Toller Start für Dunja Hayalis „Donnerstalk“, starkes Finale für „Wayward Pines“ auf Fox

Aus dem „ZDFdonnerstalk“ wird „Dunja Hayali“ – das ZDF-Talkmagazin wird fortan am Mittwoch gezeigt
Aus dem "ZDFdonnerstalk" wird "Dunja Hayali" – das ZDF-Talkmagazin wird fortan am Mittwoch gezeigt

Erfolgreiche Premiere für den dritten ZDF-Sommer-Ersatz: 2,72 Mio. wollten am Abend den "ZDFdonnerstalk" sehen - ein guter Marktanteil von 14,6% und die Marktführerschaft ab 22.15 Uhr. Ganz andere Zahlen - aber ebenfalls erfolgreiche - erzielte das Staffel-Finale der Serie "Wayward Pines" auf Fox: 190.000 bescherten dem kleinen Sender tolle 0,7%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „ZDFdonnerstalk“ startet deutlich besser als „Lars Reichow-Show“ und „Schöne harte Welt“

Der Sieger der ersten Sommerpausen-Ersatz-Runde steht fest. Es ist Dunja Hayali. Ihr „ZDFdonnerstalk“ erreichte die mit Abstand besten Quoten unter den drei Neustarts. So sahen 2,72 Mio. Leute die Premiere ihres Formates – ein guter Marktanteil von 14,6%. „Die Lars Reichow-Show“ blieb am Dienstag noch bei Werten von 960.000 und 6,8% hängen, die Doku-Soap „Schöne harte Welt“ kam am Mittwoch 1,44 Mio. und 10,5%. Hayali erreichte also mehr Zuschauer als die beiden anderen Formate zusammen. Halbwegs solide 11,5% gab es im Anschluss noch für „Kessler ist…“.

2. „Donna Leon“ gewinnt den Tag klar gegen „Die Gruberin“

Auch wenn das ZDF später Marktführer war – um 20.15 Uhr gelang das noch nicht. So kam „Die Gruberin“ mit 3,11 Mio. Sehern nicht über solide 12,3% hinaus. Damit hatte die Wiederholung keine Chance gegen die „Donna Leon“-Wiederholung im Ersten: 4,01 Mio. sahen dort zu – starke 15,8%. Zwischen die beiden Filme schoben sich noch drei Nachrichtensendungen: die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten mit 3,73 Mio. und 16,3%, das „heute-journal“ mit 3,47 Mio. und 16,3% und die 19-Uhr-Ausgabe von „heute“ mit 3,27 Mio. und 17,9%. Stärkstes Programm der Privaten war ebenfalls eine Nachrichtensendung: „RTL aktuell“ mit 2,76 Mio. und 16,4%.

3. „Cobra 11“ siegt im jungen Publikum, ProSieben verliert gegen Vox und RTL II

Bei den 14- bis 49-Jährigen setzte sich nicht „Donna Leon“ durch, sondern „Alarm für Cobra 11“. 1,13 Mio. und 1,24 Mio. junge Menschen sahen die beiden fünf Jahre alten Wiederholungen – ordentliche Marktanteile von 14,2% und 14,5%. Bei Sat.1 erzielten die drei „Criminal Minds“-Folgen ab 20.15 Uhr 10,5%, 11,6% und stolze 15,0%. Mies lief der Abend hingegen für ProSieben: Der „Die Band“-Ersatz „Big Mama’s Haus“ blieb mit 590.000 14- bis 49-Jährigen bei miserablen 7,2% stecken und musste sich sogar Vox und RTL II geschlagen geben.

