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2. Quartalsbilanz: ProSiebenSat.1 legt mit Internet-Portalen kräftig zu

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling
ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling

ProSiebenSat.1 kann zufrieden auf die erste Hälfte des Geschäftsjahres zurückblicken: Starke Umsätze – auch durch Zukäufe im Digitalgeschäft generiert – wirken sich positiv auf die Jahresprognose aus. Die Digitalisierungsstrategie von CEO Thomas Ebeling geht auf. Fernsehwerbung mache nur noch 64 Prozent des Umsatzes aus, soll aber "der Motor" des Konzerns bleiben.

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Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal auch durch Zukäufe von Internet-Portalen kräftig gesteigert und die Untergrenze seiner Jahresprognose angehoben. Der Umsatz dürfte 2015 im hohen einstelligen Prozentbereich steigen und damit die obere Spanne der Prognose erreichen, erklärte die Sendergruppe am Donnerstag in München. Neben der guten Geschäftsentwicklung trügen die jüngst zugekauften Digital-Unternehmen dazu bei. Betriebsergebnis und Gewinn sollen das Vorjahresniveau übertreffen.

Im zweiten Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um zwölf Prozent auf 773 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn stieg um acht Prozent, der um Sondereffekte bereinigte Überschuss legte von 108 auf 118 Millionen Euro zu.

Fernsehwerbung macht nur noch 64 Prozent des Umsatzes aus

Das klassische Werbefernsehen wächst zwar weiter ordentlich, der Zuschauermarktanteil erreichte mit 30 Prozent sogar den höchsten Wert seit zehn Jahren – aber Fernsehwerbung erbringt inzwischen nur noch 64 Prozent des Umsatzes. Das Digitalgeschäft mit Internet-Portalen wie billiger-mietwagen.de oder weg.de wächst dagegen zweistellig.

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Im Juni übernahm die Sendergruppe auch die Mehrheit am Strompreis-Vergleichsportal Verivox. Vorstandschef Thomas Ebeling sagte, das Fernsehen „ist der Motor unseres Digitalgeschäfts und bietet uns die Möglichkeit, Produkte mit geringen finanziellen Aufwendungen bei einem Millionenpublikum zu vermarkten.“

 

(dpa)

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