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Bilanz 2014/2015: Sky Deutschland erstmals mit über vier Millionen Abonnenten

Sky-CEO Carsten Schmidt
Sky-CEO Carsten Schmidt

Sky Deutschland schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 meldet der Pay-TV-Anbieter in seiner vorläufigen Bilanz erstmals über vier Mio. Abonnenten (4,28 Mio.). Der Umsatz kletterte auf 1,8 Mrd. Euro, der operative Gewinn (EBITDA) auf 86 Mio. Euro.

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Im Vorjahreszeitraum belief sich der operative Gewinn noch auf 29 Mio. Euro. Der ausgeschiedene CEO Brian Sullivan hat seinem Nachfolger Carsten Schmidt ein exzellent bestelltes Haus hinterlassen.

Ein gutes Zeichen für die künftige Entwicklung bei Sky ist, dass der Pay-TV-Anbieter den aktuellen Wandel hin zum On-Demand-TV nicht verpennt. Sky baut massiv seine online-basierten On-Demand-Dienste aus, hat gerade in einem Kraftakt das seltsame Hybrid-Angebot Sky Anytime in Sky On Demand umgewandelt. Bei Anytime wurden nachts Filme und Serienfolgen auf die heimische Festplatte überspielt, es stand dann nur eine begrenzte Auswahl an Inhalten auf Abruf bereit. Bei Sky On Demand soll das gesamte Angebot via Streaming bereitgestellt werden.

Der mobile Dienst Sky Go steht zudem endlich auch für Android-Geräte zur Verfügung. Die Logins bei Sky Go steigerten sich um 66 Prozent auf 151 Mio. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 91 Mio. Sky Go Logins. Außerdem baut Sky den günstigeren, internetbasierten Dienst Sky Online immer weiter aus. Keine Frage: Die Zukunft des Pay TV liegt im Online-Streaming, und zwar sowohl stationär als auch mobil. Bei Sky haben sie das offenbar kapiert.

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Dies und der Druck durch neue Konkurrenten wie Netflix führt aber auch dazu, dass der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer bei Sky leicht gesunken ist, von 34,52 auf 33,89 Euro. So lange sich der Durschnittsumsatz pro Kunde aber über der 30-Euro-Marke bewegt, ist alles gut. Der neue Kulturkanal Sky Arts HD ist bereit über die On-Demand-Dienste verfügbar, als linearer Sender ab Frühjahr 2016.

Noch ein Effekt der verstärkten Konkurrenz aus dem Netz: Sky weitet sein Engagement in Sachen Eigenproduktionen deutlich aus. Mit „100 Code“, „Fortitude“, „1992“, „Gomorrha“, „The Last Panthers“, „Babylon Berlin“ sind immerhin sechs hausgemachte Serienproduktionen entweder schon angelaufen oder in Produktion. Attraktiver Content aus eigener Produktion ist der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen, neuen TV-Welt.

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