”.

    “Gegen die da oben” geht natürlich gar nicht für einen Gewerkschaftsfunktionär, der sich ja denen da oben (z.B. den Gewerkschaftern Riester, Hartz und Schröder) zugehörig fühlt. Das weiß jemand wie Herr Storz, wenn er eine “Studie” im Auftrag der IGM nahen Otto Brenner Stiftung erstellt. Der olle Tucholsky hat diese Spezialdemokraten schon vor fast 100 Jahren durchschaut:
    http://www.textlog.de/tucholsky-parteitag.html
    http://www.textlog.de/tucholsky-schlimmste-feind.html

    Dubiose Figuren aus dem trüben Spektrum der Montagsmahnwachen für Frieden, die verschwörungstheoretische Bücher aus dem Kopp Verlag lesen können nur durchgeknallte Spinner sein. Wem die Krawallmuschimedien als Informationsquelle nicht reichen, mit dem stimmt etwas nicht, meinen Herr Winterbauer und Herr Storz.
    “Verschwörungstheorie” ist ein in den letzten Jahren so überstrapazierter Diffamierungsbegriff geworden, dass man damit nur noch völlig Ahnungslose erschrecken kann. NSA, NSU, Gladio, TTIP, “Bankenrettung”, Börsenmanipulationen, Haarp, staatlich inszenierter Terror und Regimechanges, … die Liste der “Verschwörungen” ließe sich beliebig fortsetzen. Welcher Journalist weiß schon, was die Geheimdienste und Militärs dieser Welt so treiben und woran geforscht wird? Und da “Verschwörungstheoretiker” so abgedroschen ist, kommt man nun mit “Querfrontler” daher.

    “Der Politikwissenschaftler Lance deHaven-Smith erklärt, dass dies mit der CIA-Kampagne mit dem Begriff „Verschwörungstheoretiker“ zusammen hängt. Mit dieser Kampagne soll angeblich der Name Verschwörungstheoretiker bzw. Verschwörungstheorie in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht werden. So werden Menschen, welche die offizielle Version einer Regierung anzweifeln, öffentlich als Spinner angesehen und man schenkt ihnen so kein Gehör. Laut Lance deHaven-Smith ist dies wohl eine der erfolgreichsten Propaganda-Initiativen aller Zeiten.”
    Laut Lance deHaven-Smith hat es die CIA-Kampagne geschafft, Menschen die einen geheimen Plan verfolgen und auf diesen Hinweisen, als verrückt dastehen zu lassen.
    http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/menschen-die-an-verschwoerungstheorien-glauben-sind-vernuenftiger-13372102

    Zur Vertrauenskrise der Medien und ihren Ursachen
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43836/1.html

    Sie bleiben im Schatten und lassen ihre gut bezahlten Puppen auf allen Kanälen und in allen Parlamenten tanzen. Eine Gruppe höchst mächtiger Institutionen und Individuen hat über ein ganzes Jahrzehnt hindurch die öffentliche Diskussion über den Klimawandel äußerst erfolgreich verzerrt und torpediert, wodurch wertvolle Zeit zum Handeln verloren ging. Insbesondere im angelsächsischen Raum gelang es den Klimaverschwörern, mittels angeheuerter Pseudoexperten und Denkfabriken, durch knallharte Lobbyarbeit in Washington und beste Kontakte zu manchen Medienkonzernen die Öffentlichkeit lange Jahre hinters Licht zu führen. Die Bandbreite der Aktionen dieser sehr exklusiven, sehr reichen Gruppe reicht von politischer Einflussnahme, über ausgeklügelte Desinformationskampagnen, bis hin zu ordinärer Bestechung.
    Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31706/1.html

