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Entertainment-Guide statt nur Programmie: TV Movie wird zum Navigator im Serien-Dschungel

TV Movie-Chefredakteur Stefan Westendorp
TV Movie-Chefredakteur Stefan Westendorp

Neue Webseite, mehr Infos im Muttermagazin und ein neues Sonderheft: Bauers TV-Movie setzt massiv auf den Serien- und Video on Demand-Trend a la Netflix. "Wir glauben, dass unsere Leser sich künftig noch viel stärker mit dem Thema beschäftigen werden“, erklärt Chefredakteur Stefan Westendorp. Und: "Wir sind davon überzeugt, dass wir hier auf ein Pferd setzen, das uns noch ganz weit tragen wird.“

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Auf seinen Ritt hin zu neuen Jagdgründen hat der Blattmacher tatsächlich bereits erste Wegmarken erfolgreich passiert. „Im Heft konzentrieren wir uns schon länger auf das Thema Serien und VoD. Passend dazu haben wir im Frühjahr das Sonderheft ,InSerie‘ herausgebracht. Die erste Nummer hat sich so gut verkauft, dass im Herbst die zweite Ausgabe folgt.“

Der Chefredakteur hält die Fortsetzungsgeschichten längst für das neue Gold von Hollywood. Auch das Sehverhalten vieler Deutscher wäre davon längst beeinflusst. „Wir sehen aber auch, wie schwer sich zahlreiche Sender – vor allem im Free-TV – damit tun, Serien gerecht zu terminieren. Für das Free-TV wird es schwer, von dem Serien-Hype zu profitieren.“

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Da sieht die Welt für eine TV-Zeitschrift doch weit besser aus. Denn was den Serien-Fans heutzutage fehlen würde, sei Orientierung. Welcher Sender, welches Portal zeigt denn nun welche Staffel? Diese Fragen würden sich die Zuschauer immer wieder stellen. „Die ganzen VoD-Portale sind nicht sonderlich übersichtlich. In unseren Heften bieten wir einen umfassenden Überblick zum Nachschlagen.“

Natürlich gibt es die Infos nicht mehr nur auf gedrucktem Papier, sondern jetzt auch im Web. Dafür bauten die Hamburger gerade ihre Webseite unter der Federführung von Jennifer Yohannes (Director TV Movie bei der Bauer Xcel Media KG) aus.

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In einem ersten Schritt hatten sich Yohannes und ihr Team erst einmal genau die tatsächliche Nutzung der alten Seite angesehen. „Dann haben wir alles rausgeschmissen, was die Leute nicht wirklich genutzt haben. Zudem lag unser Fokus besonders auf dem Mobil-Angebot“.

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Eine strategische Entscheidung, die vom aktuellen Zahlenmaterial klar getragen wird. Im Juni erreichte die Webseite laut IVW 10,7 Millionen Visits. Davon wurden 3,6 Millionen über Online-Besuche und 7,1 Millionen über Mobile-Visits erzielt. Mit diesen Zahlen sind die Hamburger aber noch immer weit von der Konkurrenz von TV-Spielfilm entfernt.

Der Burda-Rivale kam im Juni auf 49,3 Millionen Visits. Interessant wird es sein, die Entwicklung der beiden starken Programmi-Marken zu beobachten. Während TV Movie auf Serien setzt, konzentriert sich TV Spielfilm auf ein eigenes Bewegtbild-Angebot. Unter dem Brand TV Spielfilm live. Über die App sind über 50 TV-Sender kostenlos zu sehen. Zudem gibt es noch eine Paid-Version mit den Programmen von RTL und ProSiebenSat.1. Damit erweitert der Burda-Titel sein Angebot von der Bereitstellung der Programm-Infos hin zur Bereitstellung des gesamten Programms.

TV Movie geht im Web einen anderen Weg. Neues Kernelement der überarbeiteten Seite ist der innovative Video on Demand-Guide. „Darin bündeln wir alle Neuigkeiten und Highlights der wichtigsten VoD-Anbieter wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime Instant Video in einem eigenen Channel“.

tv-movie_textDie neue Website von TVMovie.de

Mit der neuen Seite wollen die Hamburger ihren Anspruch unterstreichen, die „führende Programm-Marke in Sachen Video on Demand im Web zu sein“, so Jennifer Yohannes.

Der Chefredakteur kann ihr da nur beipflichten. Für ihn geht es auch darum, die Marke immer wieder zu erweitern und mit der Zeit zu gehen. „TV Movie ist längst nicht mehr nur eine Programmzeitschrift, sondern auch ein Entertainment-Guide.“ Nicht ohne einen gewissen Stolz merkt er an: „Obwohl eine ganze Reihe von Programmzeitschriften nach uns auf den Markt gekommen ist, ist TV Movie nach wie vor die Jüngste. Unsere Leser sind im Durchschnitt 39 Jahre alt. Das liegt vor allem daran, dass wir immer wieder solche frischen Trend-Themen ins Heft nehmen. Zudem tun wir extrem viel dafür, jung zu bleiben.“

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