4. Vox punktet mit „Wanderlust“, RTL II mit den „Kochprofis“, kabel eins nicht mit „Shameless“

RTL II setzte sich an die Spitze der Sender der zweiten Privat-TV-Liga. Nachdem „Berlin – Tag & Nacht“ um 19 Uhr mit 730.000 14- bis 49-Jährigen und 12,8% überzeugte und die „RTL II News“ 680.000 und 10,0% erreicht, sahen auch „Die Kochprofis“ um 20.15 Uhr noch 670.000 Zielgruppen-Angehörige – stolze 8,4%. Der „Frauentausch“ sackte um 21.15 Uhr dann aber mit 530.000 auf dennoch ordentliche 6,8%. Bei Vox entschieden sich 610.000 14- bis 49-Jährige für die Free-TV-Premiere von „Wanderlust – Der Trip ihres Lebens“ – ordentliche 7,4%. Unter dem Soll blieb hingegen kabel eins mit „Meine Braut, ihr Vater und ich“: Nur 430.000 junge Menschen (5,2%) sahen zu. Die tolle Serie „Shameless“ startete danach mit miserablen 3,7% und 3,6%.

5. „Wayward Pines“ mit starkem Staffel-Finale bei Fox, Super RTL erneut bärenstark mit „Vermisst“

Im Pay-TV überzeugte am Donnerstag vor allem die vorerst letzte Folge der spannenden Mysteryserie „Wayward Pines“: 190.000 Leute sahen ab 21 Uhr bei Fox zu – ein Marktanteil von 0,7%. Wie toll dieser Wert für den kleinen Sender ist, zeigt der Blick auf den 12-Monats-Durchschnitt von Fox: Der liegt nämlich bei 0,1%. 90.000 sahen „Sharknado 3“ bei Syfy – 0,4%. Im Free-TV tat sich abseits der großen acht Sender wie derzeit donnerstags üblich Super RTL hervor: 1,45 Mio. sahen die alte „Vermisst“-Folge um 21.15 Uhr – grandiose 5,9%. Damit schlug sie sogar ProSieben, Vox, RTL II und kabel eins. Um 20.15 Uhr sahen bereits 1,09 Mio. zu – 4,4%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Ich fand den Donnerstalk klasse. Hatte ich aber von Frau Hayalis auch nicht anders erwartet. Sie ist eine tolle Reporterin, super Interviewerin. Gezielt, rücksichtsvoll und dennoch unnachgiebig. Ich mag diese Frau total. Schon im Moma stach sie heraus. Irgendwie müsste sie was Besonderes bekommen, damit Lanz, Illner & Co. mal abgelöst werden durch was ganz Besonderes: Dunja Hayalis!
    Angelika Otten aus Hamburg

  2. Ich warte drauf, dass es einmal einen Journalisten oder eine Journalistin gibt, die die schweren Menschenrechtsverletzungen in deutschen Altenheimen zum Thema machen.
    Auffallend, dass wir, wenn wir über die Flüchtlinge sprechen – zuerst ist der Schutz wichtig – überlegen, wo wir sie in der Wirtschaft einsetzen können, sie kompatibel machen für das System: das Handwerk, die akademischen Berufe.
    Ausländer haben viel Respekt vor dem Alter und da ist es doch auch nicht ganz abwegig, viele dafür zu gewinnen, in den Altenpflegeberuf zu gehen – endlich wertgeschätzt bezahlt. Die Altenpfleger können nicht streiken, denn kein gesetzlicher Betreuer – kennt seine Schützlinge sowieso nicht bis kaum – nimmt die Alten wohl auf. Keine VDK-Klage, kein Skandal kann Journalisten dazu bewegen, sich des Themas anzunehmen. Liegt es daran, dass wir selber ja was tun müssen und so mancher einen „Pflegefall“ daheim hat, um den er oder sie sich nicht kümmert?

  3. Toller „Donnerstalk“-Start? Im Gegenteil!
    Schon wieder eine parteiische Talkerin, dass einem schlecht wurde.
    Lobos langatmige Monologe waren eine Zumutung; dafür wurde Redezeit des Gesprächspartners von der AfD unverschämt gekürzt…

    1. Weiter so! Es gibt immer Lebewesen, die sich unterhalb einer Gattung eines Einzellers befinden. Einem AFD-Führer evtl. nicht genug Redefreiheit gegeben zu haben, ist nicht verwerflich. Ne halbe Stunde mehr hätte nur ne halbe Stunde mehr geistigen Durchfall ergeben! Die paar Minuten der Laberei des AFD-Vorstandes waren jetzt schon unerträglich.

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