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„Got to Dance“ startet schwächer als in den Vorjahren, sixx holt Top-Werte mit „iZombie“

ProSieben-Show „Got to Dance“ mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)
ProSieben-Show "Got to Dance" mit Marvin A. Smith, Palina Rojinski und Anton Zetterholm (v.l.n.r.)

Ordentlich, aber mehr nicht: Die ProSieben-Show "Got to Dance" ist am Donnerstag schwächer als 2013 und 2014 in ihre dritte Staffel gestartet: 12,1% gab es bei den 14- bis 49-Jährigen. Mit 3,9% weit über Sender-Doll lief hingegen die sixx-Serie "iZombie" an. Die Tagessiege gingen an "heute" und "GZSZ".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Got to Dance“ startet unter den Vorjahren

12,1% sind kein Flop-Wert, aber auch kein Anlass für ProSieben, in Jubelstürmen auszubrechen. 2013 lief die erste Staffel der Tanzshow noch mit grandiosen 17,5% an, fiel nicht unter 15,5%. 2014 gab es zur Premiere schon nur noch 13,3% und in den Folgewochen dann zum Teil blasse 11,0%. Nach dem Start mit 12,1% muss sich der Sender nun wohl Sorgen machen, dass „Got to Dance“ im Verlauf der kommenden Wochen auch unter 11% fällt. Ob das dann noch für eine 2016er-Staffel reicht?

2. sixx trumpft mit „iZombie“ auf

Über einen grandiosen Start kann sich hingegen sixx freuen. Die neue US-Serie „iZombie“ kam dort ab 20.15 Uhr mit den beiden ersten Episoden und 290.000 bzw. 330.000 14- bis 49-Jährigen auf grandiose 3,7% und 3,9%. Zwar hatte die Serie damit nur etwa ein Drittel der ProSieben-Zuschauer, doch der 12-Monats-Durchschnitt von sixx liegt ja auch nur bei 1,4%, der von ProSieben bei 11,1%. Die fast 4% sind also ein großer Erfolg für den kleinen Sender.

3. Wetter verhindert große Zuschauerzahlen

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Ganze 3,26 Mio. Zuschauer reichten am Donnerstag für den Tagessieg im Gesamtpublikum. Die holte sich die 19-Uhr-Ausgabe der „heute“-Nachrichten im ZDF. Auch Platz 2 geht mit „Notruf Hafenkante“ an ein Vorabend-Programm. In der Prime Time setzte sich Das Erste mit „Reiff für die Insel – Neubeginn“ an die Spitze – 2,94 Mio. reichten dafür bei hochsommerlichen Temperaturen aus. Das ZDF kam mit „Rubbeldiekatz“ auf 2,58 Mio., RTL mit „Cobra 11“ auf bis zu 2,10 Mio.

4. RTL und Sat.1 erreichen mit alten Serienfolgen das „Got to Dance“-Niveau

Enttäuschend sind die ProSieben-Zahlen insbesondere, weil bei den beiden Haupt-Konkurrenten RTL und Sat.1 nur mehrere Jahre alte Serien-Folgen als direkte Konkurrenz zu sehen waren. Dennoch erreichten beide Sender ähnlich viele Zuschauer wie „Got to Dance“. Die 21.15-Uhr-Folge von „Alarm für Cobra 11“ zog mit 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 11,7% sogar an der ProSieben-Tanzshow (970.000) vorbei, um 20.15 Uhr gab es mit 920.000 11,9%. Zufrieden sein kann RTL damit natürlich dennoch nicht. Sat.1 landete mit dreimal „Criminal Minds“ hingegen über dem Sender-Soll: 770.000 bis 920.000 junge Menschen waren dabei – 9,9%, 10,5% und 12,2%.

5. Vox punktet mit „Nachts im Museum“, der WDR mit einem alten Schmücke-„Polizeiruf“

Direkt hinter RTL, ProSieben und Sat.1 landete im jungen Publikum am Donnnerstagabend Vox. 710.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Nachts im Museum“ – starke 8,7%. RTL II kam mit den „Kochprofis“ und dem „Frauentausch“ unterdessen auf solide 6,6% und 6,7%, kabel eins blieb mit „Eiskalte Engel“ bei schwachen 4,0% hängen. Bei den kleineren Sendern lief es abseits von sixx auch für Super RTL gut: 250.000 14- bis 49-Jährige bescherten „Vermisst“ 3,1%. Im Gesamtpublikum erzielte die Reihe mit 1,07 Mio. Sehern sogar 4,5%. Größter der Kleinen war hier aber das WDR Fernsehen: Den „Polizeiruf 110: Ein todsicherer Plan“ mit den Kommissaren Schmücke und Schneider schalteten 1,43 Mio. ein – grandiose 5,9%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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