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Koop mit RTL: Investigativ-Büro Correctiv macht jetzt auch Fernsehen

Investigativ durch die Nacht: Correctiv-Oberrechercheur David Schraven (li.), „RTL Nachtjournal“-Frontmann Maik Meuser
Investigativ durch die Nacht: Correctiv-Oberrechercheur David Schraven (li.), "RTL Nachtjournal"-Frontmann Maik Meuser

Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv wird ab diesem Monat regelmäßig mit dem Nachrichtenmagazin „RTL Nachtjournal“ kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit sei, den Verlauf und die Ergebnisse aufwändiger Recherchen zu spannenden TV-Reportagen "zu verdichten", wie es in einer Mitteilung heißt.

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Die Palette der möglichen Themen ist breit gefächert und zeigt Missstände u.a. in Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur auf. Den Auftakt im Rahmen der Kooperation macht ein „RTL Nachtjournal Spezial“ am Freitag, 17.7., um 00.15 Uhr. Über das Thema werde RTL wenige Tage vorab informieren.

Präsentiert werden die Reportagen in unregelmäßigen Abständen jeweils von Maik Meuser. Der 38-Jährige, der neben Ilka Eßmüller das „RTL Nachtjournal“ moderiert, begleitet bei bestimmten Themen den Rechercheprozess des Correctiv-Teams und produziert – ergänzt durch fernsehgerechte Eigenrecherchen – eine längere Reportage, die jeweils im Anschluss an eine Nachtjournal-Ausgabe gezeigt wird. „Ich bin sehr froh, dass ich Correctiv und meinen neuen Sender RTL zusammen bringen konnte“, so Meuser. „Die Kooperation gibt uns die Möglichkeit, bei der Recherche brisanter und komplexer Themen die ganzen Stärken eines vertiefenden, nachhaltigen TV-Journalismus auszuspielen.“ David Schraven, Leiter von Correctiv: „Das RTL-Nachtjournal ist offen für spannende Geschichten und neue Erzählweisen. Wir sind froh, nun mit dem Team um Maik Meuser unsere Recherchen auch im Fernsehen umsetzen zu können.“ 

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Correctiv ist das erste gemeinnützige Recherchebüro im deutschsprachigen Raum. Es stellt investigativen, aufklärenden Journalismus jedem Verlag, jedem Sender in Deutschland frei zur Verfügung. Finanziert wird die Arbeit vor allem durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen. Erst vor wenigen Tagen gewann Correctiv für seine Recherchen zum Abschuss des Fluges MH17 einen Grimme-Online-Award.

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Alle Kommentare

  1. Bei uns in der Deichstrasse läuft eine riesen Schweinerei, aber es interessiert keinen. Habe an die NZ, Bild und an RTL eine Mail geschickt, Null Reaktion.

    Geschrieben am 13.01.17 an RTL und NZ

    Betreff: Immobilienspekulation in Bremerhaven mit älteren Leuten durch ein in Bremen ansässiges Immobiliemanagement

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir sind eine Eigentümergemeinschaft in Bremerhaven, in der Deichstraße. Unsere Eigentümergemeinschaft besteht aus zwei frei stehenden Hochhäusern und einem Gebäudekomplex dazwischen, der drei Geschosse hat. Viele Eigentümer wohnen hier schon seit Jahrzehnten.
    Seit ein paar Jahren wird unsere Hausverwaltung durch die Justus Grosse Immobilienmanagement GmbH durchgeführt. Diese Firma hat ihren Hauptsitz in Bremen.

    Seit einiger Zeit versucht diese Hausverwaltung unsere Fassaden zu verkleiden. Zu diesem Zweck fand am 05.09.16 eine Eigentümerversammlung statt. In dieser Versammlung wurden wir genötigt abzustimmen, die Fassade herrichten zu lassen. Kaum war die Versammlung vorbei, erhielten die Eigentümer Post von einem ortsansässigen Maklerbüro, welches je Eigentümer einen Gutschein zum Verkauf der Wohnung beinhaltete. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass man eng mit der Hausverwaltung Grosse zusammenarbeitet und auch die Eigentümerdaten zum Teil von dort erhalten hat.
    Diese Fassadensanierung soll 1 Million Euro pro Hochhaus kosten. Dieses Geld soll nun von den Eigentümern in einer Summe aufgebracht werden. Wer es sich nicht leisten kann oder keinen Kredit bekommt, der kann an die Justus Grosse GmbH verkaufen. Dies wurde einer Eigentümerin angeboten.

