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Druckerei in Essen: Funke trennt sich von 90 Mitarbeitern

Die Funke-Manager machen es jetzt total viral: Funke-Chefs Manfred Braun und Michael Wüller (r.)
Die Funke-Manager machen es jetzt total viral: Funke-Chefs Manfred Braun und Michael Wüller (r.)

Der Stellenabbau in der Funke Mediengruppe geht weiter: Wie kress.de berichtet, wollen die Essener 90 Mitarbeiter in der ortsansässigen Druckerei entlassen. Ein Konzernsprecher hat den Stellenabbau bestätigt. Grund seien sinkende Auflagenzahlen.

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„Leider müssen wir in der Essener Druckerei Personal abbauen. Wir haben diesen Schritt so lange wie möglich hinausgezögert, doch wir müssen die Produktionskapazitäten im Druckzentrum Essen reduzieren und das zieht leider auch einen Abbau des Personalstands mit sich“, heißt es aus dem Medienhaus, das unter anderem die WAZ, die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt und die Thüringer Allgemeine verlegt.

Neben der weiter sinkenden Auflage der dort gedruckten Tageszeitungstitel sei auch die fortschrittliche Technik Grund für die Reduzierung der Arbeitskräfte. „Über die Zeit sind die Druckmaschinen mehr und mehr automatisiert worden, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie weniger personalintensiv sind.“

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Nachdem Funke innerhalb des Verlags aufgeräumt hatte, kürzten die Essener in ihren Druckereien. So kam es zuletzt vergangenes Jahr zu Stellenstreichungen im Druckzentrum Hagen, 2013 wurde der Standort Löbichau dicht gemacht.

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