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Q2-Bilanz: LinkedIn verzeichnet bereits 380 Millionen Mitglieder

Das Karriere-Netzwerk von Microsoft wird in Russland blockiert.
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LinkedIn konnte bei Vorlage seiner Geschäftsbilanz für das abgelaufene Quartal die Wall Street-Erwartungen deutlich übertreffen und über 700 Millionen Dollar umsetzen. Das Business-Netzwerk verzeichnet bereits 380 Millionen Mitglieder. Nachbörslich fährt die Aktie Achterbahn.

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Es wird nie langweilig beim Karriere-Netzwerk LinkedIn. Vor drei Monaten noch erlebten Aktionäre den größten Schock ihrer vierjährigen Börsenlaufbahn: Ein Viertel des Börsenwertes ging nach einem enttäuschenden Ausblick auf die laufenden Geschäfte verloren.

Dass die Sorge weit übertrieben war, macht nun die Vorlage der Geschäftsbilanz für das zweite Quartal deutlich, in dem LinkedIn die Analystenschätzungen deutlich übertreffen konnte: Statt Umsätzen in Höhe von 680 Millionen Dollar konnte das Business-Netzwerk zwischen Anfang April und Ende Juni tatsächlich 712 Millionen Dollar verdienen. Das entsprach einem Plus von immerhin noch 33 Prozent.

Bereits 380 Millionen Mitglieder im Karriere-Netzwerk versammelt

Den Löwenanteil davon machte das Geschäft mit Job-Inseraten aus, die LinkedIn „Talent Solutions“ nennt und   bereits 443 Millionen erlöst, ein Plus von 38 Prozent. Der Unternehmenszweig Marketing Solutions spielte 140 Millionen Dollar (+32 Prozent) und das Geschäft mit Abonnements lediglich 128 Millionen (+22 Prozent) ein.

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Unterm Strich schreibt LinkedIn aber wegen seines strammen Expansionskurses und der ausgegebenen Aktienoptionen weiter Verluste – das Minus weitete sich auf 68 Millionen Dollar aus. Ohne Abschreibungen und Sonderposten hätte LinkedIn nach Non-GAAP-Bilanzierungsstandard 71 Millionen Dollar oder 55 Cent je Aktie verdient; die Wall Street rechnete lediglich mit 33 Cent je Anteilsschein.

Aktie fährt nachbörslich Achterbahn

Bereits 380 Millionen tummeln sich auf dem weltgrößten Karrierenetzwerk, das den deutschen Rivalen Xing mit seinen 15 Millionen Mitgliedern wie einen Zwerg aussehen lässt.

So weit, so positiv. In einer ersten Reaktion schickten Anleger die LinkedIn-Aktie mit einem Kursplus von 14 Prozent euphorisch bis über 260 Dollar in die Höhe. Mit der Bilanz-PK wiederholte sich jedoch das Kurs-Drama, wie es zwei Tage zuvor schon Twitter erlebt hatte: Die Ausführungen von CEO Jeff Weiner schockten Anleger, die Linkedin-Aktie wie einen Stein fallen ließen. Bis auf auf 208 Dollar ging es nachbörslich hinunter – ein Minus von 9 Prozent.

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