#bundesjugendspieleweg: die späte Twitter-Rache der Sportmuffel

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Aufschrei im Sommerloch: Eine Mutter ärgert sich auf Twitter über den Leistungsdruck, den die alljährlichen Bundesjugendspiele bei ihrem Sohn erzeugen – und der 140-Zeichen-Dienst hat wieder einmal erhöhten Diskussionsbedarf. Unter dem Hashtag #bundesjugendspieleweg finden sich unzählige Unterstützer der Petition, aber auch mindestens ebensoviele Spötter, die so andere Dinge gerne abgeschafft hätten...

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Die Kindheit schlägt zurück. Bundesjugendspiele, da war doch was: ein alljährlicher Kampf gegen Stoppuhr und Zentimetermaß – höher, schneller, weiter. Dass die Schulpflichtveranstaltung bei den weniger sportlich Begabten bis ins hohe Erwachsenenalter Narben hinterlassen hat, dokumentiert nun die Aufregung, die ein Tweet einer gefrusteten Mutter vom Bodensee erzeugt.

Die Journalistin Christine Finke aus Konstanz, auf Twitter unter dem Account @Mama_arbeitet aktiv, hat genug vom sportlichen Leistungsdruck, der ihrem Sohn die Tränen in die Augen treibt:

Die startet Finke dann zwei Tage später und bekommt dafür viel Zuspruch auf Twitter:

Aber weil Twitter Twitter bleibt, schlägt natürlich auch reflexartig die Stunde der Schenkelklopfer:

Sogar der frühere Nationaltorhüter der deutschen WM-Elf von 1990, Bodo Illgner, meldet sich zu Wort:

Christine Finke ärgert sich unterdessen nicht nur über die Bundesjugendspiele, sondern am Ende auch über die Reaktionen auf ihren Tweet gegen die Bundesjugendspiele:

Man ahnt: Der letzte Tweet zum Thema wurde noch nicht abgesetzt…

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