Mark Zuckerberg macht alles richtig: Facebook setzt im Q2 bereits 4 Milliarden Dollar um

Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg

Die Geschäfte laufen weiter wie geschmiert beim weltgrößten Social Network: Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte Facebook mehr als vier Milliarden Dollar in einem Quartal umsetzen und dabei unterm Strich 719 Millionen Dollar verdienen. Die Gewinne gingen allerdings wegen gestiegener Ausgaben zurück – die Aktie gibt nach Handelsschluss nach.

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Mark Zuckerberg macht weiter alles richtig. „Das war ein weiteres starkes Quartal für unsere Community“, feierte der Facebook-Chef das nach Handelsschluss vorgelegte Zahlenwerk für das abgelaufene zweite Quartal.

Zwischen Anfang April und Ende Juni konnte das weltgrößte Social Network samt seinen App-Töchtern nunmehr bereits 4,o4 Milliarden Dollar erlösen – so viel wie nie. Die Analystenschätzungen, die noch bei 3,99 Milliarden Dollar gelegen hatten, wurden damit leicht geschlagen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der nach Google zweitwertvollste Internetkonzern der Welt seine Umsätze um immerhin 39 Prozent steigern.

Facebook verzeichnet  bereits 1,5 Milliarden Mitglieder  

Die Nettogewinne allerdings gingen wegen gestiegener Investitionen von 791 auf 719 Millionen Dollar zurück. Nach dem laxeren Non-GAAP-Bilanzierungsstandard hätte Facebook seinen Pro Forma-Gewinn vor Abschreibungen und Sonderposten von 1,12 auf 1,44 Milliarden Dollar oder 50 Cent je Aktie steigern könnten – ein Plus von 30 Prozent. Die Analysten hatten durchschnittlich lediglich mit 47 Cent je Anteilsschein gerechnet.

Während der frühere Social Media-Rivale Twitter immer hartnäckigere Probleme hat, neue Mitglieder anzulocken, laufen Facebook die Nutzer weiter zu. Nun schon 1,5 Milliarden Menschen rund um den Globus tummeln sich mindestens einmal im Monat auf dem größten aller sozialen Netzwerke – 13 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 1,31 Milliarden nutzen Facebook bereits mobil (+ 23 Prozent).

Fast eine Milliarde ist bereits jeden Tag aktiv

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer zog unterdessen um 17 Prozent auf 968 Millionen Menschen an – hier hatte die Wall Street  mit 970,5 Millionen Nutzern indes eine leicht bessere Kennziffer erwartet. Bereits 844 Millionen Menschen nutzen Facebook täglich mobil auf ihrem Smartphone oder Tablet  (+29 Prozent).

Auch die Nutzerentwicklung seiner App-Töchter dokumentierte Facebook: So nutzen inzwischen 800 Millionen Menschen mindestens einmal im Monat WhatsApp und 300 Millionen Instagram; der Facebook Messenger wird von über 700 Millionen Mitglieder mindestens einmal im Monat besucht.

Dass Anleger nach Handelsschluss trotzdem mit moderaten Abschlägen reagierten, gehört zu den Gepflogenheiten der Wall Street: Im Handelsverlauf hatte die Aktie in Erwartung starker Quartalszahlen bereits knapp zwei Prozent zugelegt, nun ging es nach der Ergebnispräsentation wieder drei Prozent nach unten auf 94 Dollar.

Facebook-Aktionäre sind damit immer noch gut bedient: Seit Januar liegen sie immer noch um 23 Prozent vorne und haben damit mehr verdient als Anteilseigner von Google oder Apple.

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