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Verdeckte AfD-Propaganda bei deutscher Huffington Post

AfD-Mann Petr Bystron schreibt bei der Huffington Post über die AfD
AfD-Mann Petr Bystron schreibt bei der Huffington Post über die AfD

Ein Teil des Konzepts der weltweiten Medienmarke Huffington Post ist, dass dort alle möglichen Leute publizieren können. Manchmal führt das freilich zu Interessenskonflikten. Zum Beispiel wenn ein Kommunikationsberater bei der HuffPost bevorzugt Artikel über die AfD schreibt, Leser aber nicht erfahren, dass er gleichzeitig Mitglied und Funktionär bei der AfD ist.

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Petr Bystron hat für die AfD für das Europa-Parlament kandidiert, er ist Parteimitglied und Vorstand im Landesfachausschuss Europa und Außenpolitik. In dieser Funktion organisiert er für die Partei auch Veranstaltungen, wie eine Diskussionsrunde mit dem us-amerikanischen Generalkonsul William Moeller im Amerikahaus München.

Bystron schreibt auch für die Publikation “eigentümlich frei”, die von Wissenschaftlern dem Spektrum der “neuen Rechten” zugeordnet wird und bei der es personelle Überschneidungen mit der am rechten Rand publizierenden Wochenzeitung Junge Freiheit gibt. Petr Bystron hat auch einen Blog bei der deutschen Huffington Post, in dem er gerne über AfD-Themen schreibt. Zum Beispiel aktuell über “Luckes Waterloo”, ein Beitrag über die die Niederlage des AfD-Gründers Bernd Lucke gegen seine parteiinterne Konkurrentin Frauke Petry. Der Beitrag erschien übrigens wortgleich auch bei “eigentümlich frei”.

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Weitere AfD-Artikel von Bystron bei der Huffington Post waren u.a.: “AfD-Mitglieder: ‘Lucke nervt!’”, “AfD: Das Ende des Märchens vom Flügelstreit”, “Eklat im bayerischen Landtag: Grüne beschimpfen AfD-Chefin Petry”, “AfD im Europaparlament: Ohrfeige für Merkel”. Alles immer pro AfD und tendenziell pro Frauke Petry. Man kann der Huffington Post zwar nicht vorwerfen, dass sie ein Medium ist, das immer positiv über die AfD schreibt – es erschienen auch schon zahlreiche sehr kritische Beiträge bei der HuffPost über die AfD –  aber das ist gar nicht das Problem. Artikel wie jene von Petr Bryston werden unter Umständen von AfD-Anhängern im Social Web weiter verbreitet und geteilt – und tun so, als seien sie unabhängiger Journalismus, stammen aber in Wirklichkeit aus der Feder eines Partei-Funktionärs. Der Fall macht exemplarisch deutlich, wie schwierig es ist, ein mit einem sehr offenen publizistischen Konzept, wie die Huffington Post, von interessengeleiteten Inhalten freizuhalten, bzw. diese kenntlich zu machen.

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Unter der “Blog”-Rubrik bei der Huffington Post schreiben alle möglichen Leute über alle möglichen Themen. Oft handelt es sich bei den Autoren auch im Leute, die mit der Veröffentlichung eines Artikels ein Interesse verbinden. Sei es, dass ein “Professional Speaker” einen Artikel über Keynote-Speaking schreibt oder wenn die Autorin eines veganen Kochbuchs ein Rezept aus ihrem Buch bei der HuffPost einstellt. Das ist alles oft ein wenig PR-mäßig, mal mehr mal weniger transparent gemacht.

Wenn es aber um Politik geht, sollte man schon auf die Einhaltung minimaler Transparenz-Standards pochen. Nun ist es keineswegs verboten, die AfD oder Frauke Petry prima zu finden, man darf das auch schreiben. Man darf das sogar tun, wenn man selbst AfD-Mitglied und -Funktionär ist. Aber man sollte dies den Lesern das dann auch mitteilen. Diese Verantwortung hätte sowohl Petr Bystron selbst als auch das Medium, in dem er veröffentlicht, die Huffington Post.

