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Gescheiterter Streamingdienst „Germany’s Gold“: hohe Verluste für ARD und ZDF

Das Scheitern des geplanten Streamingdienstes „Germany’s Gold“ bedeutet für ARD und ZDF hohe finanzielle Verluste
Das Scheitern des geplanten Streamingdienstes "Germany's Gold" bedeutet für ARD und ZDF hohe finanzielle Verluste

Die Online-Plattform "Germany's Gold" war eines der ehrgeizigsten gemeinsamen Projekte von ARD und ZDF. Doch 2013 wurde das Konzept vom Bundeskartellamt gestoppt – was die verhinderten Partner viel (Gebühren-)Geld kostet. Wie der Focus berichtet, schrieben WDR mediagroup und die SWR Media Services in ihrer Bilanz 2013 jeweils 110.000 Euro ab, ZDF Enterprises sogar 330.000 Euro.

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Hinzu kamen noch Wertberichtigungen für Kredite in sechsstelliger Höhe. Nach dem Veto des Bundeskartellamts hatte die WDR mediagroup zunächst eine Alternative angekündigt. Doch nach Angaben des Focus (Paid Content), werde es keinen Nachfolger geben. Als einen Grund dafür nennt Geschäftsführer Michael Loeb den „Eintritt des starken Players Netflix“ in den deutschen Video-on-Demand-Markt.

Selbsterklärtes Ziel von Plattform war es, den Nutzern im Internet „qualitativ hochwertige Bewegtbildinhalte“ anzubieten. Mit an Bord waren Branchengrößen wie die Bavaria Fernsehproduktion GmbH, Beta Film GmbH, Brainpool Artist & Content Services GmbH, MME Moviement AG. Die im April 2012 gegründete Online-Plattform weckte bei den Kartellwächtern jedoch schon früh Bedenken, weil ARD und ZDF als Unternehmer und Wettbewerber auftreten würde.

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