Instant Articles sollen nicht nur Journalisten, sondern auch Werber glücklich machen

Facebook-Manager Chris Cox
Facebook-Manager Chris Cox

Marketing Schon sehr bald soll es soweit sein. Eigentlich müssten in der nächsten Woche die ersten Deutschen und weitere US-Instant-Articles kommen. Tatsächlich hat das Projekt das Zeug dazu, eine Art Goldstandard für Mobile-Storytelling zu werden. Wie Facebook-Produkt-Chef Chris Cox beim Werber-Treffen in Cannes zeigte, entwickelt das US-Netzwerk sogar ein neues – opulentes – Anzeigenformat für das Angebot.

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Die Werbung folgt dabei dem selben Konzept, wie der journalistische Content. Alle Inhalte werden bei Facebook selbst gehostet, ausgesteuert und ausgespielt. Die erste Testversion, die Cox in Cannes zeigte, sieht tatsächlich beeindruckend aus. Bei einem Klick auf die Anzeige vergrößert sie sich auf die volle Bildschirmgröße und ähnelt dann der animierten Version einer klassischen Print-Anzeige. Nur inklusive Video und Sound.

app_textRecode zeigt ein erste Test-Video des neuen Werbeformats

Nach der Präsentation in Cannes hoffen die US-Amerikaner erst einmal auf möglichst viel Feedback von Werbern und Media-Experten. Tatsächlich ist es für Facebook von strategisch immenser Bedeutung, dass es gelingt, die Einnahmen aus dem Bereich der mobilen Werbung weiter zu steigern.

Interessant ist die Frage, wie Ad-Blocker auf die neuen Werbeformen reagieren. Für die – von den Publishern – so verhassten kleinen Werbe-Lösch-Programme, dürfte es nicht ganz so einfach sein, diese neue Form von Instant Advertising zu erkennen und auszublenden.

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