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So wird ein Schuh draus: Springer verkauft Runtastic an Adidas mit zehnfachem Gewinn

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Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner

Axel Springer macht Kasse: Das Medienhaus verkauft seinen 50,1 Prozent-Anteil an der Runtastic GmbH an Adidas. Zugleich geben auch die Gründer und Mitgesellschafter ihre Anteile ab, wodurch Adidas 100 Prozent von Runtastic übernimmt. Der Kaufpreis beläuft sich auf insgesamt 220 Millionen Euro.

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Die Runtastic GmbH wurde 2009 in Pasching, Österreich, gegründet. Das Unternehmen bietet eine Kombination mobiler Sport-Apps (z. B. für Laufen und Radfahren), passender Hardware und einem Webportal, wo gemessene Sport- und Fitnessdaten archiviert und mit Gleichgesinnten geteilt werden können.

Axel Springer hatte im Oktober 2013 über Axel Springer Digital Ventures 50,1 Prozent der Anteile an Runtastic bei einem Unternehmenswert von 22 Millionen Euro erworben. In den letzten Jahren hat das Unternehmen sich sehr erfolgreich entwickelt. Mit über 140 Millionen App-Downloads und ca. 70 Millionen registrierten Nutzern ist Runtastic einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich mobiler Sport-Apps.

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Jens Müffelmann, CEO Axel Springer Digital Ventures: „Runtastic hat in den letzten Jahren ein unglaubliches Wachstum hingelegt. Wir freuen uns sehr, dass wir seit 2013 einen Beitrag zu der Erfolgsgeschichte leisten konnten, und danken dem Team von Runtastic für die hervorragende Zusammenarbeit. Runtastic ist heute einer der international führenden Anbieter in seinem Segment und steht jetzt vor dem nächsten Kapitel seiner Entwicklung. Mit Adidas hat Runtastic hierfür den bestmöglichen Partner und Axel Springer hat wirtschaftlich einen sehr guten Deal gemacht.“

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Alle Kommentare

  1. Öhm … das Haus Springer ist halt auch nur Macht und Gewinnorientiert. Welch Überraschung!!! Was da wohl an Geld in den republikanischen US Wahlkampf fließt. Werden wir wohl nie erfahren …. aber ist auch egal … Hauptsache KRIEG.

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