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Neuer Chefredakteur beim Berliner Kurier: Elmar Jehn tritt Buschheuer-Nachfolge an

Übernimmt die Position des Chefredakteurs: Elmar Jehn.
Übernimmt die Position des Chefredakteurs: Elmar Jehn.

Der Berliner Verlag hat die Chefredakteurs-Nachfolge beim Berliner Kurier geregelt: Künftig wird der bisherige Stellvertreter Elmar Jehn das Blatt verantworten. Er hatte Hans-Peter Buschheuers Aufgaben bereits kommissarisch übernommen, nachdem sich Chefredakteur und Verlag wegen Differenzen getrennt haben.

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Jehn ist bereits seit 2008 stellvertretender Chefredakteur unter Hans-Peter Buschheuer gewesen und bestens mit der Redaktion des Berliner Kuriers vertraut. Zuvor arbeitete er beim Kölner Express, der wie der Berliner Verlag zur Mediengruppe M. DuMont Schauberg gehört, sowie bei den Boulevardtiteln Bild Leipzig und B.Z.. In seiner Position als Chefredakteur stehen ihm Jan Schmidt als Stellvertreter und Martin Geiger als Art Director und Mitglied der Chefredaktion zur Seite.

Wichtigste Aufgabe Jehns wird es sein, mit dem Kurier weiterhin im hart umkämpften Berliner Zeitungsmarkt zu bestehen. Wie viele andere Titel kämpft der Kurier mit Auflagenverlust. Bis zum vierten Quartal 2013 lag die verkaufte Auflage des stets über der Marke von 100.000 Exemplaren (Ausgaben Mo – So). Im ersten Quartal 2015 betrug die Auflage noch 89.322.

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Intern arbeitet M. DuMont Schauberg zudem am Programm „Perspektive Wachstum“, dessen größter Teil eine Neuaufstellung des Digitalgeschäfts bedeutet. Wegen des intern umstrittenen Wachstumprogramms kam es auch zu Differenzen zwischen dem ehemaligen Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer und dem Verlag. Bei den Streitigkeiten soll es auch um Budgetkürzungen gegangen sein, was der Verlag aber dementierte. Bei der Freistellung des 62-Jährigen vergangenen März sprach man bei DuMont von „unterschiedlichen Auffassungen“, was die Weiterentwicklung der Marke angeht. 

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