Sebastian Matthes, Chefredakteur der deutschen Huffington-Post sagte zu MEEDIA: „Zunächst einmal: Die Texte des Gastautors sind als Blog erschienen, klar als nicht-redaktionelle Beiträge gekennzeichnet. Grundsätzlich steht unser Portal allen Meinungen offen, gleichzeitig werden alle Beiträge von uns geprüft, ob sie politisch radikal sind oder gegen Gesetze verstoßen oder ob es sich um PR handelt. In diesem Fall hat der Autor sein Profil selbstständig bearbeitet. Wir haben ihn nun darauf hingewiesen, die für den Leser notwendige Transparenz zu gewährleisten – und Parteizugehörigkeit zu nennen. Wie werden den Fall zum Anlass nehmen, künftig noch stärker darauf zu achten, wie Autoren ihre Profile ändern.“

Nachdem MEEDIA nachgefragt hat, taucht die Mitgliedschaft von Petr Bystron bei der AfD nun in seiner Autorenzeile auf.

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Alle Kommentare

  1. Man fragt sich wirklich, warum nur alles Linke „gut“ sein soll!
    Der Zerfall der UdSSR, Jugoslawiens und der DDR haben doch bewiesen, wie toll das funktioniert hat.

    Rechts und Links gehören zusammen wie Yin und Yang. Erst wenn beides vorhanden ist, kann man vernünftige Politik machen.

    Die mittlerweile fast ausschließlich linke Mainstreamjournaille kann man fast gar nicht mehr lesen. Die Menschen scheinen nichts gelernt zu haben. Der alte Satz, dass die Sozen erst Ruhe geben, wenn das Geld der Anderen nicht mehr vorhanden ist, scheint sich zu bewahrheiten.

    Für eine vernünftige Politik benötigt man die Mitte. Die kann sich aber nur bei linken Parteien nicht bilden!

    1. Elke, das kann ein Linker nie kapieren, er kapiert meistens nicht einmal, daß er selber ein Linker ist. Er sieht sich als vom absoluten Verstand durchdrungen, praktisch schon wissenschaftlich fundiert.

      Selbst Lenin hatte auf seine letzten Tage geahnt, daß der linke Traum der Staatsplanwirtschaft nicht zu verwirklichen ist, die marxistische Idee nicht funktionieren kann. Aber auch dies weiß ein Linker, zumal ein Euro-Linker oder Klima-Linker sicherlich besser. Die Erde wird rot.

      Unbelehrbare, die an intellektueller Selbstüberschätzung leiden, dabei vom Willen zur Macht über andere infiziert sind. Diesen Trieb verbergen sie hinter dem Vorwand, für andere tätig werden zu müssen. Perverse auf der Suche nach Liebe. Ihrerseits muß die Herde der Schafe ihnen folgen: tue Du es für mich, denn Du bist groß.

      Ganz deutlich tritt dies neuerdings wieder bei jenen unserer Zeitgenossen auf, die sich zu ihrer Entfaltung den Zugang zur Öffentlichkeit verschaffen konnten, und müssen, Politiker und Journalisten. Neuerdings auch GEZ-Komiker, Hofnarren, die uns belehren. Es geht ihnen darum, die Öffentlichkeit vor sich hertreiben zu können. Mit apokalyptischen Visionen, tagtäglich zu besichtigen, wie sie dabi vorgehen und mittlerweile auch, welchen Schaden sie dabei anrichten besonders dann, wenn es ihnen gelingt, behauptete (Umfrageergebnisse) oder auch echte Mehrheiten (Griechenland) hinter sich zu scharen.

      Demokraten sucht man darunter vergeblich.

  2. Es würde mich interessieren, was an diesen sauber recherchierten Artikel „Propaganda“ ist.

    Ebenso, wer die „Wissenschaftler“ sind, welche die eigentümlich frei zu den Neuen rechten zählen.

    Ansonsten: Danke für die Werbung! 😉

    1. Zu den Wissenschaftlern (aus Wikipedia): „Der Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp vertrat im Herbst 2012 in der Zeitschrift APuZ die Ansicht, dass zwischen Eigentümlich Frei und der Wochenzeitung Junge Freiheit personelle und inhaltliche Überschneidungen bestehen.[5] Felix Dirsch bestätigte 2012 zudem „engere Kontakte“ zur Zeitschrift Sezession und ordnet sie insgesamt der neuen Rechten zu.