    Plädoyer für den investigativen Verschwörer – rote Karte für den sedierten Konformisten!
    “Aufklärende oder aufklärerische Information wird zunehmend diffamiert als Verschwörungstheorie. Die als Verschwörer diffamierten Menschen sind die eigentlichen Aufklärer unserer Zeit. Leuten wie Edward Snowden verdanken wir die Tatsache, daß die weltweiten antidemokratischen Machenschaften der Mächtigen und Kapitaleigner noch ein wenig Gegenwind erhalten, indem die Öffentlichkeit wenigsten ein bißchen aufgerüttelt wird.”
    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/verschwoerungstheorie-eine-begriffsbestimmung#comment-1573

    Von „Verschwörungs-Spinnern“ also hat man sich zu distanzieren. Als Anständiger im Gehege der Anständigen sozusagen.
    http://www.contra-magazin.com/2015/04/verschwoerungstheorien-die-gezielte-desavouierung-berechtigter-fragen/

    Dr. Sabine Schiffer ist Sprachwissenschaftlerin und Medienpädagogin. Sie ist Beiratsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, wo auch dieser Beitrag erschien:
    “Ich besuchte im Frühjahr letzten Jahres eine Montagsmahnwache in Berlin, nachdem Jutta Ditfurth in 3sat Kulturzeit die gesamte Bewegung als „antisemitisch“ und „verschwörungstheoretisch“ ausgemacht hatte – übrigens genau im Duktus antideutscher „Argumentation“. Und der Begriff „Querfront“ kursiert spätestens seitdem in aller Munde, ganz so als würden sich unsere Medien Sorgen um eine Unterwanderung der Friedensbewegung machen. Die Warnung vor einer solchen „Querfront“, die hier eine Unterwanderung der Linken unterstellen soll, kommt nicht von ungefähr aus der neurechten Szene der Linken, der antideutschen eben.”
    “Die Spaltung und Schwächung der kapitalismuskritischen Friedensbewegung scheint auf diesem Wege zu gelingen. Auch hier könnte man meinen, dass es sich um einen Agentenstreich und nicht um Zufall handelt.”

    http://le-bohemien.net/2015/04/21/antideutsche-pseudo-linke-ideologie/3/

  48. Früher war es eben doch viel besser, als die Deutungshoheit bei der Qualitätspresse lag und der Rest sich hübsch in „Links“ und „Rechts“ dividieren ließ. Die Linken vertrat die SPD und die Gewerkschaften, und die Rechten die CDU und die CSU… und die ganz Linken wurden vom Verfassungsschutz beobachtet und die NPD vom Verfassungsschutz unterwandert. Alles war hübsch geordnet im Sandkasten BRD –
    – bis zwei Dinge passierten:

    1. Die alten Meinungsführer wurden zu selbstgerecht und begannen die Qualität ihrer Medien, die früher sich doch ab und zu wenigstens den Anschein einer gewissen kritischen und investigativen Berichterstattung gaben, arg zu vernachlässigen. Auch bemerkten sie nicht, dass das Volk inzwischen zunehmend die Gefolgschaft verweigerte.

    2. Das Internet sorgte für die Überflüssigkeit oben genannter „Meinungsführer“, insbesondere, da die Qualität von deren Erzeugnissen weiter an Niveau einbüßte.

    Leider hat das Establishment darauf keine Antwort als ein „Weiter so“ und „Mehr vom Gleichen!“ – nebst einer Diffamierung der neuen Konkurrenz anstatt kritischer Auseinandersetzung auf Augenhöhe.
    Die steigen nicht einmal vom hohen Ross, wenn es tot ist.

    Im Übrigen: Man darf auch differenzieren.
    Es gibt kein „geschlossenes Weltbild“ der sogenannten „Querfront“. Und, was heutzutage mit den Begriffen „links“ und „rechts“ zu subsumieren ist, ist immer schwerer zu fassen. Manchesmal finden wir einen links („Internationalismus“) und einen rechts („Globalisierung“) konnotierten Begriff für etwas sehr ähnliches. Eine kleinbürgerliche, sehr „deutsche“ Schrebergartenidylle kann zugleich „links“ (im Sinne klassischer Arbeiterfreizeit), aber auch „rechts“ (im Sinne von reaktionärer Spießerfreude) verstanden werden.
    Diese alten Kategorien haken in vielerlei Hinsicht, wobei wir aber die Gefahr eines drohenden Faschismus nicht kleinreden wollen. Nur kann ein „Faschismus“ in vielerlei Gewand daherkommen.

