Griechenland-„Brennpunkt“ gewinnt erneut den Tag, Jauch mit bestem Marktanteil seit 2013

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Die Griechenland-Krise hält die Deutschen weiter in Atem, das Interesse an der Berichterstattung darüber wird größer und größer. So sahen den "Brennpunkt" im Ersten am Sonntagabend 8,38 Mio. Leute - mehr als den folgenden "Polizeiruf 110". "Günther Jauch" erreichte später mit 20,9% seinen besten Marktanteil seit Oktober 2013.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. ARD punktet mit Griechenland und „Polizeiruf“

Ein grandioser Abend für Das Erste: Die ersten vier Plätze der Sonntags-Charts gehen an den Sender, dazu Rang 6. Los ging der erfolgreiche Abend um 20 Uhr mit der „Tagesschau“, in der sich 6,35 Mio. Leute (24,3%) informierten – hinzu kommen natürlich noch ein paar Millionen in den Dritten, bei Phoenix, etc.Die Top-Quote des  Tages erreichte im direkten Anschluss der „Brennpunkt: Was passiert mit Griechenland?“. 8,38 Mio. schalteten die Sondersendung ein – grandiose 29,1%. Den starken „Polizeiruf 110“ mit Matthias Brandt sahen danach 7,89 Mio. (25,7%), „Günther Jauch“ um 21.45 Uhr noch 5,24 Mio. Damit sprang der Talk zum dritten Mal in Folge über die 5-Mio.-Marke, erzielte mit 20,9 % den besten Marktanteil seit Oktober 2013. Um 23.05 Uhr holten dann auch die „Tagesthemen“ noch einmal Traumquoten: 3,66 Mio. Neugierige entsprachen 19,9%. Anhand dieser Zahlen zeigt sich wieder einmal, wie viel Vertrauen die Menschen in die öffentlich-rechtliche Berichterstattung zu politischen Top-Themen haben.

2. „Brennpunkt“ siegt auch im jungen Publikum, ProSieben schärfster ARD-Verfolger

Nicht nur bei den älteren Zuschauern war das Interesse am Thema Griechenland groß, auch bei den jungen. 2,09 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich um 20.15 Uhr für den „Brennpunkt“ – grandiose 20,9%. Den „Polizeiruf“ sahen im Anschluss 1,64 Mio. (15,2%). Am nächsten kam dem Ersten in der Prime Time ProSieben: 1,64 Mio. junge Menschen sahen die Free-TV-Premiere von „Premium Rush“ – starke 15,2%.

3. „Beate & Irene“ starten relativ ordentlich, „Gambit“-Premiere miserabel

RTL hatte in der Prime Time hingegen nichts zu melden: Nur 930.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für die Free-TV-Premiere von „Gambit – Der Masterplan“ – sehr schwache 8,7%. Besser lief es davor für die erste Folge der Trash-Doku-Soap „Beate & Irene – Das hat die Welt noch nicht gesehen!“: 1,01 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen immerhin 14,1%. Sat.1 erzielte in der Prime Time unterdessen 9,0% bis 11,0% mit den drei „Navy CIS“-Serien. Im Gesamtpublikum landete das ZDF mit „Ein Sommer in Portugal“ bei soliden 11,9%.

4. kabel eins besiegt mit „Zweiohrküken“ Vox und RTL II

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich unterdessen kabel eins an die Spitze. 1,05 Mio. Leute sahen dort ab 20.15 Uhr Til Schweigers“ Zweiohrküken“, darunter 740.000 14- bis 49-Jährige. Der Marktanteil in der jungen Zielgruppe lag damit bei tollen 7,1%, in beiden Zuschauergruppen schlug man Vox und RTL II. So blieb Vox mit dem „perfekten Promi Dinner“ bei 610.000 14- bis 49-Jährigen und 5,9% hängen, RTL II mit „Honey 2“ bei 610.000 und 5,7%.

5. WDR punktet mit „Ferieninseln in der Nordsee“, mdr mit „Mecklenburger Seen“

Abseits der großen acht Sender gab es vor allem für Programme mir Ferien-Flair starke Zahlen. So entschieden sich um 20.15 Uhr 1,14 Mio. Leute für die WDR-Reihe „Wunderschön“ zum Thema „Ferieninseln in der Nordsee“ – ein wunderschöner Marktanteil von 3,7%. Das mdr Fernsehen lockte parallel dazu 790.000 Menschen mit der Sendung „Sagenhaft – Mecklenburger Seen“ – ebenfalls gute 2,6%. Um 21.45 Uhr erreichte das NDR Fernsehen mit „Kaum zu glauben!“ 850.000 Seher und 3,1%. Die Nummer 1 im Pay-TV war auch am Sonntag die 13th-Street-Serie „Criminal Minds“: Zwischen 11.30 Uhr morgens und 3.20 Uhr nachts zeigte der Sender nichts anderes, um 19.30 Uhr erreichte er damit 190.000 Menschen (0,8%), um 17 Uhr 170.000 und sogar 1,4%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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