Taylor Swift führt Spotify vor: „Start-up ohne Cashflow“

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Da muss etwas nachgeblieben sein: Abermals teilt Taylor Swift gegen Spotify aus. Der Rückzug vom schwedischen Streaming-Dienst reicht der 25-jährigen Popsirene offenbar nicht: In der neuen Ausgabe von "Vanity Fair" zieht Swift noch mal richtig gegen Spotify vom Leder und verteilt brav Streicheleinheiten an Apple. Gleichfalls enthüllt die "Shake it off"-Chanteuse, wie es überhaupt zu dem inzwischen legendären offenen Brief an Apple kam.

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Taylor Swift kann es nicht lassen: Eine Woche nach der Twitter-Zickerei mit Nicki Minaj teilt die US-Popsirene nochmals gegen Spotify aus. Der Anlass liegt des Zoffs liegt zwar bereits fast ein Jahr zurück, doch es muss schließlich gesagt werden, was gesagt werden muss.

„Ich fand es ironisch, dass ein Multimilliarden-Unternehmen mit Demut auf meine Kritik reagierte, während ein Start-up ohne Cashflow reagierte wie eine Maschine aus der Geschäftswelt“, erklärte Swift in der Titelstory der neuen Ausgabe von „Vanity Fair“.

Swift umschmeichelt Apple: „Behandelt, als ob ich die Stimme einer kreativen Gemeinde wäre“

Gemeint war Spotify, das im vergangenen November nach dem melodramatischen Abgang Swifts mit einem einem offenen Brief an die Popsängerin reagiert hatte. Titel: „Zwei Milliarden und mehr“ – jene Summe, die bislang für das Streaming von Songs an Künstlerin ausgeschüttet worden war.

Aber natürlich waren die Rollen klar verteilt: Die Schweden waren trotz ihres neunjährigen Firmenbestehens noch das böse Start-up, während Apple für Swift die Guten sind: „Sie haben mich behandelt, als ob ich die Stimme einer kreativen Gemeinde wäre, die ihnen wichtig war“, säuselt Swift in Vanity Fair.

Offenen Brief nachts um vier geschrieben

Im offenen Brief an Apple, den die 25-Jährge angeblich um vier Uhr nachts geschrieben und erst ihrer Mutter vorgelesen hatte,  klang das noch zuerst ganz anders: “Ich finde das schockierend, enttäuschend und ganz und gar untypisch für dieses progressive und großzügige Unternehmen”, wurde Swift vor einem Monat dramatisch. „Wir fragen ja auch nicht nach Gratis-iPhones. Dann frag uns auch nicht nach kostenloser Musik”, landete  Swift einen echten Wirkungstreffer.

Apple reagierte prompt und verkündete, man werde Künstler doch während der dreimonatigen Gratisperiode bezahlen. Taylor Swift, so schien es – sofern es kein abgekarteter Marketing-Coup war –, hatte gewonnen und würde die Welt verändern. Bevor es soweit ist, dreht sich Swift lieber noch einmal um und tritt beherzt nach.

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Alle Kommentare

  1. Keine Ahnung haben, aber Hauptsache mal was gesagt: Scheint hier in den Meedia-Kommentaren nur noch üblich zu sein. Ich finde ihre Musik zwar öde, aber gecastet, aus der Schublade irgendwelcher Produzenten etc. zeugt von gnadenloser Inkompetenz

  2. Wie kann man überhaupt über so belanglose Witzfiguren berichten? Wer bitte ist Taylor Swift? Achso, diese gecasteste Dudelsong Tröte die Lieder aus der Schublade irgendwelcher Produzenten singt welche im Studio mit Autotune glattgebügelt werden und die 10 Jährige Mädchen ganz toll finden. Dieses Ding mit Apple ist doch ohnehin nur abgekartet, wäre Spotify kein schwedisches Unternehmen sondern auch aus den USA wäre da überhaupt nichts passiert. Ich würde über so einen Blödsinn schlicht gar nicht berichten, das ist beste was man mit so „Nicht-Künstlern“ machen kann, die kennt in 10 Jahren ohnehin niemand mehr…

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