    Es gibt im Übrigen auch keinen „Querfront-Verein“ mit Satzung – oder eine „Querfront – Partei“.
    Sondern, es gibt einige Leute, die sich Gedanken machen, und die zum Teil völlig verschiedene Ansichten vertreten und sich zum Teil auch nicht besonders mögen.
    Jebsen und Mährholz haben sich übrigens im Sommer 2014 massiv von Elsässer distanziert.

    Einig „Querfront“ (der Begriff wurde von außen übergestülpt) war man sich ledigleich in dem Wunsch nach „Frieden“ und insbesondere der Ablehnung des Ukraine-Krieges und seiner medialen Darstellung in den sogenannten Qualitätsmedien. Dazu kam eine fundamentale, eher klassisch „links“ motivierte Kritik an den kapitalistischen Wachstumszwängen, welche kriegsfördernd sind.
    Dass man da offenbar einen wundern Punkt beim Establishment getroffen hat, zeigt, mit welcher Vehemenz auf die zahlenmäßig eher überschaubare „Bewegung“ eingedroschen wurde.

    Womöglich hätte es die Montagsmahnwachen gar nicht gegeben, wenn der Ukrainekrieg in den Massenmedien nicht so einseitig und falsch dargestellt worden wären. Das hat viele aufgeregt – aus den verschiedenen politischen Lagern, die sich dann bei diesem gemeinsamen politischen Nenner trafen. Da gleich von „gemeinsamem Weltbild“ zu schwadronieren, ist Unfug.

    Hier ist eine gute Antwort auf den obigen Artikel:
    http://staatsstreich.at/querfront-verschwoerungstheorie-ueber-verschwoerungstheoretiker.html

  49. Wenn sich Herr Strotz in seinem Paralleluniversum wohl fühlt, von mir aus. Aber er soll doch den Rest der Deutschen, die in der Realität leben, mit seinen verschobenen Geistesergüssen verschonen !

  50. Verschwörungstheoretiker:
    Verzweiflungsgetöse einer heruntergekommenen Medienwelt.
    Heruntergekommen im wahrsten Sinn des Wortes.

  51. „dass er die Ideologie dieses so genannten “Querfront-Netzwerks” gut zusammenfasst:“
    Einschränkungen der Meinungsfreiheit, soll jetzt doch ein Witz sein, mehr Einschränkungen der Meinungsfreiheit als in der BRDDR ist doch gar nicht mehr möglich, bestes Beispiel, Haßkrimininalitätspragraph, jeder Andersdenkende kann sofort verurteilt werden.

  52. „Udo Ulfkottes Hetz-Büchern.“
    Na sowas, das sind also Hetz-Bücher, wenn Ulfkottes von gekauften Journalisten schreibt, oder vor der Gefahr eines Bürgerkrieges warnt.
    Tatsachen zu benennen ist also eine Hetze, traurig wie weit es schon gekommen ist!

  53. Wenn man schon ein Netzwerk mit politischem Einfluss auf die Medienwelt sucht, dann sollte man sich mal die Mitgliederliste der Atlantikbrücke ansehen. Ein „Who is Who“ der deutschen Journalie.

    http://homment.com/atlantikbruecke

    Alle besonders treu ergeben der Nato und Goldman Sachs.

    Übrigens Ex NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen heuert bei Goldman Sachs an.

  54. Lieber Herr Winterbauer,
    hat der Arbeitsgeber Ihres Arbeitgebers Ihnen eine ungesicherte Pistole an die Schläfe halten lassen oder haben Sie auch eine Stasi-Akte?

