Politik-Berichterstattung: Mehrheit der Deutschen hat kaum Vertrauen in Medien

Publishing Die Beziehung zwischen Lesern und Journalisten ist angespannt, wenn nicht sogar schon zerrüttet. Eine neue Studie der Zeit kommt zu dem Schluss, dass es nicht gut um das Verhältnis zwischen Medien-Konsumenten und -Machern bestellt ist. Nur vier von zehn Deutschen haben "sehr großes" oder "großes" Vertrauen in die Politik-Berichterstattung, so das Ergebnis des Meinungsforschungsinstitut infratest dimap. Tendenz sinkend.

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Das Ergebnis ist vernichtend. Die Mehrheit der etwa eintausend Befragten hat geantwortet, dass sie der politischen Berichterstattung „wenig“ (53 Prozent) bis „gar nicht“ (7 Prozent) vertrauen. Ein Viertel gab an, dass das Vertrauen in den vergangenen Jahren gesunken sei.

Hauptinformationsquelle, wenn es um politische Angelegenheit geht, bleibe nach wie vor das Fernsehen, allen voran die Sender der ARD und des ZDF. Danach greifen die Rezipienten noch eher zu Zeitungen und Zeitschriften, so die Studie. Auch das Radio sei noch beliebter als das Internet.

Damit stehen die klassischen Medien bei den Rezipienten noch immer hoch im Kurs – was vor Vertrauensverlust nicht schützt, wie bereits andere Studien zeigten. Nach dem Edelman Trust Barometer steht die deutsche Bevölkerung Medien wie Zeitschriften, Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksendern skeptischer gegenüber als noch ein Jahr zuvor. So schwand das Vertrauen in diese Medien laut Edelman Trust Barometer um elf Protzend und liegt derzeit bei 66 Prozent.

Unter den Medienskeptikern besteht laut Zeit-Studie der Vorwurf, dass die Medien vor allem bewusst Fehlinformationen verbreiten und manipulieren würden (27 Prozent), 20 Prozent finden die Berichterstattung einseitig und 15 Prozent erkennen handwerkliche Fehlleistungen wie schlechte Recherche. Auch gibt es Zweifel, was die Unabhängigkeit der Medien angeht, so die Studie. Besorgt seien hier rund zehn Prozent.

Ein ebenfalls desaströses Ergebnis legte infratest dimap bereits Ende vergangenen Jahres vor. Im Auftrag des Medienmagazins „Zapp“ fragte das Institut nach dem Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung. Die Antwort: 63 Prozent der Befragten hatten „wenig“ bis „gar kein“ Vertrauen.

 

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Alle Kommentare

  1. Die Bürger sind einfach nicht mehr bereit, sich der Meinungsmache der Medien zu unterwerfen.Heute kann man Manipulation, Falschberichterstattung und Lügen viel besser erkennen als früher.

  2. Kein Medium ist über Fehler erhaben, da geht es den Journalisten wie den Leuten. Darüber muss immer wieder offen geredet werden, keine Frage. Dennoch gibt es zur Summe der professionellen Medien insgesamt keine Alternative, wenn es um die Öffentlichkeit im demokratischen Gemeinwesen geht.
    Wer denkt, er sei besser beraten, den „Mainstream“-Verschwörungstheoretikern, Demagogen und „Lügenpresse“-Brüllern in seiner Facebook-Filterblase beizupflichten, wählt die selbst verschuldete Unmündigkeit.

    1. Welches „demokratische Gemeinwesen“ sollte von Ihnen gemeint sein ?

      Es war schon für die DDR nicht ausreichend, sich lediglich „demokratisch“ zu nennen. Dieses Wissen scheint sich für einige verflüchtigt zu haben, sofern sie es überhaupt jemals besessen haben, weil mit der DDR unsere BRD als einstmals halbwegs demokratische Gesellschaft ebenso versunken ist.