      Zur „Propaganda“: „Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Reaktion zu steuern.“ Indem Sie unter Auslassung ihrer Interessenlage positiv über die AfD berichteten, kann man die Auffassung vertreten, dass Sie die öffentliche Meinung bezüglich der AfD „formen“, bzw. „manipulieren“ wollten. Warum sonst hätten Sie weglassen sollen, dass Sie AfD Mitglied und Funktionär sind?

  3. Winterbauers Hass auf die AfD treibt ihn mal wieder um. Nix Neues in diesem Medium. Journalisten, die nur im Dreck wühlen, stinken bald selber, hat mal Rudolf Augstein gesagt. Aber warum sollte man sich auch der Wahrheit verpflichtet fühlen? Es ist ungleich schwerer, „aufrechtes Ganges“ Beifall zu erhaschen. Für so einen Journalismus schäme ich mich. Mit derart einseitig gefärbter Berichterstattung im Gepäck, hätte ich 1988 nicht diesen wundervollen Beruf ergriffen… Wir haben uns noch kundig gemacht, bevor wir was rausgehauen haben. Aber jeder so wie er mag. Werte sind ohnehin out.

  4. Das Problem ist wohl dabei, dass hier wohl kaum jemand hinter dem Ofen hervorgeholt wird. Denn bei der politisch korrekten Eintönigkeit der deutschen Medienlandschaft, ist doch alles sensationell, was dem nicht entspricht. Ob nun der Redakteur bei der AfD ist oder nicht, interessiert nicht. Die Medienlandschft, insbesondere das Fernsehen, interviewt doch seit Jahren bei allen Energiethemen nur mehr Grüne als „Experten“. Eine zweite Meinung wurde niemals(sehr deutlich z.B. bei Fukushima) eingeholt. Im Ergebnis nimmt doch heute niemand die deutschen Medien mehr richtig ernst, schon gar nicht wenn Sprachkenntnisse und Internet vorhanden sind. Also der Ansatz nach mehr Transparenz in allen Ehren, aber wer fängt damit an?

  5. Soso. Die Publikation „eigentümlich frei“ wurde also von Wissenschwaflern (vermutlich linksextremen Politodoofies) der „neuen Rechten“ zugeordnet. Komisch. Ich schreibe zwar auch für ef, Neurechter bin ich dennoch nicht. Moment bitte … bekomme gerade eine Mail herein … sorry, muß mich entschuldigen. Vladimir Putin teilt mir gerade mit, daß ich doch dieser Strömung angehöre und von ihm europaweit finanziell unterstützt werde. *mal auf dem Konto nachschaut* Ärgerlich, das Geld ist aber nicht eingetroffen. Ja wo bleiben denn nun meine neurechten Millionen? *empört die Hände in die Hüften stemmt*

    Geehrter Herr Winterbauer, daß Sie über soviel politischen Durchblick verfügen wie eine 5 Meter dicke Tresortür, dürfte intelligenten und gebildeten Lesern (Betonung auf „intelligent“ und „gebildet“) ja mittlerweile aufgefallen sein, wobei ich mich allerdings frage, ob ein Schmierportal wie Määähdia überhaupt Leser mit höheren Gehirnfunktionalitäten vorweisen kann. Ich meine, welcher Leser mit Selbstachtung liest sich sowas schon regelmäßig freiwillig durch?

    Daß Sie regelmäßig – nachweislich – Lügen und Verleumdungen verbreiten wie diese hier, stört mich deshalb ehrlich gesagt schon gar nicht mehr. Ich weiß ja, was ich von Journieten wie Ihnen und ihresgleichen zu halten habe.

    Sämtliche ef-Autoren einfach mal in den rechten Nachttopf zu werfen, nun gut, dafür können Sie nichts – aufrechter geistiger Gang fällt Ihnen halt schwer, da kann man schon froh sein, wenn Schmierfinken wie Sie es rechtzeitig schaffen, ihren Denkdung noch schnell in Artikelwindeln zu verpacken, bevor’s gleich in die Hose geht.