  55. Verdammt! Es nützt also nichts, dass ich insgesamt zehn Jahre in verschiedenen Ländern gelebt habe (auch muslimische), Freunde aus verschiedenen ethnischen und kulturellen Kreisen habe, mit Damen aus verschiedenen ethnischen und kulturellen Kreise das Bett geteilt habe, aus sozio-ökonomischer Perspektive (und auch sonst) recht glücklich bin. Ich bin ein Querfrontler. Ein Links-Rechts-Neo-Irgendetwas-Fanatiker. Ein Spinner. Ein dummer Schwachkopf.

    Gehen wir die Liste der oben aufgeführten Parameter mal durch:

    1. die Ablehnung von Euro und EU-Bürokratie

    Yep! Da schließe ich mich an. Siehe Dirk Müller was den Euro anbelangt. Gibt es jemanden der die EU-Bürokratie tatsächlich gut findet? Ja, Konzerne.

    2. Sorge um die Stabilität des Geldsystems

    Yep! Ein Blick in die Vergangenheit genügt. Wer sich mit Geld, Zinsen und Schulden ein bisl beschäftigt, sollte sich in der Tat Sorgen um die Speicherung der geleisteten Arbeit machen. Die Geschichte hat stets klar und deutlich gezeigt: nach dem Zusammenbruch eines Währungssystems stehen die nicht-wohlhabenden Bürger idR selten gut dar.

    3.Souveränität Deutschlands (vor allem gegenüber den USA) erkämpfen

    Yep! Wir schreiben das Jahr 2015 … Deutschland ist mittlerweile eine solide Demokratie in der es den Menschen sogar wesentlich besser geht, als in der Ur-Demokratrie auf der anderen Seite des Teiches. Was spricht gegen Neutralität und einen Austritt aus der NATO? Warum nicht lieber die UN unterstützen? Wer sollte uns angreifen? Russland?

    4. ein gutes Verhältnis zu Russland schaffen

    Yep! Auch wenn Russland nicht gerade aus unserer Sicht ein Musterland ist. Putin ist nicht Russland. Putin gehört zwar viel von Russland aber nichtsdestoweniger besteht das Land aus knapp 150 Millionen Menschen. Wandel erzeugt man nicht durch Isolation oder Konfrontation. Das sollten wir doch nach all der Zeit langsam mal gelernt haben. Wandel entsteht v.a. durch Handel. Russland wird sich nicht von heute auf morgen wandeln. Das dauert.

    Ach so! Die Krim. Die Krim? War da nicht was? Ich schau mal eben im Geschichtsbuch nach. Anschließend sollten wir uns noch ausgiebig mit dem Begriff Annexion befassen. Bei der Gelegenheit auch gleich mal Diego Garcia oder Hawaii googeln.

    5. den Nationalstaat stärken

    Schon schwieriger. Intergouvernementalismus oder Supranationaler Staat? Was ist wohl besser? Kann ein starkes und friedliches Europa nicht auch mit starken Nationalstaaten existieren? Sind die Nationalstaaten nicht auch Teil unserer Identität und Kultur? Europa ist nicht Amerika. Das ist gut so. Deswegen liebe ich Europa. Wir pflegen ähnliche Lebensweisen aber bewahren uns die feinen Nuancen und Eigenheiten.

    6. sich auf das ‚christliche Abendland‘ besinnen

    Jein. Ich bin durch und durch Atheist. Mit Christen haben wir allerdings gelernt zu leben und nach langem Kampf Säkularität hergestellt. Im Christentum gab es eine Reformation. Mit Christen kann man diskutieren. Teilweise kann man sogar mit ihnen über ihre Religion lachen. Von den 1,6 Mrd Muslimen ist sicherlich nur ein kleiner Teil besonders konservativ. Dennoch fehlt im Islam das Progressive. Es fehlt der Witz wie etwa im Judentum. Es fehlt die Reflektion. Islam und Moderne harmonieren kaum miteinander. Wie gesagt – ich kenne die moderne muslimische Welt gut.

