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Rührender Moment: Claus Kleber kämpft im „heute journal“ mit den Tränen

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Einen Nachrichtenprofi wie Claus Kleber im "heute journal" aus der Fassung zu bringen, gehört sicherlich nicht zu den einfachsten Übungen. In der Sendung von Mittwochabend ist dies aber geschehen. Geschafft hat es ein Busfahrer aus Erlangen – mit einer ganz simplen, aber wichtigen Geste.

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Der Busfahrer chauffierte 15 Flüchtlinge samt zweier Betreuer und wandte sich über das Bordmikrofon an seine Gäste, wie Kleber erzählt. „I have an important message for all people from the whole world in this bus. I want to say welcome. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day.“ Der ZDF-Anchor übersetzte die Nachricht und geriet schon davor leicht aus der Fassung, verhaspelte sich an der ein oder anderen Stelle. Im Hals schwoll offenbar der Klos, die Augen wurden leicht feucht. „Manchmal kann es so einfach sein“, fügte Kleber noch hinzu und übergab an seine Kollegin Gundula Gause.

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Zur gestrigen Sendung des „heute journal“ geht es hier entlang (ab Min. 21:06).

 

Via Twitter äußerte sich Kleber jetzt auch noch einmal:  „Whoom macht das Netz Aber nett. Danke!“

 

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Alle Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Kleber,

    Hilfsbereitschaft, Emphatie und Willkommen geht vollkommen in Ordnung, bin ich absolut dafür.

    Wenn unsere Gäste:

    – in moderater, zu verkraftender Zahl einwandern
    (und zwar NUR die wirklich Verfolgten und Bedrohten)
    – sich integrieren und sich unsren Werten, Kultur etc. anpassen und NICHT umgekehrt!
    – nicht straffällig werden
    – bei selbigem Umstand sofort das Land verlassen (müssen)

    Stattdessen haben wir unkontrollierte Zuwanderung, lückenhafte Erfassung, keine oder kaum Verfolgung bei Straffälligkeit, heillos überlastete und frustrierte Gemeinden und Städten, zurecht wütende Bürger im Anpassungszwang.

    Das erwähnen Sie nicht, Sie rückgratloses ******** 🙂

  2. ach Schrotti, Sie hatten doch schon am Mensch sein geschnuppert.
    Es gibt keine Schecks aus washington. Es gibt keine nordkoreanischem Medien in D.
    Warum soll ihm Washington denn für Menschlichkeit gegenüber Flüchtlingen Geld zahlen? Merken Sie wie absurd das ist, mh?

    Waren Sie mal in Nordkorea? Sie verweisen sehr oft auf diese Gleichheit zwischen Deutschland und Nordkorea. Besonders was Medien betrifft. Wollen Sie dort mal hin, um das zu prüfen?

  3. Next: Thomas Roth tröstet den vor Tränen zerfliessenden Jan Hofer ….

    … mit einem Kuss …

  4. Ich finde, im Zusammenhang mit der ARD Reschke ergibt das schon alles einen Sinn.

    Irgendeiner zieht die Fäden, mit Griechenland läuft es genauso.

  5. Was bestürzt mehr, die Primitivität dieser Jubelmeldung oder die verblödete Reaktion der Zielgruppe.

    So durchkonditioniert war man doch noch nicht mal im hintersten Eck der Sowjetunion.

    Es bleibt nur eines: Das große Gejubel anfeuern auf dass das miese Spiel nach dem Knall umso tiefer entfernt werden kann.

    Die ärmsten Säue bei der ganze Sache sind die Flüchtenden, die sind nicht anderes als Benzinkanister.

    1. Flüchtlinge sind Benzinkanister?!? WTF?
      Bitte erklären Sie mir glaubhaft, daß da irgendeine Art vermeintlicher Rechtschreibhilfe oder Spracherkennung ihr UNwesen getrieben hat.
      Anderenfalls bliebe mir nur ein logischer Schluß: Sie haben ein ganz ernsthaftes Problem obskuren Drogen aus zwielichtigen Chemielaboren.

      1. Nein, diese Sehnsucht nach einem ominösen „Knall“ (Bürgerkrieg? Revolution?) ist öfter zu beobachten. Das Ganze verührt er meistens mit „Hass auf die da oben“ und Xenophobie.

        Für Erwin wurde die Antilopen Gang Textzeile geschrieben: „zu Verschwörungstheorien gehör’n Vernichtungsfantasien!“

  6. Nach Reschke musste sich Kleber natürlich was einfallen lassen.

    GEZ System-Nachrichtensendungen auf Niveau von Seifenopern.

    Mich würde es nicht mehr überraschen wenn die Einschaltquoten dieser Sendungen auch gefälscht sind, kein geistg gesunder Mensch kann sich sowas ansehen.

    1. Ja ja, jetzt gehts hier schon wieder los, über die Lügenpresse herzuziehen. Wo beziehen Sie denn Ihre Informationen her? Russia Today? RTL2 News?

      1. @Pazifist

        >Ja ja, jetzt gehts hier schon wieder los, über die Lügenpresse herzuziehen.

        hehe, ich schreibe von „GEZ System-Nachrichtensendungen“, sie lesen „Lügenpresse“

        das ist richtig gut

      2. @Klaus

        Sie schreiben, „…wenn die Einschaltquoten dieser Sendungen AUCH gefälscht sind…“ Ich schließe daraus, daß in Ihren Augen noch irgendetwas (alles?) gefälscht ist.

        Im übrigen müssen Sie sich die Sendung ja nicht ansehen.

    2. Seifenoper ist gut !
      Warten sie mal ab, jeder der politisch korrekt „leicht
      feuchte Augen“ bekommt, darf ab gestern in die heute-show..

  7. Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!

    Weil in meinem Deutschland selbst „Kleine“ wie ein Busfahrer vorbildliche Größe besitzen.

    Weil in meinem Deutschland niemand sich seiner Gefühle nicht zu schämen braucht. Niemand, der liebt, egal wen. Niemand, der flieht und einen neuen Hafen sucht. Niemand, der Mitgefühl sieht und gerührt ist. Mein Deutschland fühlt.

    Weil in meinem Deutschland die laut trommelnden Wenigen nie stärker sein werden als das friedlich-entschlossene Kollektiv.

    Weil in meinem Deutschland die Sünden der Vergangenheit nun Mahnung und Anspruch der Gegenwart sind – keine Selbstverständlichkeit in einer per se zyklischen Welt.

    Weil in meinem Deutschland die Flamme der Freiheit nie erlöschen wird.

    Menschen wie dieser Busfahrer, Kleber, Anja Reschke, Til Schweiger sind Ausdruck einer Reife, die mein Deutschland, nein, unser Deutschland zu etwas macht, auf das man stolz sein kann.

    Stolz sein darf.

    Im ewigen Auftrag.

    1. Ich bin einfach froh über die Meldung vom Busfahrer. Ich könnte mehr solcher Meldungen vertragen. Und dieses Land auch.

      Es gibt so viele Menschen, die sich für Geflüchtete engagieren, weil sie das notwendig oder selbstverständlich finden. Es gibt darüber hinaus Menschen, die im Stillen darauf vertrauen, dass in Deutschland die Würde des Menschen beschützt wird. Ich wünschte, sie alle würden aufstehen und zeigen, dass wir in der überwältigenden Mehrheit sind: Welcome!

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