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Bye, bye Mediakraft: Auch Space Frogs verlassen das Multi-Channel-Netzwerk

Mit Space Frogs verliert Mediakraft einen weiteren wichtigen Partner.
Mit Space Frogs verliert Mediakraft einen weiteren wichtigen Partner.

Noch ein Verlust für Mediakraft: Nachdem 2014 bereits die YouTube-Stars LeFloid, Simon Unge (ungespielt) und ApeCrime das Multi-Channel-Netzwerk verließen, ziehen dieses Jahr Space Frogs nach. Mediakraft habe sich in eine Richtung entwickelt, die mit ihren Ansichten nicht vereinbar sei, so das Duo gegenüber Broadmark.

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Sie haben 1,5 Millionen Abonnenten, drei Kanäle und knapp zehn Millionen monatliche Views: Rick und Steven aka „Space Frogs“ gehören zu den erfolgreichsten deutschen YouTube-Stars. Bislang waren sie bei dem Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft unter Vertrag, doch wie das Webvideomagazin Broadmark am Mittwoch berichtete, werden sie diesen nicht verlängern. Das MCN habe sich in eine Richtung entwickelt, die „mit der Einstellung und den Ansichten des YouTuber-Duos nicht vereinbar“ sei.

Auch Florian Mundt aka LeFloid äußerte bereits 2014 in einem Interview mit dem Vice-Magazin Kritik an dem Vermarkter. Er habe erkannt, dass ein Netzwerk „nichts mehr als ein hart gewinnorientiertes Unternehmen“ sei. Dabei ginge es nicht darum, die kleinen YouTuber zu unterstützen, sondern „die Großen noch größer zu pumpen, um den eigenen Netzwerk-Wert zu erhöhen“. Simon Unge hatte in einem, mittlerweile nicht mehr abrufbaren, Video schwere Vorwürfe gegen Mediakraft erhoben.

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Update vom 02.07.2014, 16.30 Uhr:
Michael Frenzel, Head of Communication bei Mediakraft: „Space Frogs hatten als Mitglieder des Vereins 301+ aber bereits vor einem Jahr öffentlich erklärt, dass sie ohne Netzwerk arbeiten möchten. Der 2013 abgeschlossene Vermarktungsvertrag zwischen Spacefrogs und Mediakraft endete am 30.6.2015, weshalb das keine Überraschung war. Insofern war eigentlich aus Sicht von Experten eher der Sinneswandel von LeFloid erstaunlich. YouTuber LeFloid, der zu den Anführern der Anti-Kommerz-Bewegung 301+ gehört hatte, läßt sich seit neuestem nämlich vom MCN des Pro7Sat1-Konzerns vermarkten.“

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