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Wegen Digitalisierung und Facebook: Papst will Vatikan-Medien umbauen

Papst Franziskus – kein Fan von Facebook & Co
Papst Franziskus - kein Fan von Facebook & Co

Die Medien und die Pressearbeit des Vatikans werden grundlegend reformiert. Sie werden zu einem neuen Sekretariat für Kommunikation zusammengelegt, wie Papst Franziskus entschieden hat. Das teilte der Vatikan am Samstag mit "Das momentane Kommunikationsumfeld, das durch die Präsenz und Entwicklung digitaler Medien, Konvergenz und Digitalität gekennzeichnet ist, macht ein Überdenken des Informationssystems des Vatikans nötig".

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Der Päpstliche Medienrat, der Pressesaal des Heiligen Stuhles, der vatikanische Internet-Service, Radio Vatikan, das Vatikan-Fernsehen CTV, die Zeitung L’Osservatore Romano mit ihrem Fotodienst, die vatikanische Druckerei und der Verlag Libreria Editrice Vaticana sollen in Zukunft weiter eigenständig arbeiten, jedoch von dem neuen Sekretariat koordiniert werden. Präfekt der neuen Behörde wird der italienische Priester und CTV-Direkor Dario Edoardo Vigano.

Die Reform der Vatikan-Medien war bereits seit längerem geplant, seit etwa einem Jahr hatte eine Kommission Vorschläge für einen Neuordnung ausgearbeitet. Deren Chef Chris Patten hatte vor einigen Wochen kritisiert, der Vatikan sei nicht fit fürs digitale Zeitalter.

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(dpa)

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