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Pearson verkauft seinen Economist-Anteil für 663 Millionen Euro

Chris Stibbs, CEO der Economist-Gruppe
Chris Stibbs, CEO der Economist-Gruppe

Nach der Financial Times veräußert die britische Pearson-Gruppe auch ihren Anteil am Wirtschaftsmagazin The Economist. Die restlichen 50 Prozent der Zeitschrift sollen für 469 Millionen britische Pfund (663 Millionen Euro) komplett an die bisherigen Miteigentümer gehen.

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Dazu zählt unter anderem die Familie Agnelli, die den größten Teil übernimmt und damit mit 47 Prozent der größte Anteilseigner der Economist-Gruppe wird.

Der italienische Unternehmer-Clan kontrolliert unter anderem den Autobauer Fiat Chrysler, hat aber auch Anteile an anderen Medienunternehmen. Mehrere Aufsichtsbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen, im vierten Quartal soll der Deal dann über die Bühne gehen.

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Im vergangenen Geschäftsjahr trug die Economist-Gruppe, zu der neben der Zeitschrift diverse weitere Informationsangebote auch für Unternehmenskunden gehören, 21 Millionen Pfund (30 Millionen Euro) zum operativen Gewinn des Mutterkonzerns bei. Pearson will sich künftig ausschließlich auf sein Kerngeschäft mit Bildungsangeboten konzentrieren. Der Konzern vertreibt unter anderem Schulbücher. Die Financial Times verkauft Pearson an die japanische Nikkei-Gruppe.
(dpa)

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