    7. die Familie stärken

    Wow … wer findet das nicht gut???

    8. eine als ‚zu groß‘ empfundene Liberalität und Pluralität (Gender-Mainstreaming, Gleichstellung von Minderheiten, Sexualität) eingrenzen

    Nee. Das ist einfach nur dumm und vorsinnflutlich.

    9. sich gegenüber fremden Religionen abgrenzen

    Jeder soll sein Ding machen. Goldene Regel aber keine Missionierung und strikte Trennung von Staat und Kirche.

    10. sich für ein Europa der Vaterländer einsetzen

    Oder halt der Mutterländer. Wurst. Siehe oben Punkt 5

    11. die Schweiz als Vorbild (Währung, direkte Demokratie, Miliz-Militär, Neutralität)

    Ja, die Schweiz ist ein recht gutes Vorbild. Kann man stehen lassen.

    12. mehr direkte ,Volks-Demokratie‘

    Ohne Frage! Partizipation ist wichtiger denn je.

    13. Souveränität gegenüber Israel herstellen

    Ich glaube ich weiß damit gemeint ist. Keine militärischen Geschenke mehr. Besser noch: allgemeines Verbot von Rüstungsgütern. Wir sind der viertgrößte Waffenhändler.

    14. Misstrauen gegenüber oder gar Ablehnung von politischen und medialen Eliten

    Kann ich gut verstehen aber das lässt sich nicht immer vermeiden. Eliten wird es immer geben aber es Bedarf einer starken Kontrolle.

    15. Einschränkungen der Meinungsfreiheit

    Auf gar keinen Fall! Wer will das? Oder wird das an der aktuellen Situation kritisiert? Um die Meinungsfreiheit steht es nicht schlecht in Deutschland. Wer nicht-konforme Themen diskutieren will, muss harte Fakten liefern können.

    16. Polarisierung zwischen Volk und Eliten

    Die gibt es und hat es schon immer gegeben. Wer oben ist, genießt seine Privilegien und fühlt sich oft zu besonderen Taten berufen. Das Verhältnis zwischen Eliten und Volk ist aktuell besonders miserabel. Bei der zunehmenden Wohlstandskluft kein Wunder.

    Fazit: Bin ich nun ein Dunkeldeutscher? Immerhin habe ich fast die volle Punktzahl erfüllt.

  56. Die Studie über die geschrieben wird ist nicht zum Download verfügbar. Sie wurde aufgrund inhaltlicher Mängel offline genommen. Warum ist dieser Artikel noch online, bzw wo bleibt die Richtigstellung?! Und action.

  57. Glatter Sockenschuss dieser Artikel.

    Es ist das übliche Geschreibsel von Leuten, die es vorziehen, zu lästern, zu lügen, zu verleumden und die Realität zu verdrehen anstatt korrekt zu recherchieren und nach journalistischen Maßstäben ehrlich, objektiv und sachlich zu bleiben.

    Es ist genau diese Art von „Qualitätsjournalismus“, die die Leute so zum Reflektieren bringt, und was die angeprangerten Tendenzen auslöst.
    Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der Jeder ketzerisch verleumdet wird, der die Dinge hinterfragt und sich nicht der vordiktierten Meinungsagenda der NATO-Pressestellen anpasst.

    Die Großteil der Kommentare zu diesem Artikel spricht für sich und somit dafür, wie diese Art der Hetzkampagnen sich selbst bloßstellt.

    DANKE, Leute, das gibt Anderen Mut.

    Stefan Winterbauer = Big Fail

    Kleiner Tipp: noch nicht einmal der Link funktioniert: https://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/2015_08_12_AP18_Querfront.pdf

    *kopfschüttel*

    Mein erster und wohl letzter Eindruck von dem Portal Meedia ^^

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige