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Michael Steinbrecher will Talkshow-Dino SWR-„Nachtcafé“ „vorsichtig reformieren“

Michael Steinbrecher will das „Nachtcafé“ behutsam reformieren
Michael Steinbrecher will das "Nachtcafé" behutsam reformieren

Ganz vorsichtig, aber doch bestimmt will TV-Moderator Michael Steinbrecher, 49, den Talkshow-Klassiker "Nachtcafé" reformieren. Er hat die Moderation der Sendung zum Jahreswechsel von Wieland Backes übernommen, der 27 Jahre lang durch das "Nachtcafé" geführt hatte.

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„Wir setzen die Qualitäten fort – aber wir bleiben nicht stehen“, kündigte Steinbrecher im Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) an.  Ziel müsse es sein, sagte Steinbrecher, den Talkshow-Dino weiterzuentwickeln. „Wir gehen da Schritt für Schritt voran.“

Steinbrecher sagte: „Ich kann mir Sendungen vorstellen, die von deutlich weniger Gästen leben.“ Auch könne er sich zum Beispiel vorstellen, dass die Sendung über die 90 Minuten am Freitagabend hinaus Anlaufstelle für die Themen werden, die die Leute interessieren. „Sei es über Bücher oder über unsere Online-Angebote.“ Sein Team habe ja erst angefangen. „Wir wollen uns auch strukturell weiterentwickeln und sehen, wo noch Potenziale sind.“ Relevante Themen, 90 Minuten Sendezeit, 60 Prozent Unbekannte auf Augenhöhe mit Promis – bei diesen Merkmalen solle es bleiben.

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Mit seinen Quoten könne er zufrieden sein, sagte Steinbrecher. Die Zahlen seien gut und entsprächen dem Jahresschnitt der vergangenen fünf Jahre des „Nachtcafés“ unter Backes. „Wir haben Einschaltquoten bis 15,9 Prozent und liegen insgesamt auf Platz eins der Talkshows in den Dritten am Freitagabend bezogen auf das jeweilige Sendegebiet.“ Die Redaktion lasse sich aber nicht vom Wettlauf um die Quote antreiben. Steinbrechers Sendungen trugen zuletzt die Titel „Urlaubsflirts und Ferienlieben“, „Der Reiz des Verbotenen“ und „Fleischesser – die schlechteren Menschen?“.

(dpa)

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