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„The Man in the Machine“-Trailer: Apple-Ikone Steve Jobs als brutaler Despot

Aus der neuen Steve-Jobs-Doku
Aus der neuen Steve-Jobs-Doku

Nicht nur die Multimillionen-Dollar-Produktion "Steve Jobs" von Danny Boyle erwartet Apple-Fans in den kommenden Monaten. Auch Oscar-Preisträger Alex Gibney beleuchtet in "The Man in the Machine" die dunklen Seiten des mythisch verehrten Tech-Visionärs. Nach dem ersten Trailer ist klar, warum das Apple-Management so allergisch auf den Dokumentarfilm reagiert: "The Man in the Machine" zeigt Jobs als brutalen Despoten.

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Die Steve Jobs-Dämmerung im Herbst rückt näher. Rund zwei Monate noch bis zum US-Start der lang erwarteten Verfilmung des Weltbestsellers von Walter Isaacson über den Apple-Gründer. Der potenzielle Hollywood-Blockbuster mit Michael Fassender unter der Regie von Danny Boyle (“Slumdog Millionaire”) von Universal Pictures startet in den USA am 9. Oktober und einen Monat später in Deutschland.

Dass das Boyle-Biopic Apple-Fans durchaus verstimmen dürfte, legt bereits die kritische Biografie nahe, die dem Film zugrunde liegt: Steve Jobs, das suggeriert der Trailer, ist ein Mann der Abgründe, ein Genie mit extrem dunklen Seiten.

Steve Jobs-Dokumentarfilm: „Mutig. Brillant. Brutal.“

Doch was im Hollywood-Blockbuster noch filmisch überhöht erscheinen mag, tut im Dokumentarfilm von Alex Gibney erst richtig weh. Schon das Filmplakat macht deutlich, wie Gibney Jobs sieht: „Mutig. Brillant. Brutal.“

Man in the Machine“ heißt das rund zwei Stunden lange Werk des Oscar-Preisträgers („Taxi to the Dark Side,“ „Enron: The Smartest Guys in the Room“), das bereits einen Monat eher zu sehen sein wird als der Hollywood-Film. Magnolia Pictures hat sich die Kino-Rechte am Dokumentarfilm gesichert, CNN griff beim Online-Verleih zu.

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Die Werbephase leitete am Wochenende der erste Trailer von „The Man in the Machine“ ein, der historische Film-Dokumente und Interview-Schnipsel aneinanderreiht. Zu sehen sind Schlaglichter von Jobs‘ überlebensgroßer Karriere, aber eben auch die endlosen Charakterschwächen.

Dass die Kritik aus Cupertino nicht lange auf sich warten ließ, überrascht nach dem Trailer nicht: Der Dokumentarfilm sei „eine ungenaue und böswillige Darstellung meines Freundes“, wetterte Apples Internetchef Eddy Cue auf Twitter bereits im März.

Schon in fünf Wochen, am 4. September, können sich Apple-Fans rund um den Erdball selbst ein Bild machen. Ein Apple-Boykott wird es nämlich trotzdem nicht geben: Der kritische Jobs-Film soll auch auf iTunes zu kaufen sein.

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