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Gruner + Jahr zieht sich aus Italien zurück und verkauft Joint-Venture-Anteile an Mondadori

Zusammen mit Mondadori verlegte G+J (CEO Julia Jäkel) die erfolgreiche Monatszeitschrift Focus
Zusammen mit Mondadori verlegte G+J (CEO Julia Jäkel) die erfolgreiche Monatszeitschrift Focus

Die Konzentration von Gruner und Jahr auf wenige Kernmärkte schreitet voran. Wie das Medienmagazin New Business berichtet, haben die Hamburger ihre 50-Prozent-Beteiligung an dem italienischen Gemeinschaftsunternehmen Gruner + Jahr/Mondadori an den ehemaligen Partner verkauft. Mondadori, dessen größter Einzelaktionär die Familienholding von Silvio Berlusconi ist, hält nun sämtliche Anteile an dem Zeitschriftenverlag.

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Für Gruner + Jahr geht mit dem Deal auch eine gewisse Ära zu Ende. Insgesamt waren die Hamburger seit 25 Jahren in Italien aktiv. Die beiden Verlage brachten in Italien gemeinsam unter anderem die populärwissenschaftliche Zeitschrift Focus oder eine italienische Version von Geo heraus. Mit rund fünf Millionen Lesern pro Monat und einer Auflage von 367.000 Exemplaren (Durchschnitt 2014) gilt Focus als das meistgelesene monatliche Magazin des Landes.

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