    Außerdem ist das Rechtsgeblöke ja Usus in der deutschen Herunterdummungspresse. Alles kein Problem. 🙂

  6. Danke für den Tip! Es ist mir vollkommen entgangen, daß die „Huffington Post“ auch für mich lesbare Artikel enthält! 🙂
    Eine Kennzeichnung als AFD-Mann steht Petr Bystron ganz gut. Da weiß ich dann, daß er sich in Internas auskennt.
    Aber für SPDl-er, die über SPD-Parteitage schreiben, gilt dann die gleiche Kennzeichnungspflicht. Und für CDU-ler, Grüne und den Rest. Und für Leute wie Klaus Kleber aus den transatlatischen Netzwerken sowieso!

  7. Seid wann ist die Junge Freiheit „rechtsextrem“. Sie wurde vom Verfassungsschutz beobachtet ja, aber das wurde vom Gericht untersagt, weil es dazu keinen Anlass da. Lieber Herr Autor, wegen schlechten Journalisten wie Ihnen gehen Menschen auf die Strasse und schreien Lügenpresse. Herzlichen Glückwunsch!

  8. Jemand, der für die AfD für das Europa- Parlament kandidiert muß zusätzlich offenlegen, daß er auch noch Mitglied dieser Partei ist, sofern er Artikel über l diese Partei schreibt.

    Zumal seine Artikel sich gegen den inzwischen abgelösten Parteivorsitzenden richteten.

    Verschärfend käme hinzu, daß der Besagte sowohl bei „eigentümlich frei“, als auch in der „Jungen Freiheit“ schreibt welche – das ist wohl Teil der Kernbotschaft – der rechten, bzw der rechtsextremen Szene zugeordnet werden, und zwar nach Aussage von „Wissenschaftlern“.

    Geradezu beispielhaft, dieser Artikel.

    1. OMG, EEkat, na vielen Dank auch für diesen Kommentar, der wieder mal tief in das geistige Innenleben eines angeblich Normalo-Gutmenschen blicken lässt!
      Der deutsche Michel hat nämlich schon lange das selbständige Denken verlernt und plappert ungefiltert das nach, was irgendwelche „rotgrünversifften“ (danke Akif!) Journalisten über Aussagen von diversen Baumschulwissenschaftler geschrieben haben.
      Mein Tipp: Nicht alles glauben, was in der Zeitung steht oder die ÖR von sich geben; auch weniger Hartz-4-Fernsehen gucken; lieber mal ein gutes Buch lesen und mit Betroffenen sprechen, dann hat jeder die Chance, seinen Horizont zu erweitern!

  9. Gratulation an Herrn Winterbauer für die Gratis-Moral bei einer Mini-Partei mit ungewissen Aussichten, bei der man mal zeigen kann, was für ein scharfer Hund in Sachen journalistischer Ethik (hier geht es um ein außerredaktionelles Blog) man doch ist.

    Aber:

    Jede Woche (mindestens) einmal findet in einer der dank Gebühren-Stasi grotesk überfinanzierten Staats-Rundfunkanstalten ein geheimes Ritual statt: Zuerst werden werden die aktuellen und politischen Planungen und die Personalbesetzungen („Wer berichtet über Parteitag X?“) dafür festgelegt. Dann laufen viele Konferenzteilnehmer, allesamt „Leiter“ von irgendwas, eilends in ihre Büros, schließen die Türen und rufen ihre „Führungsoffiziere“ in den Parteizentralen an – natürlich, um über’s Wetter zu sprechen.

    Dabei sind die Personalakten der meisten ÖR-Redakteure frei von jedem Hinweis auf Parteien; „Nahesteher“, die „medialen IMs“, sind viel effektiver. Wer, wie gerade bei der ARD, etwas werden will, muss sich „bewährt“ haben. Geld spielt keine Rolle; man kassiert mit der Flinte. Das weltweit teuerste Rundfunksystem hat nicht nur für alles einen eigenen Kanal, sondern auch für jede „Strömung“ genügend eifrige Kandidaten.

