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Mehr Umsatz, mehr Gewinn: dpa legt Bilanz für 2014 vor

Michael Segbers, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung
Michael Segbers, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung

Die Deutsche Presseagentur trotzt der Medienkrise: Bereits im dritten Jahr in Folge konnte die dpa ihren Umsatz steigern. 2014 erwirtschaftete die Agentur 88,6 Millionen Euro (Plus 1,5 Prozent). Dabei sprang ein Gewinn von rund 1,2 Millionen Euro heraus. Im Jahr zuvor lag der Überschuss noch bei 910.000 Euro.

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Der wichtigste Treiber für die Agentur war vor allem das Neukundengeschäft. „In einem nicht einfachen Marktumfeld haben wir uns gut behauptet und weiterentwickelt“, sagte Michael Segbers, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung, anlässlich der dpa-Gesellschafterversammlung am Dienstag in Hamburg. „Zunehmend nutzen auch Unternehmen, Verbände und Institutionen außerhalb der Medienbranche unsere Inhalte. Noch nie hatte die dpa so viele Kunden in Deutschland und weltweit wie heute.“

Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Nachrichten-Profis mit einem gewissen Wachstum. Positiv soll sich dabei vor allem das Fehlen sportlicher Großereignisse auswirken. Denn dadurch fallen erhebliche Produktionskosten weg. 2014 belasteten noch die Fußball-WM in Brasilien und die Winterspiele in Sotschi das Redaktionsbudget.

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Zudem verspricht die Agentur noch weiter auf die Wünsche der Kunden eingehen zu wollen. So erhöhte die dpa bereits ihren Output in den frühen Vormittagsstunden, weil der Bedarf an frischer Nachrichtenware, vor allem durch die massiv angestiegene Mobilnutzung der Pendler, nach oben schnelle.

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