      Sagen Sie ganz einfach, was es mit Demokratie zu tun haben kann, wenn eine Polit- Elite sich aus der Kontrolle ihrer Bürger löst um diesen Bürgern ihren Staat unter dem Hintern wegzuziehen, und in eine EU überzuführen, ohne diese Auflösung jemals per Wahl thematisiert zu haben, oder ihre Bürger gar per Abstimmung (war im GG so vorgesehen ! ) befragt zu haben. Dies alles trägt eher die Züge eines kalten Putsches, an der sämtliche Parteien des Bundestages beteiligt sind, weil sich keine dagegen positioniert hat, also ein demokratisches Bewußtsein in den Vordergrund gestellt hat.

      Damit all dies unter der Wahrnehmungs- , und damit Reaktionsschwelle unserer Öffentlichkeit geblieben ist, dafür haben unsere Medien gesorgt.

      Dieses Versagen ist denen noch nicht, sondern dieses Versagen wird denen erst noch auf die Füße fallen.

      Sie sollten sich die Grundzüge eines demokratischen Gemeinwesens erarbeiten, damit sie nachvollziehen können, was bei uns abläuft.

  3. Selten soviel Müll, wie von einem Journalistenlehrer gelesen. Solange solche Leute in Deutschland das Sagen und die Mienungsmehrheit haben, kann man nur noch KotXXen. Die Lügerei und Verdreherei ist so gravierend, das selbst bei Petrus im Himmel schon die Glocken aus den Stühlen gefallen sind. Die Endsiegpropaganda des linken Molochs jedweder Coleur ist das Allerletzte und noch mehr, als armselig. Erst wenn jeder Mann einen Kaftanturban und jede Frau in der bunten Bananenfaschingsrepublik unter dem blauen Burkamüllsack verschwunden ist, werdet ihr Schafe begreifen, das die Umvolkung erfolgt ist.
    Ich habe meinen Fernseher seit 10 Jahren entsorgt und werde ihn auch nicht wieder reaktivieren.
    Unmündig sind die, welche diesen linken Politmüll konsumieren und als Wahrheit verbreiten. Gute Nacht Deutschland. RIP
    MfG

  4. Kein annähernd zurechnungsfähiger journalistischer Profi, @EEkat u. Haubitzenmanni, käme auf die Idee, sich dermaßen rechthaberisch zu äußern und in dem offensichtlichen Wahn, „Volkes Stimme“ zu vertreten, wie Sie.

    Wer keinen Unterschied zwischen der DDR und der deutschen Wirklichkeit von heute erkennt, ist entweder blind, oder er zielt mit seiner Polemik ins Herz des demokratischen Gemeinwesens, dessen Existenz er gerade leugnet, @EEkat.

    @Haubitzenmanni: „Endsiegpropaganda des linken Molochs“? Ich weiß nicht, ob ich über den geballten Unsinn, der allein in dieser Formulierung liegt, Tränen lachen oder weinen soll. Sie rufen sinngemäß „Deutschland erwache“ – aber in welchem Albtraum würden wir erwachen, wenn Sie darin das Sagen hätten?

    1. Herr Journalistenlehrer mit ihrem Antwortartikel haben sie sich als von deutscher Geschichte völlig ahnungslos geoutet und bis auf die Knochen blamiert. Wer die Geschichte nicht kennt ist verdammt sie zu wiederholen, und ein Schlafschaf bleibt eben ein Schlafschaf. Es gibt eben keinen Unterschied zwischen der ehemaligen DDR und der BRiD, im Gegenteil heute regiert Honeckers Rache das gesamte Beitrittsgebiet und legt mit ihrer Politik Deutschland in Schutt und Asche. Der Alptraum sind Leute wie Sie, die keinen Funken gesunden Menschenverstand erkennen lassen und noch die volle Breitseite das Land mit Asylbetrügern fluten.
      Hier eine Nachhilfestunde in deutscher Geschichte für einen Oberlinken Journalistenlehrer:
      https://www.youtube.com/watch?v=0Du994MRTdU
      Erst wurden wir Verkohlt, dann Geschrötert und jetzt Ausgemerkelt.

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