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Springer und ProSieben tun sich zusammen… bei der Startup-Förderung

Andreas Wiele von Springer (l.), Christian Wegner von P7S1
Andreas Wiele von Springer (l.), Christian Wegner von P7S1

Axel Springer und die ProSiebenSat.1 AG tun sich ganz offiziell zusammen. Aber nur für ein Projekt, um digitale Startups zu fördern.

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Beide Unternehmen wollen zusammen innovative digitale Geschäftsideen und Startups finden und finanzieren, um den Digitalstandort Deutschland auch international besser zu positionieren. Dazu sind gemeinsame Investitionen in Unternehmen und Fonds, eine Vernetzung der Inkubations- und Accelerator-Programme sowie Media-for-Equity-Investitionen geplant.

Media for Equity bedeutet, dass TV-Spots bei ProSiebenSat.1-Sendern (oder nun vielleicht auch Anzeigen bei Axel Springer-Titeln) gegen Anteile am Unternehmen getauscht werden. Christian Wegner, Digital-Vorstand ProSiebenSat.1: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit Axel Springer als einem der führenden deutschen digitalen Player an Initiativen arbeiten, um Deutschland als Digitalstandort voranzubringen.“ Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote Axel Springer: „Im globalen Wettbewerb ist es wichtiger denn je, auf der nationalen Ebene dort die Kräfte zu bündeln, wo es sinnvoll und möglich ist. ProSiebenSat.1 ist hierfür aufgrund seiner Digitalisierungserfolge und des komplementären Digitalportfolios unser Wunschpartner.“

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Die gemeinsame Initiative ist nicht zuletzt auch deshalb bemerkenswert, weil vor einiger Zeit Gespräche zwischen beiden Unternehmen kolportiert wurden, bei denen es um eine mögliche Fusion gegangen sein soll. Die Gespräche seien aber noch in einem sehr frühe Stadium gewesen, hieß es. Springer hatte 2002 schon einmal versucht, die ProSiebenSat.1 AG zu übernehmen, war aber am Widerstand der Kartellbehörden gescheitert.

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Alle Kommentare

  1. Ich denke eher, dass beide dem gleichen Startup-Inkubator entsprungen sind. Dolly war nur der Anfang…

    Immerhin glauben Springer und P7S1 noch immer, mit Google, Apple, Fratzenbuch und Twitter aufschließen zu können… das Produktportfolien und die Markkapitalisierung/ Verluste (zumindest bei AS) zeigen einen anderen Weg auf. Immerhin kann man auf die Politik hoffen… das nächste Lex Springer kommt bestimmt.

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