    Über den AfD-Mann im Blog (!) der „Huffington Post“ können die Partei-Apparatschiks in den Rundfunk-Palästen nur milde schmunzeln. Wann berichteten die „Tranzparenz-Fans“ bei Meedia über das „Rumpelstilzchen-Syndrom“ beim deutschen Staatsrundfunk?

    Ab Jove principium, musae!

  10. „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ H. von Fallersleben

    Mein lieber Herr Winterbauer, keine Ahnung ob, und wenn ja wo, Sie eine
    journalistische Ausbildung absolviert haben. Beim Proseminar „Rechtsgrundlagen journalistischer Arbeit“ haben Sie offensichtlich gefehlt.

    Also hier noch einmal zusammengefasst: Die Reichschrifttumkammer existiert nicht mehr. Aus Art. 5 GG ist ein freier Berufszugang für Journalisten abzuleiten. Buchstäblich jedermann darf sich in D. völlig zu Recht Journalist nennen und als solcher arbeiten.

    Die Forderung, ein politischer Journalist müsse seine Parteizugehörigkeit offen legen, existiert, aus welchem Grund auch immer, nur zwischen Ihren
    Ohren. Und unter uns Betschwestern: Ich kenne niemanden, von dem das je
    verlangt wurde.

    Mit anderen Worten: Sie zeigen mit dem Finger auf Bystron, definieren aus
    freien Stücken Sonderregeln gegen ihn und schränken mittelbar so ganz
    selbstverständlich sein Recht auf freie Berufsausübung ein. Wie erbärmlich.

  11. Der Journalist Günter Lachmann hat auf dem Blog „Geolitico“ mit seinem ganzen Ehrgeiz gegen Bernd Lucke geschrieben. Das war ein regelrechtes Mobbing. Interessanterweise hat Günter Lachmann auch ein Profil bei Springers „Welt Online“ und schrieb dort genauso ehrgeizig gegen Bernd Lucke.
    Aus dem Profil bei „Geolitico“ geht es jedenfalls nicht hervor, daß er für Springer arbeitet.
    Und Lachmanns Frau schreibt auch bei Geolitico.
    Nicht nur die Presse hat sich extrem Lucke-feindlich gezeigt, auch die sog. alternativen Blogs.
    Wenn ein Greenwald-Papier zeigt, daß das Netz unterwandert ist, dann wird da sicher was dran sein.
    Ganz simpel sollte jeder dem Treiben im Netz extrem mißtrauen. Die Blogger hacken sich nämlich gegenseitig kein Auge aus und das macht das hochverdächtig.

  12. Ja das ist alles so eine Sache. Gewiss nicht objektiv.
    Aber wenn es danach geht…. Zu wem gehört oder sympathisiert der Schreiber beim Tagesspiegel, FAZ , TAZ, Spiegel, Meedia …?!

    1. Auch wenn die AfD die einzige Oppositionspartei ist gegenüber einem 95%-Einheits-Macht- und Medienblock und die Huttington Post-Postille außer in diesem Fall zu 99% gegen AfD und deutsche Souveränität anschreibt, ist es natürlich korrekt zu verlangen, dass ein AfDler sich kenntlich macht, wenn er journalistisch über die AfD schreibt.

      Toll, meedia.de

      Jetzt erwarte ich natürlich vergleichbare Artikel, wenn zB ein Journalist der verschiedenen Transatlantiker-Vereine über die USA oder deren Außenpolitik bzw. deren Wirkung auf Deutschland schreibt.

      Da wären dann aber tausende Artikel täglich hier zu erwarten. Oder ist das zu normal?

      Na dann bräuchte man auch nicht dieses AfD-Skandälchen hochjubeln.

      Nichts wird medial, politisch-etabliert, physisch-gewalttätig usw. dermaßen attackiert wie Souveränitäts-Oppositionsbewegungen in Deutschland. Ist es da unbedingt nötig auch eines draufzusetzen?

      Wie gesagt:
      juristisch nein, medien-ethisch ja, moralisch nein – suchen Sie sich was aus. Aber niemals doppelmoralisch. Also man ist bereit alle mit gleichem Maß anzugehen oder man läßt es, weil sonst ist es politsch. Und meedia.de hat doch den Anspruch politisch neutral zu sein…, oder?

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