    Etliche Eigentümer befürchten nun, ihre Wohnungen zu verlieren und sind völlig ratlos. Viele weinen, weil sie Existenzängste haben, da sie Rentner sind und keine Kredite in der erforderlichen Höhe erhalten werden. Diese älteren Leute dachten, sie hätte ihr Alter mit dem Erwerb der Wohnung abgesichert. Eine 84 jährige ging zu ihrer Sparkasse und wollte einen Kredit beantragen, das wurde natürlich abgelehnt. Viele dieser älteren Menschen beschäftigen sich damit, sich in einem Altersheim gut versorgt zu sehen und darauf gespart. Dann wieder Einige, die ihre Wohnung bezahlt haben, aber eine so geringe Rente, oder von Hartz 4 leben, aus welchen Gründen auch immer. Angst wird verbreitet, ihr Zuhause zu verlieren, wofür sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten gearbeitet haben, durch eine Zwangsversteigerung. Und in den Häusern leben überwiegend ältere Menschen, die absolut überfordert sind mit den unseriösen Machenschaften.

    Eine Klage gegen den Eigentümerbeschluss, bei der zum einen die Abstimmung falsch durchgeführt wurde, und zum anderen ein Großteil der Eigentümer überrumpelt wurde, ist bereits rechtshängig. Bei dieser Versammlung wurde uns ein Gutachten vorgetragen, welches es gar nicht gibt. Der Gerichtstermin beim hiesigen Amtsgericht Bremerhaven war am 11.01.17. Justus und Große wurde der Nachweis der Wirtschaftlichkeit auferlegt und ein Gutachten vorzulegen, welches er nicht vorlegen konnte, da der Gutachter, der uns am 05.09.16 sein Gutachten vorstellte, alles zurückgezogen hat.
    Angeblich, nach Angaben von Herrn Thöns, (Beirat unseres Hochhauses) haben sie ein brand neues Gutachten, aus dem Jahre 2015.

    Wir vermuten nun, dass die Firma Justus Grosse mit System hier die Eigentümer heraushaben will, da es sich bei den Häusern um eine bevorzugte Lage in der Stadtmitte handelt, um nach einer gewissen Renovierung diese Wohnungen mit Gewinn wieder zu verkaufen.
    Es wurde den Eigentümern, die erst den Ausgang des Gerichtsverfahrens abwarten wollten, mit dem Einschalten eines Rechtsanwaltes gedroht.

    Einer der Beiräte verteilt hier bei den Eigentümern Verträge der Bremer Aufbaubank. Es handelt sich offensichtlich um eine Interessenkollision.
    Ferner sollen Mahnverfahren der Verwaltung angestrebt werden, um anschließend Zwangsversteigerung zu erwirken. So kann man natürlich billig an begehrte Wohngebiete kommen.

    Offensichtlich sollen wir hier mürbe gemacht werden, zu verkaufen. Eigentlich arbeitet eine Hausverwaltung doch für die Eigentümer und zieht diese nicht über den Tisch.

    Die Notwendigkeit der Sanierung der Fassade wurde bis heute nicht nachgewiesen. Es wurden keinerlei Angebote eingeholt, ein anderer Beirat war im beauftragten Architekturbüro beschäftigt. Es wurden auch keine, wie üblich, weiteren Angebote eingeholt, zum Vergleich.

    Uns befällt ein so ungutes Gefühl, was natürlich nur Mutmaßungen sind, keine Behauptung, das die Verwaltung das Geld dringend benötigt. Justus und Grosse baut im großem Still in Bremen und Bremerhaven eigene Wohnungen. Das Geld geht auf das Hausgeldkonto und nicht auf ein Sonderkonto und damit jeder Zeit verfügbar.

    Nach dem Bericht vom 12.11.2017 in der Nordseezeitung, über dem Betrug von Schrottimmobilien, haben wir den Mut gefasst sie anzuschreiben. Wir würden dem Treiben der Hausverwaltung gern ein Ende setzen, sehen uns aber aufgrund der Altersstruktur nicht dazu in der Lage. Bitte helfen Sie uns!
    Der nächste Gerichtstermin findet am 22.02.2017, um 9:15 im Amtsgericht Bremerhaven statt.
    Hier einige Telefonnummern, unter der sie sich durch eine sachliche Unterhaltung einen Eindruck bilden können.01703520336 oder
    Frau Hillmann, 0471 3914510 / 01794584318

    Mit freundlichen Grüßen
    Heike Jebsen

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