Anzeige

Fusionsgerüchte: Friede Springer will Kontrolle über Medienkonzern behalten

Friede Springer ist mit 57 Prozent der Anteile am Unternehmen Alleinherrscherin bei Axel Springer, und so soll es nach ihrem Willen auch bleiben
Friede Springer ist mit 57 Prozent der Anteile am Unternehmen Alleinherrscherin bei Axel Springer, und so soll es nach ihrem Willen auch bleiben

Nachdem Bericht des Wall Street Journal über Fusionsgespräche zwischen Axel Springer und ProSiebenSat.1 hat sich am Morgen der Berliner Medienkonzern zu Wort gemeldet. Tenor: Als Juniorpartner stehe man unter keinen Umständen zur Verfügung, Friede Springer setze auf "Kontinuität der Kontrolle".

Anzeige
Anzeige

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: „Im Zusammenhang mit den Presseberichten zu Fusionsgesprächen mit ProSiebenSat.1 stellen wir fest: Auch wenn sich die Axel Springer SE zum Wahrheitsgehalt von Marktspekulationen grundsätzlich nicht äußert, gilt: Die Axel Springer SE arbeitet unverändert an der Umwandlung der Rechtsform des Unternehmens in eine KGaA mit dem Ziel, die Kontinuität der Kontrolle durch die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co./Friede Springer langfristig sicherzustellen und Wachstumsoptionen zu erschließen. Deswegen entbehren Spekulationen bezüglich der Abgabe dieser Kontrolle jeder Grundlage.“

Das Wall Street Journal und andere Medien hatten gemutmaßt, dass ProSiebenSat.1 aufgrund der doppelt so hohen Marktkapitalisierung (9,7 Milliarden Euro gegenüber Springers 4,7 Milliarden) nach einer Fusion tonangebend im neuen Unternehmen seien würde. Dieser Sichtweise erteilen die Berliner nun eine Absage und stellen klar, dass sie bei allen Expansionsplänen die uneingeschränkte Macht über das eigene Geschäft beanspruchen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*