Cover-Check: Mallorca-Titel versetzt den stern in Ferien- und Feierlaune

Lag mit Mallorca-Titel zur Urlaubszeit goldrichtig: stern-Chefredakteur Christian Krug
Lag mit Mallorca-Titel zur Urlaubszeit goldrichtig: stern-Chefredakteur Christian Krug

Gute bis ordentliche Kiosk-Zahlen für stern, Spiegel und Focus dürften den Magazin-Machern gute Ferienlaune bereitet haben. Der stern geht mit dem klassischen Urlaubsthema Mallorca als Sieger vom Platz.  240.727 Exemplare im Einzelverkauf sind ein sehr gutes Ergebnis. Aber auch der Mut des Spiegel zu einem ungewöhnlichen IS-Cover wurde mit guten Zahlen belohnt. Der Focus schaffte mit Griechenland immerhin noch ordentliche Verkaufszahlen.

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Urlaubsstimmung beim stern. Mit der Liebeserklärung an Mallorca – „Die Trauminsel neu entdecken“ lag das G+J Magazin zur Ferienzeit goldrichtig und setzte im Einzelverkauf sehr gute 240.727 Exemplare ab. Im Gesamtverkauf waren das 774.298 (davon 9.470 E-Paper). Damit lief der Klassiker Mallorca deutlich besser als die „Tricks der Ärzte“ der Vorwoche, die nur 209.399 Leute am Kiosk zum Kauf animierten. Der Mallorca-stern liegt auch deutlich über den Durchschnittszahlen von 215.600 (12 Monate) und 211.900 (3 Monate).

Der Spiegel verkaufte mit dem ungewöhnlichen Cover, das Strafen der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ in Worten auflistete 253.140 Exemplare am Kiosk. Das sind zwar weniger als in der Vorwoche, als das Magazin mit dem reißerischen Titel „Das Beben“ das Scheitern Europas vorhersagte, aber trotzdem kann Chefredakteur Klaus Brinkbäumer das IS-Cover als Erfolg verbuchen. Das Titelbild, das fast komplett auf Schrift setzt, war gewiss gewagt und die 253.140 Exemplare liegen immer noch deutlich über den Durchschnittswerten (234.400 für drei Monate und 246.000 für zwölf Monate). Der Gesamtverkauf lag bei 839.597 Exemplaren, davon 51.683 E-Paper.

Der Focus versuchte es nach der Krankenkassen-Anmutung der Vorwoche („Hilfe für den Rücken“) mal wieder mit Griechenland und thematisierte die erdrückende Schuldenlast der Griechen: „Das 87 Milliarden Ding“. 77.099 Einzelverkäufe sind der Lohn. Bei Durchschnittswerten von 81.000 (zwölf Monate), bzw. 74.100 (drei Monate) ein Geht-so-Titel. Der Gesamtverkauf lag hier bei 534.759 Exemplaren, davon 24.732 E-Paper.

(Die angegebenen Durchschnittszahlen stammen aus der Vorwoche.)

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