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Linksradikale Hacker wollen Website der B.Z. lahmgelegt haben

B.Z.-Chefredakteur Peter Huth
B.Z.-Chefredakteur Peter Huth

Die Website der Berliner Bouelvardzeitung B.Z. aus dem Hause Axel Springer wurde offenbar von linken Hackern lahmgelegt. Das behaupten Linksradikale jedenfalls in einem Bekennerschreiben, das sie online veröffentlicht haben.

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Als “Reaktion auf die fortgesetzten Bullenprovokationen in der Rigaer Straße in Berlin Friedrichshain” habe man “das Drecksblatt der Springerpresse BZ gehackt”, heißt es in dem Bekennerschreiben, von dem noch unklar ist, ob es echt ist. Seit der Nacht auf den Donnerstag sind die Internet-Seiten der B.Z. offline, die Zeitung informierte via Twitter über die technischen Probleme:

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In der so genannten “Langen Woche der Rigaer Straße” demonstrieren Bewohner von alternativen Wohnprojekten gegen Neubauten in dem Viertel. Die anonymen Autoren des Bekennerschreibens werfen der B.Z. und ihrem Schwesterblatt Bild-Zeitung vor, gegen die “Lange Woche” zu “hetzen”.

Laut einem Bericht der Berliner Zeitung wurde mittlerweile der Staatsschutz des Landeskriminalamtes eingeschaltet. Es werde aber auch noch geprüft, ob es sich um ein rein technisches Problem handeln kann. Eine Springer Sprecherin sagte: “Wir haben derzeit eine Betriebsstörung auf der B.Z.-Website. Die Ursachen werden nun geklärt. Ob die Absender des Bekennerschreibens auch tatsächlich Verursacher sind oder Trittbrettfahrer, lässt sich jetzt noch nicht feststellen. Für die Analyse brauchen wir noch ein bisschen Zeit.”

Bis zum Donnerstagmittag war die Website der B.Z. noch offline.

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