„Großer Quatsch“: ProSieben dementiert GNTM-Sparprogramm und Hayo-Rauswurf

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Die Bild-Zeitung berichtete am Dienstagabend, dass sowohl Wolfgang Joop als auch Thomas Hayo die Casting-Show "Germany's Next Topmodel" aus Kostengründen verlassen müssten. Im Rahmen eines Sparprogramms solle die Sendung außerdem komplett überarbeitet werden. Gegenüber MEEDIA stellt ein ProSieben-Sprecher jedoch klar: "Das ist großer Quatsch."

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Zwar werde Wolfgang Joop die Sendung tatsächlich verlassen, doch die Gründe dafür lägen nicht an den sinkenden Quoten. „Wolfgang Joop hat uns mitgeteilt, dass er 2016 zu viele berufliche Termine hat, um eine ganze Staffel als Juror dabei zu sein“, erklärt ProSieben-Pressesprecher Christoph Körfer gegenüber MEEDIA. Ob Thomas Hayo die Jury, wie die Bild-Zeitung berichtete, ebenfalls verlassen wird, ist zurzeit angeblich noch völlig unklar. „Wir sind gerade kurz nach dem GNTM-Finale. Entscheidungen zur neuen GNTM-Jury fallen frühestens im Herbst.“

 

Zu der Behauptung, es sei im Rahmen von Sparmaßnahmen eine Überarbeitung des gesamten Konzeptes geplant, stellt Körfer klar: „Das ist großer Quatsch. ‚Germany’s next Topmodel‘ war 2015 so erfolgreich wie im Jahr davor und bleibt produktionell wie inhaltlich eine ProSieben-Premium-Show.“ Wohl formuliert. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Show künftig nicht doch etwas günstiger produziert werden könnte.

Bezüglich der Quoten betont er: „‚Germany’s next Topmodel‘ war 2015 in der werberelevanten Zielgruppe so erfolgreich wie im Jahr zuvor – und lang mehr als 35 Prozent über dem Senderschnitt.“

Auch wenn die 2015er-Quoten für „Germany’s next Topmodel“ klar über dem ProSieben-Normalniveau lagen, hatte die Sendung dennoch mit Quotenverlusten zu kämpfen. So gingen bei den für ProSieben wichtigen 14- bis 49-Jährigen von den 1,80 Mio. des Jahres 2014 10 Prozent abhanden.

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