Keine Angst vorm Kuscheln: Spiegel Online probiert es mit „Constructive Journalism“

Spiegel Online-Chef Florian Harms will nicht immer nur schlechte Nachrichten verbreiten – aber was macht das besser?
Spiegel Online-Chef Florian Harms will nicht immer nur schlechte Nachrichten verbreiten – aber was macht das besser?

Nicht immer bloß alles schlechtreden. Bei Spiegel Online wurde eine Initiative namens Constructive Journalism gestartet. In den vergangenen 24 Stunden wurden laut SpOn-Chef Florian Harms mehr Artikel als üblich auf der Nachrichten-Website veröffentlicht, "die zum Weiterdenken anregen, die auch bei düsteren Themen einen Aspekt aufzeigen, der Hoffnung macht, der einen Ausweg weist, der viel diskutierte Themen auch mal aus einer anderen Perspektive beleuchtet".

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Dies waren zum Beispiel ein Text darüber, dass sich die Ozonschicht der Erde erholt, zehn Dinge, die an Windows 10 angeblich „richtig gut“ sind, wie sich kleine Läden gegen die Internet-Konkurrenz wehren können oder das Porträt eines Mannes, der jesidischen Frauen hilft, die vor der Terrororganisation IS geflohen sind.

Erste Reaktionen bei Twitter auf die Ankündigung von Harms, fielen positiv aus:

Harms twitterte die Ankündigung unter dem Hashtag #SPONNeustart – offenbar will er die Initiative als Bestandteil der geplanten Neuausrichtung der Nachrichten-Website verstanden wissen. Den Blog-Post, in dem Harms die Initiative ankündigt, hat er ebenso mit „Artikel, die weitergehen“ überschrieben. In der Adresszeile ist dazu noch das Schlagwort „Constructive Journalism“ zu lesen.

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Alle Kommentare

  1. Das ist mir auch schon positiv bei SPON aufgefallen und sollte Schule machen, auch bei Ihrem Kollegen, der am liebsten mit Apple-Katastrophen titelt.

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