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Vom Hauptbahnhof direkt ins Bergdorf: JvM zeigt, wie digitales Out of Home-Marketing funktioniert

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Der Schweizer Jung von Matt-Ableger JvM/Limmat hat mit einem Projekt für die Ferienregion Graubünden gezeigt, wie digitales Out-of-Home-Marketing im Kombi mit einem Viral-Video richtig gut funktioniert. Am Hauptbahnhof in Zürich wurde ein Videoschirm installiert, über den freundlicher Bergdorf-Bewohner Pendler zu sich einlud. Und ihnen sogar vor Ort das Zugticket ausdruckte.

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Der bärtige Vorzeige-Alm-Öhi sprach die Passanten im Zürcher Hauptbahnhof direkt an. Via Internet und Laptop war er vom Bergdorf Vrin mit dem Videoschirm auf dem Bahnhof verbunden und konnte so mit den Leuten live kommunizieren. Er lud sie ein, in seinem Bergdorf einen Tag auszuspannen, bot auch an, mit den Chefs zu reden und sie zu überzeugen. Prima Kinderbetreuung gebe es auch, sagte er zu einer Frau mit Kind. Auf Tastendruck kam dann sogar das passende Zugticket aus der Videosäule. Am Ende des Spots, der die Aktion als Video festhält, sieht man, wie einige der Passanten im Bergdorf eintreffen und von dem Alm-Öhi begrüßt werden.

Der Werbe-Effekt ist hier doppelt gegeben: Einmal als Out-of-Home-Aktion direkt vor Ort am Hauptbahnhof in Zürich. Und einmal als Viral-Video, das die Aktion dokumentiert und fleißig in den Sozialen Netzwerken geteilt wird. Eine tolle Marketing-Idee, klasse umgesetzt von Jung von Matt/Limmat.

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Alle Kommentare

  1. Ohne Frage, ein gut gemachter Spot von JvM bzw. Limmat, der Potenzial für eine virale Verbreitung hat.

    Aber dennoch muss ich mich gegen das ständige Lob der Presse von JvM-Werbungen aussprechen.
    Betrachtet man nur die Out-of-Home-Werbung ist diese einfach schlecht gemacht. Niemand schaut sich in einem Bahnhof eine so lange und für die Aufmerksamkeit intensive Werbung an. Es ist schlicht auch einfach nicht möglich als Reisender auf einem vollen Bahnhof.
    Betrachtet man dies nur als viralen Spot ist es ebenfalls die alt-bekannte Vorgehensweise. Gecastete Menschen sind vollkommen begeistert von einer Werbung und zeigen das theatralisch (wer küsst denn bitte schön eine Werbung in einem Bahnhof…!?). Durch die Art der Aufnahmen wird suggeriert als wäre die Kamera versteckt. Aber natürlich ist sie das nicht. Die Kamera befindet sich 2m neben den Personen.

    Das Einzige was man hier an JvM gut finden kann, ist das Potenzial der Agentur, so eine Werbung viral zu pushen. Aber genau an dem Punkt sollte, meiner Meinung nach, eine kritische Betrachtung der Presse einhergehen.

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